R
  • Die Schweiz und ihre unglückselige Luftwaffe

    Rockenbachs Kommentar vermischt verschiedene Ebenen. Es ist aber vor allem eins - eine Meinung mit Halbwissen und Halbfakten vermengt. Um sich überhaupt nur ein Bild zu erstellen, bräuchte es sehr viel Fachwissen aus verschiedenen involvierten Themen. Würden zudem sämtliche gesellschaftlichen Sinnlosigkeiten, welche die Vergangenheit (auch vermeintlich) herausforderten, wir könnten die nächsten 100 Jahre täglich Bände füllen. Und es ist absolut nicht relevant ob man - wie Tom Cruise einst - sich einigermaßen bescheuert benimmt(...?) Es geht um einen trotz allem bescheidenen Beitrag zur Wahrung einer bedingten selbständigen, selbstverantwortlichen Gesellschaft. Und es geht beim Kauf der Gripen vor allem um Luftpolizei - und in erster Linie nur darum. Für einen Verteidigungsfall - und das ist ja wohl Allen klar - braucht's ein Mehrfaches der evaluierten neuen Jets.

    Zur Diskussion
  • Schweizer Exportindustrie profitiert von anziehender Weltkonjunktur

    Sicher ist die Pharmaindustrie für einen bedeutenden Anteil am Export verantwortlich. Sie ist zweifellos wesentlich für die CH Wirtschaft. Allerdings ist die Headline des Artikels etwas zu stark überhöht ... Die Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie nimmt in der schweizerischen Volkswirtschaft eine Schlüsselstellung ein: Mit rund 330'000 Beschäftigten ist sie die grösste industrielle Arbeitgeberin und bestreitet mit Exporten von rund CHF 65 Milliarden Franken 32,5 Prozent der Güterausfuhren aus der Schweiz.

    Zur Diskussion
  • Ukraine will in der UNO Krim-Anschluss für ungültig erklären lassen

    Es ist verständlich, wenn sich die neuen "Machthaber" in Kiew mit allen nur denkbaren Mitteln gegen den Politischen und Militärischen Gegner stellen. Wenn allerdings das Völkerrecht derart strapaziert wird, dass eine Clique - die aus nach wie vor ungeklärten Verhältnissen an die Spitze gespült wurde - meint, bei der UNO seien ihre Forderungen per se legitimiert, ist das zumindest sehr kühn. Der mächtige Gegner im Osten ist sicherlich so weit von einer Demokratie entfernt, wie die US-Mittelschicht von gesunder Ernährung. Was aber hier abläuft ist Fortsetzung westlich geprägter Machtpolitik seit der Auflösung der Sowjetunion. Als liberaler, freiheitlicher Bürger schätzt man logischerweise die Werte westlicher Demokratien. Freiheitliche, gleichberechtigte, direktdemokratische, unbürokratische, bürgernahe Gesellschaften. Eben ... eine Gesellschaft sform, welche in weiten Teilen der EU und vor allem in den USA nicht zu finden ist. Somit wäre es geschickt, die Bälle nicht allzu hoch zu schlagen und sich reflexartig für eines von zwei Übeln zu entscheiden. Die Weltgemeinschaft braucht eine glaubwürdige Multipolarität - mit Russland als Gegenspieler.

    Zur Diskussion
  • Maurer droht: Ohne Gripen keine 24-Stunden-Luftwaffe

    Mit der Umsetzung des Reformschrittes 06 der Luftwaffe im Nachgang des Endes des Kalten Krieges und der daraus resultierenden Organisation hatte es keinen Platz mehr für den seit 1941 existierenden Traditionsverband «Ueberwachungsgeschwader». Die Bereitschaft 24/7 ist nicht nur bloss mit Kosten verbunden - es braucht hochqualifiziertes Personal ... und eben genügend Flugzeuge. Diese Flugi können sie nämlich nicht einfach abends in die Garage stellen wieder auftanken und so weiter, und so weiter. Im übrigen gibt es wirklich ausserordentlich viele Experten...

    Zur Diskussion
  • Maurer droht: Ohne Gripen keine 24-Stunden-Luftwaffe

    Ohne eine glaubwürdige, langfristige Strategie in der Luftwaffe werden sich die Mitarbeiter kaum rekrutieren lassen. Man kann für oder gegen Maurer und eine Armee sein - aber dass sich kein hochqualifiziertes Personal finden lässt, ohne dass der Weg zumindest die kommenden 15 Jahre klar gezeichnet ist, dürfte auch dem brennendsten Armeegegner einleuchten.

    Zur Diskussion
  • Das Unbehagen siegt

    Danke für die netten Worte und Ihre Einladung :-) Habe ja auch etwas provoziert. Bleibe aber dabei und gemäss Abstimmungsergebnis dürften Sie wohl empirisch betrachtet weniger Menschen vermissen. Ich bin übrigens mit Ihrem Rest-Votum einverstanden.

    Zur Diskussion
  • Das Unbehagen siegt

    Herr Leupin, es ist gut wie's ist. Lassen Sie's zu. Da die meisten sog. Flüchtlinge eben Immigranten aus wirtschaftlichen Gründen sind, müssen die Prozesse auch entsprechend ausgelegt werden. So wie sich bspw. die Armee eben auf heutige Konflikt-Formen anpassen muss, soll es das Asylwesen auch. Wir dürfen es nicht zulassen, dass das Pendel zurückschlägt. Wir müssen unsere humanitäre Tradition bewahren und echt Verfolgte und Bedrohte aufnehmen. Die Anderen sind innert Wochen auszuschaffen. Dies so, dass sie nicht untertauchen können! Übrigens, mittlerweile wissen wir, das Eritreische Dienstverweigerer nicht an Leib&Leben bedroht sind...

    Zur Diskussion