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  • Basler Bevölkerung steigt rapide, aber Mieterverband will weniger verdichten

    Wenn allen Mieterinnen und Mietern einer Siedlung im Zuge von Abbrüchen oder Sanierungen gekündet wird, stellt dies für den grössten Teil der betroffenen Menschen eine schwere Härte dar. Dies gilt vor allem für die wirtschaftlich schwächeren Glieder der Bevölkerung. Denn sie gelten als risikobelastet. Als Folge davon finden viele von ihnen höchstens noch zu teure Wohnungen. Darum müssen Reihenkündigungen ganzer Liegenschaften unbedingt vermieden werden. Die notwendige Verdichtung muss über Areale erfolgen, welche durch Umdispositionen der Wirtschaft frei werden, zum Beispiel im Lysbüchel. Bei bestehenden Bauten sind oft ohne Abbruch und Vertreibung zusätzliche Stockwerke möglich. Zur Überwindung der besonderen Wohnungsnot der schwächeren Bevölkerung drängt sich zudem die Erweiterung des gemeinnützigen Wohnungsbaus auf. Dies alles bildet ein wesentliches Anliegen der vier Initiativen, die am 10. Juni 2018 im Kanton Basel-Stadt angenommen wurden, insbesondere der Initiative Wohnen ohne Angst vor Vertreibung und der Initiative Recht auf Wohnen. Jürg Meyer, Grossrat SP

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