I
  • 60 Jahre kreative Kulturförderung

    Ach hätte doch jede Firma ein Kulturprozent! Es wäre traumhaft. Und endlich könnte Kulturschaffen anständig entlöhnt werden. Danke Migros-Kulturprozent! Herzliche Gratulation zum Jubiläum. Auf dass viele Firmen euerm weitsichtigen Beispiel und Engagement folgen werden : )

    Zur Diskussion
  • Kulturförderung ist nicht nur eine Frage des Geldes

    Danke öffentliche Hand, danke Private, danke MäzenInnen und danke Migros-Kulturprozent! Sie alle ermöglichen die vielfältige, lebendige und vielseitige Kulturlandschaft die wir haben und welche die Region so wertvoll macht. Nur ein Dank ging noch vergessen: Danke Kulturschaffende – ihr mitunter grössten SponsorInnen der Kultur. Es ist nämlich nicht so, dass trotz Förderung alles professionelle Kulturschaffen schon bezahlt wäre.

    Zur Diskussion
  • Andauernde Funkstille beim Kulturvertrag: «Ein beängstigender Zustand»

    Stossend ist, dass RR Monica Gschwind die von BL subventionierten Institutionen informierte, dass die Regierungsräte beider Basel mittendrin in den Verhandlungen über die Kulturvertragspauschale wären. Rein schon die widersprüchlichen Aussagen der Regierungsrätinnen zeugen davon, dass sie zuwenig miteinander gesprochen, geschweige denn, diese schwierige Verhandlung zu führen begonnen haben. Man fühlt sich als Kulturschaffende nicht ernst genommen und gar betrogen. Wir fordern Mitsprache. Man müsste auch erwarten dürfen, dass Kultur, die für die Region eine ausserordentlich grosse Bedeutung hat, ein genug wichtiges Thema ist, um es eigenständig zu behandeln und nicht nur im Gesamtpaket zusammen mit der Uni als Anhängsel abzuwickeln – weil es sich bei der Kultur um viel weniger Geld handelt. Man könnte also umgekehrt schlussfolgern: Gemessen an der Bedeutung der Kultur für die Region kostet sie offensichtlich noch viel zu wenig um ernst genommen zu werden. Siehe auch die Medienmitteilung des Verband Kultur Baselland (VKBL) zum Thema Kulturpartnerschaft vom 11.5.2017 http://www.vkbl.ch/wp-content/uploads/2017/05/Medienmitteilung-VKBL-zur-Kulturpartnerschaft.pdf

    Zur Diskussion
  • Die Baselbieter Kulturpolitik wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit neu erfunden

    Der Verband Kultur Baselland befürchtet weiteren Abbau nicht nur - er ist schlichtweg schon beschlossen in der Finanzstrategie der Regierung, welche jeweils die 4 Folgejahre plant! Einige Förderprojekte sind schon vollständig verschwunden. Siehe: http://www.vkbl.ch/wp-content/uploads/2016/12/Seiten-aus-Sparmassnahmen-kulturelles.bl_Seite3.pdf Der im Jahr 2016 begonnene Abbau von CHF 390'000.- in der BL Kulturförderung steigert sich, bis ab 2018 JÄHRLICH CHF 785'000.- weniger BL Kulturförderung zur Verfügung stehen. Das Befehlsempfänger-Dasein wird von unserer Seite nicht hingenommen. Was kulturpolitisch passiert in Baselland und der Region wollen wir diskutiert wissen!

    Zur Diskussion
  • Wie ich lernte, mit der Digitalisierung zu leben

    PS: Warum ich das erst jetzt poste? Weil eben die Printausgabe zuhause noch rumlag und ich sie heute an dieser Stelle aufklappte ; )

    Zur Diskussion
  • Wie ich lernte, mit der Digitalisierung zu leben

    Yes! Ich gebe 3 von 3 Seesternen. (wo sind denn diese crazy Ions zu finden?!)

    Zur Diskussion
  • Atelier Mondial muss sparen: Weniger Atelierstipendien für Basler Künstler

    Der Kulturabbau des Kantons Baselland, den wir Kulturschaffenden leider (aber knapp!) nicht verhindern konnten im Dezember 2015 wird nun sicht- und spürbar. Es wäre zu kurzsichtig gedacht, einfach die BL KünstlerInnen zu bestrafen indem sie nicht mehr am Atelierprogramm teilnehmen könnten. Für uns gilt weiterhin: Kunst und Kultur kennen keine Grenzen! Jetzt ist Solidarität unter den Kulturschaffenden erst recht gefragt. Und gemeinsames Vorgehen gegen die Misere. Darum gründen wir ja am 3. Februar den Verband! Willkommen! Als (Gründungs-)Mitglied, als SpenderIn... https://www.facebook.com/events/942430955845754/

    Zur Diskussion
  • Ene mene muh, raus bist du! Oder wie Baselland die Kulturdemontage fördert

    Die Folgen des Abbaus haben die Kulturschaffenden in dieser Broschüre zusammengetragen und publiziert. (...in Gratisarbeit, wie könnte es auch anders sein...) http://irenemaag.ch/informationsbroschuere-kulturabbau-bl/

    Zur Diskussion
  • Kunstkredit-Ausstellung: Ein neuer Blick auf altbekannte Künstler

    Herzliche Gratulation euch!!! In Basel-Land soll genau das in Zukunft nicht mehr möglich sein: Der Kunstkredit kann keine Werke mehr ankaufen, Werkbeiträge gibt's jetzt schon nicht und das Pendant zu dieser Ausstellung, die Ernte ist ebenfalls abgeschafft. Das nebst vielen weiteren Sparmassnahmen im Kunst- und Kulturbereich. KünstlerInnen protestiert – LAUT! Infolinks: http://www.srf.ch/news/regional/basel-baselland/wochengast/irene-maag-es-geht-uns-an-den-kragen https://www.baselland.ch/Newsdetail-Home.309165.0+M594c50f610a.html http://www.tageswoche.ch/de/blogs/speakerscorner/702173/Warum-die-Kunst-mehr-statt-weniger-Ressourcen-braucht.htm?post_id=1500561736911568_1500561726911569#_=_

    Zur Diskussion
  • Warum die Kunst mehr statt weniger Ressourcen braucht

    Die Rettung des Kulturvertrages BL/BS ist die eine unerlässliche Geschichte. Die andere ist, dass der Kanton BL zusätzlich 785'000 Franken bei der Basellandschaftlichen Kultur einspart, siehe http://www.tageswoche.ch/de/2015_39/kultur/699332/Baselland-spart-785'000-Franken-in-der-Kulturförderung.htm Dem gilt meine Stellungnahme insbesondere, respektive genauso. @Bärbeiß Nur nix gegen Flechten! Die sind extrem schön und erst noch nützlich. Einige Sätze aus dem Wikipedia-Eintrag zu Flechten sind sehr erhellend: „Bei Trockenheit verlieren sie relativ schnell das für die Aufrechterhaltung des Stoffwechsels nötige Wasser und wechseln in einen photosynthetisch inaktiven „leblosen“ Zustand (...) Die Zeit, in der eine Flechte in einem solchen Stadium überleben kann, variiert je nach Art (...) Erst bei erneuter Wasseraufnahme, über Regen, Tau oder Luftfeuchtigkeit, wird der Stoffwechsel reaktiviert. Bei einem Wassergehalt von 65 bis 90 Prozent des maximalen Speichervermögens erreicht er seine höchste Effizienz. (...) Flechten haben meist bescheidene Stoffwechselansprüche und begnügen sich mit geringen Mengen an Mineralstoffen aus Staub, der über die Luft angeweht wird, oder Nährstoffen, die im Regenwasser enthalten sind oder aus dem Untergrund gelöst werden. (...) Flechten, die als Epiphyt auf Bäumen wachsen, sind keine Parasiten; sie entnehmen der Pflanze keine Nährstoffe oder Wasser, lediglich die Photosynthese wird durch die Abdeckung etwas behindert. (...) Trotz der Unauffälligkeit spielen diese Arten (Vertreter der Gattung Verrucaria) eine bedeutende Rolle bei der chemisch-physikalischen Verwitterung und Bodenbildung. (...) Manche Teilnehmer schwieriger Expeditionen, etwa bei John Franklins Suche nach der Nordwest-Passage, haben nur dank Flechten überlebt. (...) Die mittelalterliche Mystikerin Hildegard von Bingen schrieb: „Und das Moos, das an gewissen Bäumen wächst, hat Heilkraft in sich. Und solches, das auf fauligen Hölzern wächst, hat fast keine Heilkraft (...) Flechten enthalten oft eine große Vielfalt an Inhaltsstoffen, die sie für die pharmazeutische Industrie interessant machen.“ Flechten scheinen also ideal für die Region Basel und P.S: „Das Baummoos (Pseudevernia furfuracea) und das Eichenmoos (Evernia prunastri) werden in der Parfümindustrie genutzt.“ Und das hier noch zur Aufmunterung für die Kulturschaffenden der Off-Szene jenseits von Blingbling und Cüplipartys.. Oder vielleicht doch besser nach Japan auswandern?: „Flechten zählen zu den längstlebigen Lebewesen überhaupt. (...) Viele Arten sind in der Lage, extreme Lebensräume zu erschließen. (...) (...) In Japan gilt die Nabelflechte Iwatake (Umbilicaria esculenta) als Delikatesse.“ Diversität ist das Zauberwort in jeglicher Kulturlandschaft. Erst mit der Vielfalt ist sie gesund und wird sie reich. Darum lässt man am Besten auch den Insekten und Würmchen, dem Ungeziefer, dem Moos und den Pilzen ihre Lebensräume. Einige Raupen entpuppen sich zudem als unumstritten wunderschöne Schmetterlinge. „Meh Dräck“, wie von Rohr schon 2004 besang, braucht die kulturell prosperierende Region Basel alleweil. Kulturschaffende arbeiten eben auch an einem erweiterten Schönheitsbegriff – weit über Kosmetik hinausgehend.

    Zur Diskussion