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  • Wir wollen sein ein einig Volk von Berglern

    Dieser Artikel sowohl das seltsame Geschichtsverständnis des U. Maurer wie auch das komplizierte Verhältnis der Städter zu den Alpen gut auf den Punkt. Danke.

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  • Was man über Raumplanung wissen könnte, sollte, müsste!

    Die Landschaft wird in der Schweiz immer mehr zugebaut. Alle Hänge, an denen ich in meiner Kindheit in Liestal noch schlitteln konnte, sind heute mit Häusern verstellt. Menschen brauchen grüne Zonen, in denen sie sich erholen können. Die Revision des Raumplanungsgesetzes bringt endlich griffigere Massnahmen, damit überdimensionierte Bauzonen zurückgezont werden müssen. Durch die Mehrwertabgabe werden dafür auch finanzielle Mittel frei. Das ist entscheidend, damit das, was von unserer Landschaft noch geblieben ist, einigermassen erhalten bleibt. Deshalb stimme ich mit Überzeugung JA zum neuen Raumplanungsgesetz.

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  • Tag der Wahrheit bei der Basler Zeitung

    Die Grossrats- und Regierungsratswahlen sind gelaufen, da in Basel die meisten Leute brieflich stimmen. Was für ein Zufall, dass genau an diesem Tag die Stellen-Streichung bekanntgegeben wird. Der BaZ-Eigentümer wusste, dass das seiner Partei im Wahlkampf schaden würde. Also setzt er den neuen CEO exakt auf den Termin ein, an dem die Wahlen vorbei sind.

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  • Basler Geschichte made in Winterthur

    Historisches Wissen – z.B. über Strategien der Stadtentwicklung oder über Lebens- und Arbeitsformen – liefert unentbehrliche Orientierung. Die Forschung zur Basler Geschichte ist auf verschiedenen Gebieten total veraltet. Orientierung schöpfen aus der Geschichte kann aber nur, wer dies aus dem Blickwinkel unserer heutigen Zeit tut. Die Geschichte von Basel wurde zum letzten Mal Ende des 19. Jahrhunderts von Rudolf Wackernagel umfassend dargestellt. Seither schläft die Stadt in dieser Beziehung. Während das Baselbiet über eine umfassende, moderne Geschichte verfügt (online-Version siehe http://www.geschichte.bl.ch/) bleibt die moderne Forschung zur Basler Geschichte ein Stückwerk. Neben der Industriegeschichte fehlen Darstellungen zu moderner Handels- und Konsumgeschichte, eine Geschichte von Verkehr, Transport und Logistik, von Migration und Integration, von Vereinen, Sport und vielem mehr, was die Stadt und die Lebenswelt ihrer BewohnerInnen formten. Der Verein Basler Geschichte, der im Artikel leider nicht erwähnt wird, setzt sich dafür ein, dass ein neues, fundiertes Grundlagenwerk erarbeitet wird. Dieses soll nicht nur, aber auch staatlich finanziert werden. Weitere Infos zu dem Verein und seinen Bemühungen finden sich unter http://www.baslergeschichte.ch.

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  • Dienstpflicht von A bis Z

    Wer Zivildienst leistet, leistet 1,5 Mal so lange Dienst wie Leute im Militär und leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesellschaft. Zivis erhalten gleich viel aus der EO (Erwerbsersatzordnung) wie Militärdienstangehörige. Das im "Glossar" angeführte Beispiel für einen Verdienst im Zivildienst ist ein Extrembeispiel. Die wenigsten Zivis leisten ihren Dienst nach dem Studium. Wer noch keinen Abschluss hat, erhält einen Minimal-Ansatz von rund 2600 Franken im Monat - wahrlich kein fürstlicher Lohn!

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  • Der Entscheid ist richtig und logisch

    Danke für den Hinweis auf die Überkapazitäten im europäischen Strommarkt. Ich freue mich, Hanspeter Guggenbühls treffende Kommentare zur Energiepolitik wieder in einer Zeitung aus Basel lesen zu können.

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  • Fast zu perfekte Aufsteigerin

    Die TagesWoche ist mit dem Anspruch angetreten, Hintergründe zu liefern, wie auch Co-Cherfredaktor Urs Buess kürzlich an einer Veranstaltung sagte. Dieser Artikel ist das Gegenteil: Über das Aussehen, den Ehrgeiz, über längst vergangene persönliche Beziehungen wird berichtet, aber nicht über die Politik, die Mirjam Ballmer macht. Über die Inhalte berichtet gerade mal ein Abschnitt. Der Rest ist People-Journalismus, wie ihn heute auch Gratisblätter bieten. Kein Wort über die diversen parlamentarischen Vorstösse, wie z.B. der Erfolg, dass Basels Bauernhöfe biologisch bewirtschaftet werden müssen, oder das Engagement für Freiraum-Nutzungen. Dabei ist es kein Problem, die Vorstösse einer Grossrätin zu recherchieren - hier sind sie: http://www.grosserrat.bs.ch/suche/mitglieder/details/?idurl=3323&pv=show#parlamentarische_vorstoesse.

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