HJM
  • Staatsanwaltschaft stellt Verfahren gegen Polizeioffizier ein

    soviel zur Geworfenheit der Frisbees.

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  • Angebot an freien Wohnungen in den beiden Basel leicht gestiegen

    Der Markt, als Weisheit letzter Schluss reguliert sich doch ganz von selbst, wie verlautbart wird. Ob er dies auf eine intelligente Art tut, steht auf einem anderen Blatt. Deshalb brauchen wir die Philosophen, die über die Macht nachdenken.

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  • Der Leistungsdruck auf die Schule ist gross

    Schöön, @ Chröttli, den rahme ich mir ein, ist ja DIE Weltkarriereformel: Stets sattelfest in der Zeit sitzen, das bringt's! ... und da kommen gewisse Traditionalisten noch mit der Aufklärung, dieser ollen Masche, die ja längst dekonstruiert worden ist.

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  • Basel ist Streber bei den Tagesstrukturen

    Es ist wohl nicht nur die Langeweile, sondern das Paradox der Freiheit: Unser Wohlstand erschliesst uns jede Menge von Freiheiten. Damit sind viele Eltern überfordert. Denn wer wählt, der schliesst ja das Nichtgewählte aus, hat aber andauernd Zweifel und die Angst falsch gewählt zu haben. Daher will man aus falsch verstandener Vorsicht alles wählen und überall mitmachen, erreicht damit aber logischerweise gar nichts ausser noch mehr Stress und Desorientierung: Unfreiheit dank Überförderung.

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  • Jacques de Watteville wird Chefunterhändler für EU-Dossiers

    Das, Herr Schöpfer, sehen Sie glaub' völlig richtig. Es braucht einen, den man nun als unbefleckten Superman an der Front scheitern lässt, bis auch die EssVauPeh den Elefanten im Zimmer als Tatsache akzeptiert. Es ist doch etwa, wie wenn Ich auf meinem Computer Windoof installieren will. Ich will es ja eigentlich sehr, habe aber auch einen Haufen daran herumzumeckern, denn perfekt ist es gar nicht. Also installiere ich es, und vor der Freigabe kommt das Kleingedruckte. 20 Seiten Juristengebrabbel. Und dann brauchts meinen Click: Akzeptieren Sie es? Und völlig frei bin ich NEIN! zu sagen. Oder eben JA. "Jeinaber" gibt es nicht. Auch keine Mami, die mich über die ungerechte und böse Welt tröstet. Dabei hat man uns immer so gern gehabt, uns, die Schweizer!

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  • Block 2 des AKW Beznau geht für lange Revision vom Netz

    Genau, @Chröttli. Bringt mich auf eine Ergänzung der machmal schwer ekennbaren Berufsethik der Journis: Sie sollten ein Sensorium entwickeln und lernen, das Spindoctoring aufzudröseln und blossstellen. Ohne Gehässigkeit, sondern freundlich und sachlich. Leider fehlt mir noch ein Name für diese Disziplin; es geht so in Richtung: Entschwurbler, Despinner, Explizitierer etc. Aber Sie sind der kreative Wortkünstler! Oder vielleicht ganz einfach: Ordentlicher, redlicher Journalist im Dienste der Aufklärung.

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  • Block 2 des AKW Beznau geht für lange Revision vom Netz

    So eine Sprache hat man einfach gern: "Unregelmässigkeiten im Material des Reaktordruckbehälters, die dank neuster Messtechnologie gefunden wurden." Genau wie bei der Buchhaltung sind "Unregelmässigkeiten" ein Grund dafür, genauer hinzuschauen und dann bitte Klartext zu sprechen. Es handelt sich schlicht um Schweissfehler, die grundsätzlich immer auftreten, jetzt aber ausserhalb der Toleranzgrenze lagen. "Neueste Messtechnologie" meint Messtechnik, die auf dem obligatorischen Stand der Technik ist, v.a. Verfahren zur Rissprüfung. (Sorry für das Unwort "Riss"). Kommt also nur noch die eklige Frage: Habt Ihr dann die bestehenden kritischen Teile der Ablage auch mit der neuesten Messtechnologie überprüft? Noch eine hübsche Sprachfigur: "..wenn die Sicherheit des Reaktordruckbehälters nachgewiesen ist". Einen positiven Sicherheitsnachweis kann es nicht geben, Nirgends und niemals. Es muss heissen: "Wenn alles nach Stand der Technik geprüft worden ist, und angenommen werden darf, dass die Betriebsrisiken der Allgemeinheit zugemutet werden können". Und das ist natürlich kein rein technischer, sondern ein technisch-wirtschaftlich-politischer Entscheid. Ein Entscheid, denn man also lieber am Volk vorbei trifft, denn Letzteres ist wohl zu blöd um hier mitzudenken oder zu fragen.

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  • Die ATP muss die falsche Toleranz beenden

    Alles klar, Murphy, putzen wir endlich diese Softy-Manieren weg, schliesslich rentieren fette Schlagzeilen mehr, und im Strassenverkehr auch gerade, genau so wie im Supermarkt! Haben Sie sich überlegt, dass es viellecht über das unsägliche, schmierige Vertretergehabe bei Bank und Versicherung noch echten Anstand und Respekt geben könnte? Dass es nicht die Rambos sind, die unsere Kultur ausmachen? Und dass man vielleicht damit unsere Sportshelden zu positiven Vorbildern statt zu Mediensäuen machen könnte? Ich bin so konservativ, dass ich noch an den Sinn von Manieren glaube. Selber bin ich ein Sportmuffel, kann aber sehr wohl zwischen Leistung und Show unterscheiden. Sogar in der Politik. Dabei kann gerade ordentlicher Journalismus mithelfen. Auch auf der Frontseite!

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  • 30-Millionen-Spende für das geplante Ozeanium

    Ein Ozeanium ist in Basel dringend *unnötig*! -- Vom Tierschutz her gesehen ist es ein kompletter Unsinn, -- Der Betrieb verbraucht Unsummen von Energie, -- Pädagogisch ist es total ineffizient, -- Die Kiddies können nur eine dicke Scheibe betatschen, -- ein gut kuratiertes virtuelles Ozeanium könnte man mit einem Bruchteil des Geldes realisieren und professionelle Studien zum Verhalten der Tiere zeigen. Kurz: Naturnähe und Verständnis für die grossartige Unterwasserwelt erzeugt es eben gerade nicht, dient nur der Bespassung von gelangweilten Kids und dem Volch einen fragwürdigen Jöö-Faktor. Und ja, wie Anna C. richtig sagt: "Wie sich dieses Tier dabei fühlt? Scheiss egal!"

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  • Die Kriegserklärung an die PKK ist ein zynisches Machtkalkül von Erdogan

    Der Zynismus besteht schon darin, dass alle Medien diese Schlagzeile des Endes 1:1 kopiert hatten. Richtig sollte es heissen: "Der Fortsetzung des Krieges gegen die Kurden." IS kommt da gerade zur rechten Zeit in dieses böse Spiel. Nur werden halt Kriege heute nicht mehr erklärt, das macht ja nur Ärger mit dem Völkerrecht und der Genfer Konvention. Erdogan versucht folgerichtig, die NATO hineinzuziehen, oder grad die Amis selbst, die dann ihren Weltkrieg gegen den Terrorismus endlich mit der grossen Kelle führen können.

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