g
  • Mehr Schweizerdeutsch lässt sich nicht erzwingen

    Schweizer Dialekt zu sprechen ist für das Leben in der Schweiz wichtiger als z. B. Französisch. Die Deutschschweizer ordnen die Leute gleich am Anfang der Gesprächs erst mal ein (Ein Zürcher, ein Walliser, ein Ostschweizer..). Wenn einer hochdeutsch mit Türk- oder Balkanakzent spricht denken sie Aha Ein Fremder, auch wenn die betreffende Person hier geboren und aufgewachsen ist. Zu meiner Zeit haben wir im Kindsgi und in der Primarschule Dialekt gesprochen mit der Folge dass die Italiener und Spanier die damals in der Schule waren alle akzentfrei Dialekt sprechen. Hochdeutsch haben wir nachher auch noch gelernt. Für Kinder mit schweizerdeutsch sprechenden Eltern ist das egal, die können es ja von zuhause. Dialekt in Kindergarten und Primarschule wäre eine Massnahme die fremdsprachigen Kindern enorm helfen würde ohne den anderen zu schaden. Ein Verschieben von Kindern um eine Sprachquote zu erreichen ist unsinnig - erst recht wenn die Kinder ja in der Schule sowieso nicht Dialekt sprechen dürfen.

    Zur Diskussion
  • Shoppingträume für chinesische Touristen

    So ein Mega-Shoppingcenter gehört nicht in eine Stadt sondern irgendwo auf eine Industriebrache an einer Autobahn zwischen Schwarzwald und Vierwaldstättersee. Die Chinesen wollen nur shoppen und Basel geht Ihnen am Arsch vorbei. Unsere Stadt hat auf ihrem "Europe in three Days"-Programm eh keinen Platz. Ihren Dreck und das Verkehrschaos wollen wir nicht - das Steueraufkommen dürfte die notwendigen verkehrstechnischen Massnahmen kaum bezahlen und wenn Basel etwas sicher nicht braucht sind es noch mehr Einkaufszentren. Wer dieses Projekt politisch bekämpft (egal aus welcher Partei) hat meine Unterstützung.

    Zur Diskussion
  • Wie wichtig ist Ihnen Facebook?

    Bei der ersten Frage fehlt die Variante, dass man ein FB Account hat, weil man es braucht um sich bei allem möglichen Zeugs einzuloggen wo man das nur via FB kann. Ich habe so eins. unter falschem Namen, ohne Freunde und Informationen über mich. Ohne "Freunde". Ich kenne ein Dutzend Leute die das auch so machen.

    Zur Diskussion
  • «Paper or Plastic?»

    Das Recyceln von Papiertragetaschen ist in Basel bei Strafe verboten. Die Herstellung einer Papiertasche verbraucht mehr Ressourcen als ein PE-Plastiksack. Also ist die Verwendung von Plastiksäcken umweltfreundlicher solange man den Sack nicht in den Wald wirft sondern ihn im Kehricht entsorgt wo er verbrannt und die Wärme genutzt wird. Nur weil man in weniger zivilisierten Ländern die Plastiktüten in die Umwelt verstreut braucht man diese deshalb bei uns nicht zu verbieten. Dass man solche Taschen möglichst mehrmals verwenden oder vermeiden soll versteht sich von selbst. Das ist pseudo-ökologisch motivierter Unsinn à la Glühbirnenverbot.

    Zur Diskussion
  • Greenpeace findet in Basel verwilderten Gentech-Raps

    Wir brauchen massenweise Unkräuter mit dem Monsanto-Gen, also Roundup-ready. Dann ist schlagartig schluss mit dem Genraps, -Mais etc. Wo bleiben die gentechnikfeindlichen Gentechniker ?

    Zur Diskussion
  • Let’s Swing!

    Frau Kuratle und die Technokraten im Erziehungsdepartement richten also das neue Basler Schulsystem nach den vermeintlichen Bedürfnissen bildungsferner Ausländer aus. Die Musikklassen werden abgeschafft, da sie überwiegend von Schweizer- und integrierten Ausländerkindern besucht werden (als ob nicht gerade Musik eine sprachunabhängige Chance zur Integration wäre). Ein Drittel der Schüler soll per Quote ins unterste Leistungsniveau kommen, damit sich die dortigen Kinder nicht ausgegrenzt fühlen. Verhaltensauffällige Schüler werden erbarmungslos in Regelklassen gesteckt, wo sie so lange den Unterricht stören, bis sie in der Jugendpsychiatrie landen. Die Mehrheit der Primarschüler auf dem Bruderholz muss in Zukunft ins Brunnmattschulhaus (bis 45 min pro Weg), um das bürgerliche Quartier mit dem Gundeli zu vermischen. Das ist eine Karikatur von dem was die SVP den Erziehungspolitikern ständig vorwirft - Realsatire vom Feinsten. Kein Wunder ziehen so viele Familie aus dem Quartier / der Stadt fort wenn ihre Kinder eingeschult werden. Die Elterndie es sich leisten können schicken ihre Kinder in eine Privatschule, die Expats schicken sie in die International School - das zahlt ja eh die Firma. RR Eymann hat vollstes Vertrauen in seine Fachleute und tut vor allem nichts, egal wie sehr Lehrer und Eltern protestieren.

    Zur Diskussion