JS
  • Die TagesWoche sagt Adieu – das sagen unsere Leserinnen und Leser

    Ich danke dem TaWo-Team für das jahrelange, ein Stück weit experimentelle Engagement für eine neue Form des Journalismus. Eine, die im Gegensatz zur Konkurrenz nicht ständig die Regeln des Presserates ritzte oder brach. Seit dem letzten Relaunch waren die Artikel weniger, aber besser recherchiert geworden. Das hatte mich auch bewogen, wieder ein Online-Unterstützer-Abo zu lösen. Das Print-Produkt hat mich insofern nicht überzeugt, als dass man die Mehrheit der Artikel darin jeweis schon vorher online lesen konnte. Das Tages-(online) und Woche-(print)Konzept hat so nicht funktioniert, da sind sich fast alle meine Bekannten einig, mit denen ich über das Thema sprach. Für ein neues Produkt finde ich es wichtig, nur auf einen Kanal zu setzen. Online erreicht man viel mehr Personen. Schade fand ich jeweils, dass das politische Tagesgeschäft in der Region Basel so wenig Platz erhielt. Da würde ich mir bei einem neuen Produkt mehr davon wünschen. Generell waren die Themen sehr an die Personen einzelner RedaktorInnen gebunden. Die Stadtentwicklung war ein Thema, oder das, was die Gewerkschaften der TaWo-Redaktion gerade steckten. In der Kultur kam zwar die Kunst zu Wort, aber z.B. die grosse Basler Chorszene (ca. 60 Chöre) fand nie Platz. Natürlich muss sich ein Medium konzentrieren, aber die Themen erschienen manchmal beliebig. Wenn man als Inserent ein Inserat wollte, etwa auf der Suche nach politisch mehrheitsfähigen Anliegen, war die Auflage und die erreichte Zielgruppe im Verhältnis zu den Kosten ungünstiger als bei grösseren Tagesmedien. Ein neues Produkt muss für die InserentInnen klarere Konturen aufweisen.

    Zur Diskussion
  • Bürgerliche lehnen mehr Babyurlaub ab

    Ein paar Gründe für den Vaterschaftsurlaub: Väterliches Engagement - wirkt sich positiv auf die soziale, emotionale und soziale Entwicklung aus - stärkt die familiären Beziehungen - fördert die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Mütter - ermöglicht einen frühzeitigen Aufbau von Beziehungen zu einer männlichen Bezugsperson (in Kindergarten und Schule wird oft beklagt, es gebe zu wenige davon) - ist ein Beitrag zu einer fairen Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern - siehe Gleichstellungsartikel in der Bundesverfassung Wenn Männer in die Armee oder den Zivildienst müssen, ist es auch kein Problem, wenn sie 3-4 Wochen am Arbeitsplatz fehlen, bzw. die Betriebe organisieren sich entsprechend. Kindererziehung ist aber mindestens so wichtig wie eine Armee, die keine Feinde hat.

    Zur Diskussion
  • Bei der TagesWoche stehen Veränderungen an

    In dem Blog-Eintrag heisst es leicht beschönigend, Tobias Faust und Dani Winter würden die Redaktion verlassen. Wie OnlineReports berichtet, wurden die beiden per sofort freigestellt, auf Deutsch gesagt, sie wurden rausgeworfen. Von aussen erhält man den Eindruck, bei der TaWo sei auf verschiedenen Ebenen ein Machtkampf in Gang, der sich um Konzepte, Strategien, aber auch um Personen dreht. Die vielen Diejenigen in der Leitung der Redaktion und dem Verlag, wegen denen profilierte JournalistInnen gehen mussten oder gingen, müssen oder dürfen nun selber gehen. Zu hoffen bleibt, dass der neue Verwaltungsrat jetzt ein klareres Konzept und eine grössere personelle Konstanz hinbringt.

    Zur Diskussion
  • «Jeder Schritt ist ein Schritt vorwärts»

    Die neue Single "Don't stay away" hört sich wieder viel authentischer an als die meisten Songs auf "The voice", wieder mehr wie Nicole von den Kitchenettes. Einfach professioneller. Eine Hammer-Stimme!

    Zur Diskussion
  • Bürgerpetition gegen «Strafversetzung» von Pfarrer von Bürglen UR

    Die Petition auf der Plattform "Avaaz" hat derzeit bereits über 32'000 Unterschriften erreicht!

    Zur Diskussion
  • Du sollst dir dein Bildnis machen

    Die TaWo übt sich im Selbst-Rezyklieren. Das gleiche Zitat von Nina Halpern von der Medienfalle findet sich auch in diesem Artikel hier: http://www.tageswoche.ch/de/2014_33/basel/666191/spielerisch-lernen-wie-man-mit-neuen-medien-umgeht.htm

    Zur Diskussion
  • «Bio Bistro» – eine etwas andere Restaurantkritik

    Um den Sprung in den 1. Arbeitsmarkt zu erleichtern, gibt es die Kampagne "die Charta", die von vielen Arbeitgebern in der Region unterzeichnet wurde (www.diecharta.ch). Vielleicht trägt die Kampagne dazu bei, dass der erste Arbeitsmarkt künftig besser bereit ist für die Leute aus dem BioBistro. Auch wenn bisher erst weniger als ein Fünftel der unterzeichnenden Arbeitgeber wirklich entsprechende Stellen geschaffen haben. Übrigens: Das Essen im BioBistro ist wirklich frisch, gesund und gut!

    Zur Diskussion
  • TagesWoche auf allen Kanälen

    Mittlerweile ist das Video auch auf weiteren Kanälen zu sehen, so bei der deutschen Zeitschrift "Stern": http://www.stern.de/kultur/kunst/ausgeartetes-kunstprojekt-polizei-raeumt-fake-favela-party-2025524.html

    Zur Diskussion
  • FCB übernimmt ein Filetstück des Stadions

    Im Rennen um den Meistertitel in Corporate Governance würde der FCB wohl nicht Meister, er würde in der Nationalliga B um den Abstieg kämpfen. Den Vorsitz der Geschäftsleitung hat der gleiche Mann wie den Vorsitz des Verwaltungsrates: Bernhard Heusler. Der Direktor Nachwuchs (Adrian Knup) und der Direktor Sport (Georg Heitz) sind gleichzeitig auch im Verwaltungsrat. Alle drei kontrollieren sich also selbst. Das in einer Zeit, in der alle von Corporate Governance reden. Mal sehen, wie lange es geht, bis der neue Direktor Martin Blaser auch im Verwaltungsrat ist und sich selber mitkontrollieren darf...

    Zur Diskussion
  • Achtung, Kundenfalle!

    Ein BBC-Journalist wurde von der SBB gebüsst, weil er die Bezahlung der Visa Card, mit der sein Smartphone-Ticket löste, vier Minuten nach der Abfahrt des Zuges bei der SBB eintraf. Dafür musste er 190 Franken Busse bezahlen! Das hat ihn zum Recherchieren gebracht: Die SBB verdienen an den Bussen 2 Millionen Franken pro Monat. Kein schlechtes Geschäft. Aber, so schliesst der Engländer, die SBB bezahlen teuer. Denn sie verlieren so ihre guten Beziehungen zu den Kunden. Diese und weitere Geschichten finden sich hier: http://www.bbc.co.uk/news/magazine-21294241.

    Zur Diskussion