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  • Zweimal Nein zur Basler Stadtrandentwicklung

    Ob der Entscheid gut oder schlecht ist, weiss ich nicht - aber wieder einmal gibt die Gemeinde Riehen bei einer reinen Gemeindeangelegenheit der (nicht existenten) Gemeinde Basel-Stadt den Ausschlag (wie etwa schon bei der Parkregelung - und im übrigen entscheiden ihre Vertreter bei allen Parlamentsentscheidungen, auch rein kommunalen, mit...). Dass dieser fundamentale Konstruktionsfehler bei der letzten Verfassungsrevision nicht beseitigt wurde, ist mir unverständlich. Im anderen Stadtkanton (Genf) gibt es das nicht. Und trotz aller Beschaulichkeit ist Riehen die zweitgrösste Gemeinde der Nordwestschweiz - nicht irgendein nicht gross ins Gewicht fallende Dorf (entschuldigt, liebe BettingerInnen...).

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  • Kultwerk #118: Abendmahl

    Wer keine Karte fürs Original bekommt, steigt in Lugano aus dem Zug und nimmt den Bus nach Ponte Capriasca. In der Kirche Sant'Ambrogio hat ein Leonardo-Schüler "das berühmte Abendmahlsfresko, eine der ältesten und hervorragendsten Kopien nach Leonardo da Vinci" um 1550 gemalt. In viel besserem Zustand, farblich wie in den Details, wenn auch "nur" eine Kopie. Und zugänglich ohne Eintrittskarten. Hier Genaueres: http://dav0.bgdi.admin.ch/kogis_web/downloads/kgs/matrizen/kgs_05674_gsk-d.pdf und ein Bild: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ed/Wlm_pontecapriasca_676.JPG

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  • Von wegen Röstigraben: Diese Karte zeigt, wo die Gräben wirklich verlaufen

    Die Freiberge sind nicht gerade der Inbegriff des Städtischen (Hoher Nein-Anteil). Das Mendrisiotto und Riviera (TI) andererseits ist zwar nicht städtisch, aber doch dichter besiedelt als andere Teile des Tessin (höchster Ja-Anteil).

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  • Der Kanton als Bettler

    Der Einzahlungsschein lag schon in den letzten Jahren bei - damals habe ich auch was einbezahlt. Aber für die unsäglichen Schicki-Micki-Broschürli, die jetzt kommen, gebe ich keinen Rappen. Und das weiss die Abteilung Kultur auch. Ob das wirklich einfach-so-Service des Kantons sein soll, sei mal dahingestellt. Sooo toll sind die Museen nicht finanziert (ausser wenn's um Beton geht - die Baulobby bekommt ihr Geld schon). Es ist für mich ein Zeichen der Wertschätzung dieser Publikationen gewesen, ein Zeichen, dass nicht alles schlecht ist, was gratis ist.

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  • Ab ans Fest – bloss welches?

    ...gibt's ein Dorffest in Village Neuf: http://www.mairie-village-neuf.fr/fr/festineuf-2013/ (Nein, ich bin kein Fan von Dorffesten...)

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  • Ab ans Fest – bloss welches?

    ...und feiert noch dieses Wochenende: http://www.bettingen.ch/index.php/500-jahre-bettingen Schon seltsam, dass alle Feste sich kurz nach den Sommerferien drängen...

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  • Volkswahl schwächt das Parlament

    Am Ende des Artikels ist die Rede davon, dass in den Demokratien, in denen das Volk die Regierung wählt usw... Nur: Ich kenne kein Land, das seine Regierung wählt! Die 26 Kantone der Schweiz sind Teil eines Bundesstaats und somit nicht vollständig souverän - und in allen anderen Demokratien, die ich kenne, ist die Regierung entweder dem Parlament gegenüber verantwortlich oder (da fallen mir nur die USA ein) dem (durchs Volk gewählten) Präsidenten (und selbst in den USA müssen Minister durchs Parlament bestätigt werden). Da scheint mir eine Behauptung einfach so in die Welt gesetzt....das motiviert nicht, dieses Buch zu kaufen!

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  • Die 100’000-Franken-Frage

    Noch niemand hat das diskutiert - aber: wie wäre es, den 1000-Franken-Schein einzuziehen (bzw. in der nächsten Serie keinen mehr rauszugeben). Wäre der 200-Franken-Schein grösster Schein, wäre das Bargeldhorten und Zahlen von grossen Beträgen nicht mehr so interessant - und das Geldwaschen mit Bargeld ebenfalls. Im alltäglichen Gebrauch ist der 1000-Franken-Schein untauglich - und dennoch bildet er fast 60% des umlaufenden Bargelds (http://www.snb.ch/de/iabout/cash/id/cash_circulation). Beim Euro ist der 500-Euro-Schein der grösste- und er bildet nur 33% des umlaufenden Bargelds (https://stats.ecb.europa.eu/stats/download/bkn_notes_val/bkn_notes_val/bkn_notes_val.pdf). Zufall? System!

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  • Wien und die Schnapsidee

    Noch eine sprachliche Ergänzung: Klassischerweise war/ist das "Tröpferlbad" das Brause- und Wannenbad für diejenigen, die kein Badezimmer in ihrer Wohnung haben... In Basel gibt's ja sogar eine Tramstation, die an diese nicht allzu fernen Zeiten erinnert.

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  • Kampf um die Heimat

    Ich bin völlig einverstanden: die Abstimmung über das Raumplanungsgesetz ist die wichtigste am 3. März - und nicht die so breit diskutierte Abzocker-Initiative. Warum kommt der Artikel erst jetzt? Es steht jedenfalls zu hoffen, dass nicht das Wallis den Rest der Schweiz überstimmt, wie es fast schon bei der Zweitwohnungsinitiative passiert wäre...

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