HG
  • «Es wurden keine Quartierparkplätze abgebaut»

    1. Was bezahlt man mit den Steuern denn? Die Armada an Beamten, die sich tagein-tagaus damit beschäftigt, wie man den Autoverkehr abschaffen kann? 2. Ein sehr erschreckendes Verhältnis zu Minderheiten, das sie für einen SP'ler haben. Ist eine (von mir im übrigen stark angezweifelte) Zweidrittelsmehrheit ein Freipass, um der Minderheit auf den Kopf zu schei...en? Klingt beinahe schon so wie bei ihren Freunden von der SVP, die mit knapp 30% Wähleranteil von sich behaupten, die Mehrheit der Schweizer zu vertreten.

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  • Schawinski gegen Thiel: Die Highlights des Hahnenkampfs

    Das, werte Damen und Herren, war ein Lehrstück gelungener Publicity. Thiel hat für seine Hetzschrift in der Weltwoche (absolut zu Recht) kaum nennenswertes Feedback bekommen und war daher auf eine grosse Bühne angewiesen, um nochmals - und dieses Mal richtig - ins Gespräch zu kommen. Schawinski bot ihm genau diese Plattform - im vollen Bewusstsein darüber, dass die Show aus dem Ruder laufen wird (wenngleich er das volle Ausmass der Eskalation nicht erahnt haben dürfte). Er wusste: so ein Szenario generiert Quote! Der Ausgang dieser Chose war von Anfang an einkalkuliert, eine Win-Win-Situation für beide.

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  • «Vielleicht ziehe ich auch weg»

    Panik ist genauso wenig angebracht wie polemische Reaktionen à la Fischer und Linder. Fakt ist, die Situation, die durch die neue Bauankündigung geschaffen wurde, ist eine Herausforderung. Nicht nur für das Wettsteinquartier, sondern für die ganze Stadt. Allerdings existieren in den staatlichen Strukturen des Kantons Abteilungen, welche sich einzig und alleine mit Stadt- und Verkehrsplanung beschäftigen: Diese Damen und Herren sind nun gefordert! Anstatt sich mit Alibiübungen à la Velobrücke über den Rhein zu beschäftigen gilt es, die Roche in die Pflicht zu nehmen (welche sich einer fruchtbaren Zusammenarbeit sicherlich nicht entziehen wird) und das Quartier zusammen mit dem Roche-Areal weiterzuentwickeln. So bin ich überzeugt, dass das Projekt ein grosses Plus für die Stadt werden kann.

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  • Das grosse Schweigen vor der Abstimmung

    ...Und immer wieder diese scheinheilige Augenwischerei, die dem Stimmvolk - ganz dem janusköpfigen Propheten Bernauer das Wort redend - glauben machen will, ein Nein zum Claraturm bedeute die Rettung für das Warteck-Ensemble. Die Häuser kommen weg; wer dieses Argument anführt hat nicht begriffen um was es geht oder betreibt bewusste Falschinformation. Da können sich Bernauer & Co. auf den Kopf stellen und auf den Händen Lambada tanzen.

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  • «Abgerissen wird in jedem Fall»

    Viele vergessen bei diesem emotional geführten Abstimmungskampf, dass auch das Referendum gegen den Claraturm nicht aus stadthistorischem, sondern aus rein finanziellem Interesse zustande gekommen ist. Das Verschwinden der historischen Häuserzeile am Riehenring ist gleichbedeutend mit dem Verschwinden der darin befindlichen Restaurationsbetriebe - und dass Herr Bernauer da keine allzu grosse Freude daran hat, versteht sich von selbst. Die Information, dass nur die Projektierung und nicht der beschlossene Abriss bei der Abstimmung zur Debatte steht, kann man nun als Angstmacherei und "Brüschtli schtelle" seitens der Bauherrschaft verstehen... oder einfach als das was es ist: Dem Stimmvolk die Illusionen nehmen - würde man etwas wohlgesinnter auch als Ehrlichkeit auslegen. Fakt ist, dass diese Häuser allesamt in einem erbärmlichen baulichen Zustand sind. Das bestreiten nicht einmal die Wirte der Bars und Restaurants in diesen Häusern (von den Mietern ganz abgesehen). Daran ist allerdings nicht die Sima als aktuelle Eigentümerin sondern die Vorbesitzer schuld, welche die Häuserzeile dermassen verrotten liessen. Und zuguter letzt: De gustibus non est disputandum. Mir persönlich gefällt diese Häuserzeile gar nicht mal so sehr. Sie steht bereits seit mehr als 20 Jahren völlig isoliert von ihrer Umgebung. Demgegenüber bringt der Claraturm meines Erachtens eine erhebliche optische Aufwertung mit sich, die sich zudem dem (streitbaren aber immerhin) modernen Ensemble der Messe anpasst.

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  • Degen denkt

    Mea culpa, yo!

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  • Frauenquote für staatsnahe Betriebe

    Etliche Beispiele in der letzten Zeit haben gezeigt, wie wichtig es wäre, wichtige Posten mit qualifizierten Personen (geschlechtsneutral) zu besetzen. Dieser logische Grundsatz wird durch die Einführung einer derartigen Quote torpediert. Irgendwann wird man zwangsweise an den Punkt kommen, in der man die qualitativ bessere Wahl nicht treffen darf, weil die betreffende Person das falsche Geschlecht hat. So tut man unter dem Strich niemandem einen gefallen.

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  • Zwei Schweizen

    Niemand behauptet, dass die Asylthematik eine eifache sei. Doch wie bei vielen ähnlich gelagerter Themen (z.B. Strafrecht o.Ä.) ist das Volk der denkbar schlechteste Ratgeber. Man täte sich gut, in solchen Situationen an der Menschlichkeit statt am Menschen zu orientieren.

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  • «Rundschau» zeigt Video eines prügelnden Luzerner Polizisten

    Der wahre Prüfstein für die Luzerner Behörden wird die strafrechtliche Aufarbeitung dieses Vorfalls sein. "Zivilisten" werden wegen eines solchen Vorgehens regelmässig wegen schwerer oder zumindest versuchter schwerer Körperverletzung zu langjährigen Freiheitsstrafen verurteilt. Es lohnt sich auf alle Fälle, das weitere Geschehen nicht aus den Augen zu lassen.

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  • Adieu, weisse Gratisparkplätze

    Da sind wir aber mächtig gespannt auf Ihre Ausführungen dazu, wie der Pendlerverkehr mit den neuen Zaubermassnahmen "unattraktiver" werden soll... Sie selbst wissen doch genauso gut wie alle anderen, dass die Vorstellung, die Pendlerparkkarte komme inskünftig nur für Einzelfälle zur Anwendung, absolut illusorisch ist. Man bietet den Pendlern von ausserhalb in Tat und Wahrheit eine kostengünstige Alternative in den Quartieren zu den teuren Parkhäusern in der Innerstadt. Ich bleibe dabei (auch bei der Wortwahl): Eine träumerische, undurchdachte, verkehrspolitische Idiotie auf den Schultern des steuerzahlenden Wählers! Und sehen Sie es doch endlich ein: Es gibt Menschen in dieser Stadt, die Autofahren müssen oder, stellen Sie sich vor, einfach wollen! Auch diese Menschen gehören zur Realität dieser Stadt und haben das gute Recht hier zu wohnen (und nebenbei Steuern zu zahlen) - hören Sie und Ihresgleichen doch bitte auf mit dieser krankhaften Strassenverkehrsgleichschaltung.

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