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  • Die TagesWoche stellt ihren Betrieb ein

    Das Kapital (die, welche über dessen Verteilung bestimmen) finanziert nichts, was ihm nichts nützt. Links vom bürgerlichen Mainstream gibt es nur Printmedien, die von Selbstausbeutung, Gratisarbeit und Selbstfinanzierung leben.

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  • Teurere Parkkarten sollen «umweltfreundliche Mobilität» mitfinanzieren

    Wenn es ein passendes Beispiel von Abzocke gibt, dann ist das die Methode der sogenannten Parkraumbewirtschaftung. Sage ich als Nichtautobesitzer. Weshalb? Die von den Grünen inspirierte Politik, das Fahren und Parkieren von Automobilen einfach zu verteuern, ist hochgradig unsozial. Sie führt dazu, dass, wer über wenig Geld verfügt (und in der Regel ein bescheideneres, kleineres Auto fährt), in der Mobilität eingeschränkt wird. Zu einer sozialen Selektion also, die weniger Privilegierte ausschliesst. Wer eine Karre fährt die eh schon einen Tausender im Monat kostet, den kümmer der Hunderter mehr für's Parken nicht. Sozial wäre, anstatt die Fixkosten eines Motorfahrzeugs zu erhöhen, bei den Betriebskosten, beispielsweise beim Treibstoffpreis, anzusetzen und für Leute, die nachweislich auf ein solches Fahrzeug angewiesen sind, eine steuerliche Abzugsmöglichkeit zu schaffen. Und sozial wäre auch, endlich damit aufzuhören Steuergelder in den Strassenbau zu stecken. Weniger Strassenraum, von mir aus zuparkiert von Ruhendem, gleich weniger Verkehr. Und Stau ist eine demokratische Angelegenheit, denn auch die Strassenposer mit ihren röhrenden Vehikeln und die Panzerfahrer mit ihren SUVs werden, denke ich, vorläufig nicht in der Lage sein, zu überfliegen.

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  • Thomas Kesslers unheimlicher Einfluss auf die «bz Basel»

    Auch in bin eine Umsteiger von der Blocherzeitung. Damals aus psychohygienischen Gründen. Nach Erhalt der letzten Aborechnung für die BZ-Basel, habe ich mich jedoch mit der Frage befasst ob ich beim Lesen der BZ wirklich mehr erfahre, als bereits im 20-Minutenblättchen steht. Ich habe nichts relevantes gefunden. Was Kessler anbelangt bleibt nur festzustellen, dass für wahre "Profis" eben die Partei, die ihnen auf Pferd geholfen hat, keine Rolle spielt. Hauptsache es geht voran - dahin wo Ruhm und Ehre zur Verteilung kommen und ein bisschen Pinkepinke (für's Alter im Rustico). Skrupel stehen da nur im Weg, man muss ja in die Zukunft schauen.

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  • Wie die Basler Polizei zwei junge Frauen drangsalierte

    Dass man bei Basels "Blaulichtern" vom Ruhe-und Ordnungsdienst nicht unbedingt Politesse erwarten kann, ist nicht neu. Auch dass diese Gilde es liebt Frusttrationsabbau mittels Erniedrigungsritualen wie füdliblutt Ausziehen zu begegnen ist unter Baschi-Zerotolerance mittlerweile üblich. Zur Ombudsstelle zu gehen, hat sich als Leerlauf erwiesen, weil alles was die TäterInnen tun, dem "Datenschutz" unterliegt und alles was die Opfer tun, dem Verdachtsmoment. Gesetz und Reglement hin oder her. Schon vor Jahren habe ich einen ähnlich gearteten Fall begleitet. Resultat: die Ombudsstelle ist zu keinerlei Information befugt aber verspricht den Fall an die Zuständigen der Polizei, mit einer Empfehlung weiter zu leiten. Fazit: Vergebliche Liebesmüh.

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  • Die letzte Birke am Hafen fiel als Heldin

    Das nenne ich mal - eine weise Erkenntnis

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  • Der Blick vom neusten Basler Hochhaus

    Mich würde in erster Line interessieren, was denn so eine Zwei-, Dreizimmerwohnung in diesem Bigplayer-Turm in der Hostspot-City Basel-Gundeldingen so kostet.

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  • Nehmt uns bloss nicht zu ernst! Bürgerliche rücken vom eigenen Sparbefehl ab

    Solche Worte erfreuen. Danke

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  • Woher das Gold an der Baselworld kommt, wollen die Aussteller nicht wissen

    Ein eindrücklicher Bericht. Aber, wie wollen Sie das Problem in den Griff bekommen? Durch beten für eine bessere Welt? Durch Förderung von Mini-Musterbetrieben? Sensibilierung der kleinen Machtlosen? Der Kapitalismus, kann im besten Fall Probleme solcher Natur um eine gewisse Zeit verschieben, lösen kann er sie nicht, weil er ohne Ausbeutung nicht funktionieren kann. Aber, ich weiss, ich rufe in die Wüste. Verzeihen Sie die Störung.

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  • Keine kürzeren Wochen für Basler Staatsangestellte

    Ja, Herr Grouven, da haben Sie aber zu einem messerscharfen Argument gegriffen. Wenn es den "Büezer" schlecht geht, dann soll es auch den anderen schlecht gehen. Welch eine Logik.

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  • Jans gegen Herzog: Dieses Duell könnte die SP spalten

    Tucholsky - erfrischend! Klarsicht. Danke.

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