G
  • «Es geht nicht darum, Lebensmittel zu verbieten» – Maya Graf über ihre Fair-Food-Initiative

    Gut, dann können unsere Gehirne aber auch drüber nachdenken, was da verboten wird: Kinder- und Sklavenarbeit und Tiermisshandlung. Klar, rettet die Schweiz die Welt damit nicht. Aber wenn sie wissen könnten, ob das in ihren Lebensmitteln steckt: Würden Sie sie dann noch essen wollen?

    Zur Diskussion
  • «Es geht nicht darum, Lebensmittel zu verbieten» – Maya Graf über ihre Fair-Food-Initiative

    Ja, die Schweizer Lebensmittel sind teurer als im Ausland. Gemessen an der Prozentzahl vom Einkommen sind die Ausgaben aber sogar geringer (je nach Quelle 5-10%. Nice to know: Vor 100 Jahren waren es noch 40%.). https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/was-schweizer-essen-und-wie-viel-sie-dafuer-ausgeben-die-neue-ernaehrungs-serie-131522733 Bei der Initiative gehts übrigens nicht um Bio, sondern um Fairtrade. Also Egomanen bezeichne ich eher diejenigen, die um ihren eigenen Genuss willen Sklavenarbeit und Tiermisshandlungen in anderen Ländern billigen. Und wenn überall in den Läden hier Schweizer Standard herrscht, bieten, so schätze ich, die derzeitigen Preise der Schweizer Nahrungsmittel (die nicht-bio-Lebensmittel) die Orientierungsgrenze. Kam mir bis jetzt nicht absonderlich hoch vor. Und ich lebe als Student weit unter der Armutsgrenze ;-)

    Zur Diskussion
  • «Es geht nicht darum, Lebensmittel zu verbieten» – Maya Graf über ihre Fair-Food-Initiative

    Dass heutzutage die ärmsten Leute die schlechtesten Lebensmittel kaufen müssen, ist unschön. Gesunde, unbehandelte Lebensmittel sollten meiner Meinung nach nicht den privilegierteren Schichten vorenthalten sein und die günstigsten Lebensmitteln werden. Selbstverständlich so günstig, dass man auch beim dem Existenzminimum problemlos satt wird. Jeder sollte selber wählen können, ob er sich mit Fastfood u.ä. ernähren will, diese Wahl sollte nicht aus finanzieller Bedürftigkeit geschehen. Das wäre schön, aber dafür müsste sich politisch (Subventionen, und wenn ja, von wo) viel ändern. Trotzdem kann man dieses Ideal anstreben. Im übrigen beziehe ich (studierend, Monatsbudget: ca. 1000CHF für Miete, Krankenkasse, Mobilität, alles) einen Gemüsekorb vom Birsmattehof, weil es tatsächlich günstiger ist, als im Coop dieselbe Menge einzukaufen (1.5kg+/Woche). Der Hof muss nichts wegwerfen und haben keine Zwischenhändler.

    Zur Diskussion
  • Sind Schweizer Lebensmittel wirklich besser?

    Um konkreter auf Ihre Wortwahl einzugehen: Man sollte zu nichts gezwungen werden. Vor allem sollte man aber nicht dazu gezwungen werden, auch nicht durch einen kleinen Geldbeutel, belastete Lebensmittel zu sich nehmen zu müssen. -> Bio müsste dafür ausreichend subventioniert werden.

    Zur Diskussion
  • Sind Schweizer Lebensmittel wirklich besser?

    Ich denke, die Frage sollte gerade umgekehrt gestellt werden: Sollte die "Norm" mit Pestiziden behandeltes Gemüse sein, deren Grenzwerte für Erwachsene laut Toxikologen schon eher knapp bemessen sind und bei denen Heranwachsenden (Babys!) massiv gefährdet sind? Bio bedeutet nicht "fanatisch". Bio bedeutet lediglich, dass die Lebensmittel gesund (oder zumindest gesünder, weil schadstofffreier) sind. Ich denke, dass Lebensmittel so gesund sein sollten, wie nur möglich. Gesunde Lebensmittel sollten ein Menschenrecht sein.

    Zur Diskussion