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  • Mit Blocher, Trommeln und Trompeten

    Blocher im Charivari. Blocher auf einem Zeedel. Blocher im Schnitzelbangg. Blocher auf einer Laterne. Schlimm! Schlimm! Schlimm! Da gibt es nur eines: Fasnachtsboykott!

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  • «Entscheidend ist das Sicherheitsempfinden – und das nimmt ab»

    Herrn Rizzi geraten die Begrifflichkeiten durcheinander. Das V in der Mitte des Parteinamens SVP hat doch nichts mit völkischem Denken zu tun. Sowenig wie das S am Ende der Marke SPS auf Nationalistisches hinweist. Feindbilder - wenn wir bei diesem Ausdruck bleiben wollen - pflegen doch alle Parteien. Vermutlich pflegt auch Herr Rizzi sein Feindbild.

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  • Blocher verteidigt sein Vorgehen in der Affäre Hildebrand

    @ rejeanne: Ihrem Schlusssatz ist zuzustimmen.

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  • Rohe Sitten, dreckige Mittel und ein scheinheiliger Zweck

    Nach meinem Verständnis hat die Nationalbank unter Hildebrand den Franken nicht gestützt, wie Urs Buess schreibt, sondern geschwächt. Aber das ist vermutlich ein nebensächliches Detail. Auf Facts kommt es bei der Agitprop ja zuletzt an.

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  • Nicht-Behandlung der Asylgesuche war rechtswidrig

    Bananenrepublik: Die Lieblingsworthülse aller denkfaulen Allgemeinschnurris. Ein Blick über die eigenen Gemarkungen hinweg zeigt: die Welt ist voller Bananenrepubliken. Im Grunde gibt es gar keine andern. Wir sind in - soit disant - bester Gesellschaft. Rechtsbruch! Was besagt das schon? Die ganze Geschichte des Rechts ist die Geschichte des Rechtsbruchs. Davon lebt eine ganze Industrie. Und sie lebt gut. Auch der Missbrauch des Asylrechts ist Rechtsbruch. Davon lebt die Asylindustrie. Und sie lebt gut. Die fraglichen Iraker hätten mit ihren Asylgesuchen null Chance gehabt. Der von alt Bundesrichter Féraud festgestellte Rechtsbruch nahm, nüchtern betrachtet, bloss das Ergebnis vorweg. Als Kollateralbonus wurde die Bundestresorerie um 100 Millionen Franken geschont. Als Folge davon klafft in den Kassen der erwerbstüchtigen Asylindustrie ein Loch von vielen Millionen. Deswegen der mediale Lärm. Der stigmatisierte alt Bundesrat hat seine Verantwortung für die kritisierte Notaktion nie bestritten, sondern sich - typisch - öffentlich zu ihr bekannt.

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  • Nicht-Behandlung der Asylgesuche war rechtswidrig

    Eine Rechtswidrigkeit erfüllt eben nicht automatisch auch einen Straftatbestand. Dass der Gutachter nicht einmal Grund für disziplinarrechtliche Schritte sieht, macht deutlich, dass er diesen Fall nicht als sehr gravierend einschätzt. Tatsache ist, dass diese Iraker zum Zeitpunkt ihrer Asylgesuche nicht an Leib und Leben bedroht waren; alle lebten ausserhalb des Irak in Sicherheit, in Ägypten und Syrien, und wurden durch die UNO betreut. Das ist das Entscheidende. Es war übrigens nicht der damalige Justizminister Blocher, der diese Notaktion veranlasst hatte, sondern das überfahrene Bundesamt für Migration. Aber Blocher segnete die Aktion, ab, nachdem er darüber informiert worden war.

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  • All die Lügen

    @ rejeanne: DIE WELTWOCHE ist nicht widerlegt worden. Im Gegenteil. Herr Engelers Story erweist sich fast im Stundentakt mehr und mehr als zutreffend. Das müssen inzwischen selbst jene kritiklosen Jubeljournalisten einräumen, die den Blender Hildebrand noch vor kurzem zum Popstar hochgeschrieben haben. DIE WELTWOCHE konnte keinen Unterschied zwischen dem Missstand und Hildebrand machen. Weil es einen Unterschied nicht gibt. Hildebrand war der Missstand. Er spekulierte als Big boss der Notenbank usanzwidrig mit Fremdwährungen und Aktien - ein ausgesprochen unprofessionelles Verhalten. Des Abzockers Trickserei vermochte diese harten nackten Tatsachen nur zeitweilig zu verdecken. Nun ist die Schweizerische Nationalbank - seit 100 Jahren der Inbegriff der Solidität - vor aller Welt blamiert. Und mit ihr der Schweizer Finanzplatz als Ganzes. Und mit ihnen das Schlafmützengremium SNB-Bankrat und unsere Bonsai-Regierung unter Führung der medial gefeierten Strahlefrau Evelyn Widmer-Schlumpf. Sie alle sind blamiert bis die Knochen. Der Verursacher der ganzen Schmach darf sich jetzt ein ganzes Jahr lang ausruhen. Er bekommt aus der Bundeskasse noch 1 000 000 Franken nachgeworfen. Wie lange müsste eine MIGROS-Verkäuferin sich für soviel Geld abrackern?

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  • All die Lügen

    Herr Engeler und DIE WELTWOCHE haben getan, was getan werden musste. Als Staatsbürger bin ich ihnen dankbar dafür. In den USA gäbe es für eine solche Leistung den Pulitzer-Preis - und die ganze Konkurrenz würde applaudieren. In der Schweiz erntet man Neid und kleingeistige Gifteleien.

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  • Fragwürdiger SVP-Triumph

    Mit dem Tod eines Kometen erlischt auch seine Strahlkraft. Ein normaler physikalischer Vorgang. Manche Zeitgenossen brauchen halt etwas länger, Realitäten zu anerkennen. Und manche schaffen es nie. Nichts Neues unter der Sonne!

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  • Nationalbank Präsident Hildebrand tritt überraschend zurück

    Ich muss Dich korrigieren, lieber Alois. In der denkwürdigen Pressemitteilung des SNB-Bankrates vom 23. Dezember - sie wurde unter Hildebrands Schriftleitung verbrochen - wird jegliches Fehlverhalten bestritten. Das entspricht nicht der Wahrheit, wie wir heute wissen. Hildebrand bezog immer wieder neue Verteidigungslinien, die er aber alle aufgeben musste. Am Ende konnte er auch seinen letzten vermeintlichen Trumpf - das in Aussicht gestellte Beweisstück e-Mail - nicht aus dem Ärmel zaubern. Damit war das Ende der Fahnenstange erreicht.

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