• «Wir werden den Turm verhindern»

    Es ist schon ein erstaunlicher Vorgang, da benennen Sie einen "Experten" aus dem Büro Burckhardt & Parter, notabene dem Büro, welches für eine der grössten architektonischen Sünden der letzten 50 Jahre in der Stadt verantwortlich ist, dem heutigen Klinikum 2! Es ist nur zu hoffen, dass man neben dem sehr qualitätsvollen Klinikum 1 endlich eine architektonisch und auch betrieblich gute Lösung findet. Das Siegerprojekt scheidet meiner Meinung nach schon mal aus städtebaulichen Gründen aus; ich bin aber sicher, dass man mit H&deM sehr wohl auch ein top funktionierendes Klinikum erhalten könnte aber in eindrücklicher architektonischer Qualität. Dazu ist ein bisschen Mut notwendig, so wie man sich in den Dreissigerjahren für den Bau der Architektengemeinschaft Vischer, Baur, Leu & Dürig hellsichtig entschieden hat!

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  • Bündner gegen Olympia-Kandidatur

    Es ist beruhigend zu wissen, dass die Bündner auch einer immensen Propagandamaschine widerstehen können! Noch nie hat man im Bündnerland flächendeckend so viele Pro-Abstimmunsplakate und Banner gesehen wie vor der Olympia-Abstimmung. Auch das Trommelfeuer für die Kandidatur in den "gleichgeschalteten" Medien der Südostschweiz-Gruppe hat nicht gewirkt - die störrischen Bewohner der 150 Täler haben eine autonme Entscheidung getroffen! Herzliche Gratulation! Hans-Peter Thür, Basel/Klosters.

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  • Ein wenig Kassenschlager, ein bisschen Experiment

    Die Kritik von den selbsternannten "Verlagsexperten" Stampa und Aerni erscheint mir überhaupt nicht glaubwürdig; eine intensive Beschäftigung mit dem Metier haben wohl beide nicht wirklich betrieben. Weder der Galerist und Kunstbuchhändler am Spalenberg noch der reisende Literaturexperte haben je im Verlagsgeschäft reüssiert. Die Arbeit des CMS Verlages ist für Basel wichtig, neben Schwabe und Reinhart darf es sehr wohl eine eher mäzenatisch betriebenes Haus geben. Trotz aller Kritik wird dort seit Jahren solide Verlagsarbeit geleistet!

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  • Der Fall ASE kostet den Chef der Basler Kantonalbank das Amt

    Es wäre wohl auch an der Zeit, dass man sich Gedanken über die Zusammensetzung des Bankrates machen müsste - speziell über das Präsidium. Nach dem Super-Gau mit der Klageandrohung aus den U.S.A. nun dieser "Vorfall"; da mangelt es wohl gehörig an Corporate-Governance bei der BKB.Hier ist sicher auch die Poltik gefordert, schliesslich handelt es sich um ein Institut, welches mächtg von einer Staatsgarantie profitieren kann.

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  • Neue Nahrung für Übernahme-Gerüchte

    Ihre Vermutung über einen baldigen Einstieg des "Tagi" bei der BaZ erscheint mir doch sehr plausibel - trotz des heftigen Dementis von Filippo Leutenegger. Das Modell wäre gegeben: gleich wie in Bern beim "Bund" könnte man mit einem Zürcher "Mänteli" und einer minimalen Lokalredaktion eine "Basler/Tagi Zeitung" betreiben. Neben dem "Nordwestschweiz" einerlei wäre das wieder keine Alternative für mündige Leser.

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  • Kulturkampf ums Münster

    Muss den der Münsterplatz überhaupt einem festen Zweck dienen? Darf er denn nicht einfach leer bleiben und temporär bespielt werden? So kann man wenigstes auf einem Platz in der Stadt den grössten Teil des Jahres erfahren was wirklicher städtischer Raum ausmacht! Die freien Stadträume sind in Basel rar geworden; müssen den überall Einbauten, Tramhäuschen, Wälder voller Verkehrsschilder und grobschlächtige Frequenzanzeigetafeln der BVB aufgestellt werden ? Der freie städtische Raum ist ein rares Gut, mit dem man sehr haushälterisch umgehen sollte und gerade der Münsterplatz sollte nicht mehr zu einem Park- oder Rummelplatz verkommen! Das schliesst überhaupt nicht aus, dass auch künftig das Riesenrad zu Messzeiten dort sehr wohl temporär stehen darf und auch ein Weihnachtsmarkt für kurze Zeit dort seine Pforten öffnet.

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