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  • «Birkir, wie heisst dieser Vulkan?» – «Eyjafjallajökull»

    Das Janko besser Golf spielt als Birkir ist fast nicht zu glauben Bei meinem Besuch auf Island, erfuhr ich, dass Golf ein Volkssport ist. Ich wohnte in einem Künstlerhaus, welches ebenfalls einen Golfclub beherbergte. So etwas habe ich noch nie gesehen. Schneefall, Regen, Sturm, egal! Der Isländer spielt Golf, schlechtes Wetter scheint er nicht zu kennen. Mütze, Handschuhe, Winterstiefel und es geht los.Von morgens um 09.00 Uhr bis Abends um 23.00 Uhr. Dann also Glückwunsch an Janko ;-) Ich könnte mir vorstellen, dass sich die beiden so gut verstehen, weil sie jeweils einem Volk entstammen, in dem eine Individualität des Einzelnen respektiert wird und Beharrlichkeit sowie die Fokussierung einer Präferenz nicht dazu führt, als Sonderling abgestempelt zu werden. Ein toller Bericht von zwei Spielerpersönlichkeiten, danke.

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  • «Birkir, wie heisst dieser Vulkan?» – «Eyjafjallajökull»

    Das ist ja das Schöne, sie spielen nicht "vergiftet" sie spielen mit Freude und lachen viel, auch wenn der Ball mal nicht sofort im Loch landet. Es war eine Bereicherung, vom Arbeitstisch aus, den Ausbilick auf den (riesigen) Golfplatz zu haben. Danach hatte ich den Eindruck: "Isländer sind einfach relaxter und ruhen in sich selbst" So sehe ich auch das Spiel von Birkir: Er kämpft, wo er sieht, dass der Kampf sich lohnt und setzt sich durch,ist aber nie verbissen und schlecht gelaunt oder gar unfair.

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  • Die Seide kehrt ins Baselbiet zurück

    Danke für den informativen Beitrag Ein Projekt von Null zu starten und solch grosse Ziele zu haben, erfordert sehr viel Mut und ein Urvertrauen in sich selbst. Ich habe einmal in der Türkei gesehen, wie diese Seidenfäden vom Kokon genommen wurden und ein schier endloser Faden entstand. Schön, wenn wieder ein Traditionsprodukt auflebt. St. Galler Spitze ist auch weltberühmt und hochgeschätzt. Vielleicht tritt die Baselbieter Seide ebenfalls einen Siegeszug an.

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  • Fondation Beyeler plant Erweiterungsbau mit Geld von Milliardär Hansjörg Wyss

    Mäzentum von Reichen ist sinnvoll, bewirkt Weiterentwicklung und übernimmt Verantwortung für Investitionen, die die öffentliche Hand nicht mehr finanzieren kann. Bravo. Ich bin gespannt, wie der Erweiterungsbau vom hinteren Hügel aus wirken wird. Der Blick auf die Fondation vom Tüllinger Hügel ist jetzt schon sehr spannend.

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  • Bis in die letzte Faser in Bücher vernarrt

    Es gibt Bücher, welche man mehrmals liest. Einige Bücher entwickeln sich zu Lebensbegleitern,die fünf Umzüge überstehen und diverse Regalwechsel überleben. Papier ist natürlich auch eine Frage des Preises, auch im Buchdruck/Holzschnitt. Wunderbar, wenn es noch solche Buchhandlungen gibt, in denen auch auf das Detail geachtet wird.

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  • Die 10 beliebtesten Reiseziele ab dem EuroAirport

    Ein kleiner Tipp Ich reise für ein Kunstprojekt im Mai nach Island. Da ich zusäzliches Gepäck für meine Kunstmaterialien mitnehmen muss, wird der Flug mit Easy-Jet doch etwas teurer. Mit über 400 Franken Basel-Island hatte ich wirklich nicht gerechnet. Da kam ich auf die Idee einmal die Preise von Genf anzuschauen. Nun habe ich den Easy-Jet-Flug am gleichen Tag zur gleichen Zeit für 210 inc. Gepäck gebucht.

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  • Vergesst Labels, vertraut euren Sinnen

    Der Samstagseinkauf in Lausanne Mein gestriges Einkaufserlebnis in Lausanne Gestern war ich beruflich in Lausanne und wurde eingeladen, einen Stadtspaziergang mitzumachen. Die einzige Regel: Bloss keine Stöckelschuhe, man kauft auf mehreren Stadtebenen ein. Mit festem Schuhwerk und einem “Hackenporsche“ bewaffnet, gingen wir gegen 10.00 Uhr in die Altstadt, um den Wochenendeinkauf zu erledigen. Ich konnte in ein Gewirr von Menschen eintauchen, Farben und Gerüche mischten sich zu einem Hochgenuss der Sinne. Den Berg runter und den Berg hoch, weil dort ein Händler die besten Kräuter anbot. Wieder runter, wieder hoch, dort stand eine Dame, welche Tomme Käse wahlweise von Ziege oder Kuh herstellte. Selbstverständlich die kleinen Stückchen ausgebreitet, um vorher zu testen, was dem Kunden dann letztlich mundet. (ich sah übrigens niemanden, der sich vier oder fünf „Häppli“ nahm um sich zu sättigen) Der Händler bot oft nur drei bis fünf Erzeugnisse an, aber auf einem Niveau der Extraklasse. Ein Geschäft mit Räumlichkeiten und täglich geöffnet, bietet dauerhaft, Erzeugnisse ausschliesslich aus der Region an. (Creme double… ausverkauft, sie wird nur frisch verkauft) So bahnt sich der Urbane Käufer den Weg durch eine Duftwolke aus Käse, Obst, Gemüse und auch fremdländischen Spezialitäten, die einem Menschen, welcher in Basel lebt, das Gefühl gibt, dem Himmel ein Stück näher gekommen zu sein. *Ich gehe nun kurz zum Kühlschrank:* - Double Creme – De La FERME – Famille Demont 1053 Monthernon - Meringues von Rubin – 1058 Villars Tiercelin - Tomme de truffes - Bory – 1304 Dizy - Tomme de cumin – Bory – 1304 Dizy - Fleurette aus Rougemont Es kommt einem überhaupt nicht in den Sinn, in einen Discounter zu gehen, um Käse, Wurst oder Gemüse einzukaufen. Die Sinne leiten einen im Zick-Zack über die Strasse. Die Preise sind nicht billig aber angemessen. Meine „Beute“ wurde gut verpackt und ging mit mir um 18.38 auf den Zug von Lausanne nach Basel. Natürlich konnte er nicht geruchsdicht verpackt werden. Einzige Bemerkung eines Ehepaares welches in Bern einstieg und mit mir in Basel ausstieg: “Do stinkts gruusig no Chäs“ ;-))

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  • Mit Jenny um den Block

    Positive Queeeerköpfe, wie Herrn Jenny, gibt es immer weniger. Ich bedaure seinen Wegzug sehr und habe ihn viel zu spät entdeckt. Wenn man ihm in seiner Buchhandlung begegnete, hatte man nicht das Gefühl, einem Buchhändler gegenüberzustehen. Da stand ein Wissender, ein Nachdenklicher und ein fester Charakter, mit dem man sich wunderbar unterhalten konnte. Er hat eine Meinung und die vertritt er auch. Von seiner Sorte gibt es viel zu wenig Menschen. Ein Verlust für Basel

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  • Fabia Zindel erhält den Kulturpreis für Kunst am Hals

    Verdient und nachvollziehbar! Mit diesem Kulturpreis wird endlich einmal eine Brücke geschlagen zwischen Kunst und Kunsthandwerk. Die Abgrenzung von Kunst und Handwerk ist eine starre Haltung, deren Sinn sich vielen Menschen nicht erschliesst, welche Kunst und Kunsthandwerk nicht betreiben, aber Kunstpreise durch Steuerabgaben mitfinanzieren. Dieser Brückenschlag setzt ein klares Zeichen, ein Ja zur künstlerischen Qualität im Kunsthandwerk.

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  • Tage des reissenden Wassers

    Wunderbare Eindrücke, vielen Dank Wer einmal versucht hat, einen fliegenden Vogel mit der Kamera einzufangen, weiss wie schwer es ist. Entweder ist der Vogel verschwommen oder der Hintergrund. Anhand diesen Photos wird einmal mehr deutlich, wo der Unterschied zwischen "knipsen" und "abbilden" liegt. Wunderbare Momente eines tosenden Flusses, der eigentlich ein flacher, braver Flusslauf ist. Auch die gefährlichen Momente wurden eingefangen und zum Glück keine Katastrophe, sondern ein versöhnlicher guter Ausgang gezeigt, denn der Hund wurde gerettet. Vielen Dank für diese interessanten Bilder.

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