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  • Günstiger Wohnraum: Basler Abrisspolitik gerät in Kritik

    Beda Baumgartner, Vizepräsident der SP, zum Abbruchschutz: «Hier müssen wir uns darüber unterhalten, ob es eine schärfere Formulierung braucht.» Abbruchschutz als sozialdemokratische Abendunterhaltung? hansueli w. moser-ehinger

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  • Basler Schauspieler Lukas Ammann im Alter von 104 Jahren gestorben

    àxgysi: «Nachruf». hwm

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  • Basler Schauspieler Lukas Ammann im Alter von 104 Jahren gestorben

    Fast dreissig Redaktorinnen und Redaktoren im Impressum, gut dreissig Agenturzeilen «Nachrief» auf Lukas Ammann: schämt Euch! hansueli w. moser-ehinger

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  • Wir brauchen mehr Verweiblichung

    Ich danke Gabriel Brönnimann für seinen fundierten Kommentar; schade finde ich nur, dass er sich dabei auf amerikanische Quellen abstützt (abstützen muss?). Näher liegende Quellen wären mir lieber gewesen. Darum habe ich mir heute (17.3.2017) Vormittag das Impressum der TagesWoche (www.tageswoche.ch/user/editors) vorgenommen und eine kleine Auswertung versucht. Da ich weder die redaktionellen noch die hierarchischen Strukturen der TaWo kenne, beschränke ich mich auf die dort angegebenen Zahlen und Funktionen (Zähl- und Rechenfehler vorbehalten). Das Impressum nennt die Namen von 38 Personen. Davon sind 26 männlichen (69 %), 12 weiblichen (31 %) Geschlechts. Sie verantworten 12 443 «Beiträge», die Frauen 2409 (20 %), die Männer 10 034 (80 %) davon. Nur als Kuriosum: 2464 (30 %) stammen von 2 (in Worten: zwei) Sportredaktoren. ...en, nicht ...innen. Fazit: Nichts gegen einen Women’s March, nichts gegen «mehr Verweiblichung». Nur, mit Gotthelf: «Im Hause muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland»... hansueli w. moser-ehinger

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  • Nationalrat nimmt Rentenreform denkbar knapp an: Das Wichtigste in Kürze

    Herr Schulthess schreibt: Alain Berset hat Grund zur Freude. Der SP-Bundesrat hat ganze fünf Jahre mit der Reform verbracht. Er meint aber: ...volle fünf Jahre. Die deutsche Sprache differenziert halt mehr, als Herrn Schulthess' Schulweisheit sich träumen lässt... hansueli w. moser-ehinger

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  • Advent, Advent, der Sportler rennt

    Zuerst wollte ich heute gegen Abend auf den Märt gehen, um das Massensterbespektakel nicht zu verpassen, das Jörg Greb auf die Zeit nach 17 Uhr angekündigt hat: «Die Sportler starten auf dem Münsterplatz und enden auf dem Marktplatz.» Aber dann ist mir doch aufgegangen, dass wohl bloss wieder einmal ein TaWo-Lohnschreiber einfach Buchstaben aneinandergereiht hat, ohne zu denken. hansueli w moser-ehinger

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  • Liverpools Triumph und Dortmunds Untergang – die epische Nacht an der Anfield Road

    Dritter Absatz dieses “Artikels", ins Netz gestellt 15.4.2016 01:26, gelesen 15.4.2016; 10:27 "Die Ehrfurcht war ihm vor diesem magischen Ort war dem Trainer des BVB vor dieser atemberaubenden 3:4 (2:0)-Niederlage anzumerken, mit einem Lächeln auf den Lippen betrat das Grossheiligtum in der Mythologie des Fussballs, seine Traineraugen leuchteten voller Glück, als die 45'000 vor dem Anpfiff ihren berühmten Gesang anstimmten. Jeden Moment dieser grossen Nacht saugte er auf. Bis Dejan Loven in der ersten Minute der Nachspielzeit das Tor erzielte, das den BVB aus dem Wettbewerb beförderte." Dieser sprachliche (und, notabene inhaltliche) Unfug stand also volle 10 Stunden unbemerkt von der Redaktion im Netz. Kleine Pointe nebenbei: neben dem Text war die Bettel-Affiche "Mit Ihrer Unterstützung ermöglichen Sie guten Journalismus" zu lesen. Kommentar überflüssig. hansueli w. moser-ehinger

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  • BaZ-Kritiker lancieren neue Plattform für Medienopfer

    «Der SP-Politiker, der in der Vergangenheit kaum von der BaZ angegangen wurde, steht mit der neuen Plattform in Verdacht, ein Instrument gegen politisch-missgünstigen Journalismus aufzubauen.» : wieso «steht» Beat Jans «im Verdacht»? Jeremias Schulthess bleibt jede Quelle schuldig, was ein Indiz dafür sein kann, dass er selber es ist, der Beat Jans «unter den Verdacht» stellt – und zusammen mit der TaWo der neuen Plattform grad das erste Opfer unanständigen Journalismus präsentiert? hansueli w. moser-ehinger

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  • Abstimmungs-Spickzettel: Alles, was Sie zur Einheitskasse wissen müssen

    Gelesen: «Warum sollte man am bestehenden System etwas verändern, wenn es doch so gut läuft, wie in kaum einem anderen Land?» Und ergänzt: «...und so viele Banken, Versicherer, Finanzdienstleister, Verwaltungsräte sich zu Lasten der Prämienzahler so einfach daran bereichern können wie in keinem anderen Land?» hansueli w. moser-ehinger

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  • Theater Basel zwischen Auf-, Ein- und Umbruch

    In der Print-Ausgabe der TagesWoche vom 3. Mai schreibt Dominique Spirgi unter dem Titel «Theater Basel zwischen Auf-, Ein- und Umbruch» u.a.: «Hört man sich in Publikumskreisen um, dann bekommt man den Eindruck, dass eine Reinkarnation von Frank Baumbauer die Idealbesetzung wäre. Unter Baumbauer avancierte das Theater Basel 1988–1993 zu einer der meistbeachteten Bühnen im deutschsprachigen Raum. Von einer Reinkarnation Baumbauers möchte Bischof, der unter ihm als Regieassistent tätig war, nicht gerade sprechen. Eher von ‹Baumbauers Geist› oder etwas konkreter von dessen ‹Fähigkeiten, das Theater zu elektrisieren, neue Talente und Handschriften aufzuspüren und diese konsequent zu fördern›. Eigenschaften, die dem Theater Basel guttun würden.» Dazu ein paar Fakten, die sowohl Dominique Spirgi als auch Philippe Bischof bekannt sein müssten: Seit der Spielzeit 1968/69, also seit dem Zusammenschluss des Stadttheaters Basel mit der Komödie Basel zu den Basler Theatern, erreichte Horst Statkus in der Saison 1983/84 mit 308 824 verkauften Karten den höchsten Publikumszuspruch. Am Ende seiner Direktionszeit in der Spielzeit 1987/88 verzeichnete das Theater immer noch 275 884 Zuschauerinnen und Zuschauer – so viele wie seither nie mehr. Dieses «Erbe» nahm unter der Direktion von Baumbauer kontinuierlich ab: bis 1991/92 sank die Besucherzahl auf 228 123. Innert vier Spielzeiten hat Baumbauer also 14 Prozent des «ererbten» Publikums aus dem Theater verjagt. Dass er in der folgenden Spielzeit die Nachfrage um knapp 4 Prozent steigern konnte, ändert am Gesamtbild wenig: dass Baumbauer weniger «Theater für Basel» als mit bewundernswerter Konsequenz und viel Erfolg (Intendanz des Hamburger Schauspielhauses, Leiter des Schauspiels bei den Salzburger Festspielen, Intendanz der Münchner Kammerspiele) «Theater für Baumbauer» gemacht hat. Übertroffen» wurde die von Baumbauer erreichte Entfremdung des Basler Publikums von seinem Theater nur noch durch die «Leistung» Schindhelms, der innert fünf Spielzeiten die Zuschauernachfrage (1995/96 [letzte Spielzeit Doll] 245‘424, 2000/2001 157‘726) um mehr als ein Drittel (35,7%) grad dreifach dezimierte – ein absoluter «Rekord» in der neueren Basler Theatergeschichte! Am Ende seiner Direktionszeit 2005/06 hatte er immerhin wieder auf 177‘781 aufgeholt. Nach einem «Taucher» von fast 11 Prozent in seiner ersten Spielzeit 2006/07 übertraf Delnon 2009/2010 die Schlussnachfrage seines Vorgängers knapp mit 178‘718, verlor seither aber wieder kontinuierlich und brach in der letzten abgerechneten Saison 2011/12 wieder um 7 Prozent auf 164‘645 ein. Dass Besucherzahlen allein kein Kriterium für die Qualifikation eines Theater sein können, ist unbestritten. Sie zu ignorieren und mit faktenwidrigen Mythologisierungen wie «Baumbauers Geist» zu «argumentieren» ist trotzdem unzulässig. hansueli w. moser-ehinger

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