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  • Blocher läuft im Bünderland auf – «Südostschweiz» bleibt unabhängig

    Nun, was heisst hier unabhängig? Sicher nicht unabhängig vom Geld und seinen Eignern die den ideologischen Rahmen der Zeitung bestimmen.

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  • Ein Leben lang Kommunist: Zum Tod von Ruedi Bantle

    Menschen die dem schreienden, für viele tödlichen Unrecht dieser Welt nicht tatenlos zuschauen und deshalb ein Leben lang den Greueln von Ausbeutung und Krieg entgegentreten verdienen Respekt. Ruedi war einer der auch meine Hochachtung verdient hat, unabhängig davon, dass ich nicht in seiner Partei war und bin. Schade, dass ich erste jetzt von seinem Tod erfahre, ich hätte ihn gerne auf seinem letzten Weg begleitet.

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  • Jacqueline Badran: «Die Politik behandelt den Boden wie Joghurt»

    Auch wenn ich weiter gehen würde und privaten Bodenbesitz, aus eben den Gründen die im Interview angeführt werden, grundsätzlich in Frage stelle, die Argumentation von Frau Badran ist gradlinig und fundiert und sie müsste einer rot-grünen Regierung eigentlich als Leitlinie dienen.

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  • Zwei Nächte Knast für eine laute Party – Polizei-Einsatz wirft Fragen auf

    Seinen Vorbildern in den USA folgend betreibt unser Polizeichef eine Politik der "Zero Tolerance", allerdings ohne das an die grosse Glocke zu hängen. Bewegt man sich abends mit KollegInnen irgendwo in der Gegend, wo eine Protestaktion stattgefunden hat, schwupps wird man, auch wenn man sich ordentlich ausweisen kann, in Handschellen gelegt und muss sich auf dem Posten splitternackt ausziehen um einige Stunden später wortlos wieder entlassen zu werden. Wedelt man, an einem Ort wo gewichtige Geschäfte getätigt werden, als Zeichen der Kritik mit Pappdeckeln oder zeigt, dass Kreativität auch unkommerziell sein kann, eh man sich versieht landet man in der Zelle. Will man ein seit Jahren leerstehendes Haus einer Nutzung zuführen und nimmt dieses in Beschlag, sind in Windeseile die Ordnungshüter da und nehmen einen in Gewahrsam. Ja und eine Samstagabendparty, die nicht den Tschumpärätätää-Fans vom "Tatoo" entspricht, die endet dann halt im "Abführen". Ruckzuckzackzack, so muss die Welt regiert werden, wenn Kommerz-Ruhe und Geschäfts-Ordnung herrschen soll.

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  • Apartheid – nur ein Wort oder ein System?

    Kritische Aufklärung, ein Projekt das man auch in der Folge der Konferenz unbedingt konsultieren sollte. Danke für den Tip.

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  • Im Visier der Judenhasser

    OK, der Beitrag stammt nicht von mir. Er wurde von meinem Account abgeschickt. Ich kann mich seinem Inhalt aber anschliessen, denn er beleuchtet einen Aspekt aus Frauensicht, der mir (aus Männersicht?) nicht sogleich aufgefallen ist.

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  • Im Visier der Judenhasser

    "Zionfotze" als Antwort auf ein Selfie mit Strassenschild vom Boulevard des Baron Rothschild und Grüssen aus Israel ist zweifellos als Beleidigung gemeint. Stellt sich hier einfach die Frage, weshalb sich der Schreiber mehr über den ersten Wortteil Zion aufregt, als über den zweiten Fotze. Weshalb empört sich der Mann nicht in erster Line über diese Art der Verletzung der Frauenwürde?

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  • Historiker Philipp Sarasin: «Ich schreibe lieber einen Blog als für die NZZ»

    Die Fähigkeit nachzudenken, zu hinterfragen, etwas mal von einer anderen Seite zu betrachten, macht unabhängig und bewahrt einen davor irgendwelchen Rattenfängern nachzuplappern und nachzulaufen. Dass das den politischen Rattenfängern nicht behagt, ist naheliegend. Deshalb werden Leute die unabhängiges Denken vorleben angegriffen und in der Öffentlichkeit verleumdet.

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  • Im Visier der Judenhasser

    Geltungsdrang birgt halt, wie sich hier mal wieder zeigt, die Gefahr in sich, in eine Propagandakampagne hineingezogen zu werden. Dass es im sogenannten Cyberspace Idioten gibt, Provokateure und auch Agenten die gezielt Stimmung erzeugen wollen, ist wahrlich keine Primeur. Die Frage ist nur, ob man Ausflüsse von Dummheit und Aversion in ihrer Bedeutung aufblasen will um, gegen einen vermeintlichen politischen Gegner, seinerseits Stimmung zu machen, wie unser Protagonist es tut. Nach seiner wohl berechtigten Tirade gegen facebookende Arschlöcher kommt Knackeboul zum Punkt, den er wohl schon zu Beginn im Kopf hatte, die Kampagne Boykott, Desinvestition und Sanktionen (BDS). Diese stört ihn und ebenso stört sie die Israelische Regierung. Er findet "die Behandlung der Palästinenser ungerecht" und meint damit wohl, die Einkerkerung der nocht nicht aus Palästina vertriebenen Ansässigen in ummauerte Gettos und die Diskriminierung der in Israel verbliebenen palästinensischen Minderheit. Hätte sich unser Rapper mit den, im Unterschied zu seinen Behauptungen dokumentierten Tatsachen zur BDS-Kampagne befasst, so könnte er zu solch unsinnigen Schlüssen wie er sie draus zieht niemals gekommen sein. Die BDS-Kampagne ist eine Initiative der palästinensischen Zivilgesellschaft, bestehend aus über 170 Gruppierungen (Gewerkschaften, Menschenrechtsgruppen, Komitees in Flüchtlingslagern, Studentenorganisationen, NGO's etc.) die sich nichts anderes wünschen als einen gerechten Frieden in ihrer Heimat. Zu diesem Zweck haben diese vor Jahren einen klar auf Gewalt verzichtenden Aufruf lanciert, mit der Aufforderung Profiteure der israelischen Besatzungspolitik zu boykottieren, dazu gehören: Firmen die auf enteignetem Land Lebensmittel produzieren; Investitionen beispielsweise in die israelische Waffenindustrie zurückzuziehen und Menschen- sowie Völkerrechtsverstösse Israels genauso zu sanktionieren, wie das anderen Regimes gegenüber auch geschieht. Zu BDS könnte sich Herr Knackeboul auch bei jüdischer Quelle informieren, zum Beispiel bei Jewish Voice for Peace: https://jewishvoiceforpeace.org/

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  • Das böse Spiel der Baselbieter Bürgerlichen mit der Uni Basel

    Im Kern ist das ja ganz einfach konsequente bürgerlich-neoliberale Politik. Die Ausbildung soll den Unternehmen dienen, das Wissen den Konzernen, Berufstalent den KMU. Für Allgemeinwissen kann man sich ja Bücher kaufen und überhaupt ist zuviel Bildung nicht gut für die politische Stabilität im Land.

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