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  • «Unangebrachte, persönliche Verunglimpfung» – Blattmann entschuldigt sich

    DISCLAIMER: Der folgende Text könnte bei innerlich toten Journalisten, politsch korrekten Spiessern und wohlanständigen Grossgelehrten unangenhme Emotionen hervorrufen. Bitte nicht lesen, wenn Sie ihren edlen und reinen Geist auf keinen Fall durch die Stilmittel der Satire beschmutzt wissen wollen! Ja, schon bitter: 1919 hätte einer wie Blattmann noch aufs Volk schiessen dürfen, heute muss er sich im Fernsehen unangenehme Fragen gefallen lassen und darf den Brotz nicht mal als "Kotz" bezeichnen, ohne den Job zu riskieren. Härter ist es nur noch, als unliebsamer Kommentator in der Tageswoche zu schreiben. Wenn das der Führer wüsste...

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  • Der Favorit hat keine Lust: Wessels will nicht Regierungspräsident werden

    DISCLAIMER: Der folgende Text könnte bei innerlich toten Journalisten, politsch korrekten Spiessern und wohlanständigen Grossgelehrten unangenhme Emotionen hervorrufen. Bitte nicht lesen, wenn Sie ihren edlen Geist auf keinen Fall durch die Stilmittel der Satire beschmutzen lassen wollen! ...so oder so ähnlich sollte ich wohl von nun an jeden Kommentar beginnen. Liebe(r) Frau/Herr B Esser Wysser Danke viel mal für Ihre unterstützenden Worte. Ich habe jede Menge Spass beim Schreiben und betrachte das, was ich hier vom Stapel lasse als Satire. Die Verbissenheit, das Irre, die Überspitzungen und das Aus-der-Rolle-der-Wohlanständigkeit-fallen ist ein Angebot an jeden Leser, seine eigene Haltung zum betreffenden Thema zu überprüfen. Ich predige nicht und erwarte keineswegs, dass ich besonders überzeugend bin. Ich spiele und weiss, viele Leser wollen auch lieber abgestossen werden. Gut so. Hauptsache, da tut sich was in der Grosshirnrinde ..... und auf diesen blassen Seiten der Betulichkeit. Indem meine bösen, bösen Texte verborgen werden, bestätigt die TaWo, dass ich hier die Sonderrolle des dauerprovozierenden Vollidioten spiele, für den sie keine Verantwortung übernehmen müssen und der eine umstrittene Dienstleistung erbringt, die sie wohl zum Teil für überflüssig oder gar störend halten (die Friedhofsruhe ist in Gefahr!) und hoffentlich auch manchmal anregend oder gar witzig finden. Wie der selbst ernannte Hemingway vom Aeschenplatz, der GROSSE Michael Bahnerth, in der BaZ schrieb, ist die Tageswoche schon länger im Wachkoma. Leider stimmt das ein wenig und ich meine, ein Grund dafür ist die Verzagtheit, die Bravheit, dieses grauenhaft Anpasserische ("Schweizerischer" kann man gar nicht sein!) Und vor allem auch das Humorlose. Leute, ich in über 50 udn trage das Joch des gramgebeugten Familienvaters und des kleinen Angestellten, ... aber die Hälfte der TaWo-Redaktion scheint mir aus Twens zu bestehen, die jetzt schon spiessiger sind als ich es je sein werde. Der grossartige Karrikaturist, der für die TaWo arbeitet, kommt nur in der Printausgabe vor, Eine sinnlose Totalkatastrophe! Hannes Nüsseler, ein Produzent hier im Team, wäre ebenfalls ein hervorragender Zeichner, der möglichwerweise Karrikaturen und Satirisches in anderer Form beisteuern könnte...vielleicht auch im Team mit einem schreibenden Lästermaul.Nö, er produziert, ...was auch immer das sein soll. Und ich glaube auch Kollege Beck hat schon ein paar Mal sein satirisches Flair und seine Bissigkeit unter Beweis gestellt - und damit meine ich NICHT dieses krause Haargewächs an seinem Unterkopf aus dem Fundus der Starsky and Hutch Serie von anno Tobak. Aber nein, mir scheint, irgendwie will man das alles gar nicht...Humor und Biss und so ... Bloss nicht anecken! Ist das weil die Sponsorin des Blattes eine Kindergärtnerin ist? Lieber ist man eine relativ belanglose Hilfszeitung, die sich wahnsinnig ernst nimmt und die mal über irgendwas berrichtet und mal halt auch nicht, was man ja nicht so ganz ernst nehmen kann. WO ist Euer Charakter, Euer Alleinstellungsmerkmal, Eure Haltung, Eure Lust am Disput und an der Kontroverse? Die Zeitung ist furchtbar klein, träge, langsam, langweilig und eben: Charakterarm. Irgendwelche Community-Kommentare werden unter der Rubrik "auf den Punkt gebracht" auf der Frontseite platziert und bleiben dann dort zwei Tage stehen. Am Wochenende passiert sowieso rein gar nix.... Kurz: Mich unterhält die Zeitung einfach nicht gut genug. Als "Investigatives Enthüllungsblatt" kann man sie ja nicht gerade bezeichnen und einen rundum Nachrichtenservice bietet sie auch nicht. Sie hat keinen Schwerpunkt: Von allem ein Bisschen aber nichts richtig. Von allem zu wenig. Fast kein Feuilleton... Und nochmal: Nicht mal kritischen Biss, keine echten Kontroversen und keinen Humor! (Apropos "Kontroversen": Dafür ist diese recht widerwärtige BaZ sehr viel offener!) Also bilde ich mir ein, es wäre gut wenn das Blatt frecher und beweglicher wäre und wenn in den Kommentarspalten mehr los wäre. Was die Journalisten nicht diskutieren, das sollen wenigstens die Kommentarschreiber tun können. Ja, und dazu muss man sie eben auch ab und zu mal ein wenig provozieren, oder? Ich tu also nix, ich will doch nur spielen.

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  • Der steinige Weg zum ersten Basler Kunstmuseum

    Dankeschön.

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  • Virginia Masárová – mit Schwarzeneggers Regeln in den Körperkunst-Olymp

    Ich bin älter, übergewichtig und unsportlich, aber umso mehr verstehe ich, wie glücklich man sein muss über einen schönen, beweglichen und gesunden Körper. Aber jeder weiss ja, dass Bodybuilding auf Wettkampfniveau alles andere als gesund ist. Wo also hört das Wohlfühlen auf, wo fängt der Narzissmus, wo das Zwanghafte an? Wenn der Governator sagt: "Trust yourself", warum muss das arme Mädel im Wettbewerb dann vor eine Jury treten um sich seiner Schönheit gewiss zu sein? Der verlinkte Viedeoclip hier dauert 7:22 Min. und das ist wirklich furchtbar lang dafür, dass darin nur ein fades Mädchen endlos mit dem Gesäss wackel, brave Schrittchen macht und ab und zu ein paar Muckis anspannt. Was ist nur schief gelaufen im Leben dieser armen Kinder, dass sie bezüglich ihres Körpers so dermassen auf den Beifall anderer Leute aus sind? Ich als alter Frauenrechtlerin finde diese Gefallsucht ziemlich entwürdigend. Sklavenmarkt? Tabledance? Babystrich? Nutztier-Auktion? Nein, nein, das passiert alles freiwillg und sie nennen es "Sport".

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  • Die Unersättlichkeit des FC Basel und das Armutszeugnis für den Rest

    Danke für den witzigen Link und dass Du auf Hochdeutsch geschrieben hast. Ist schon viel einfacher zum Lesen ...

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  • Foodtrucks sollen in die Gerbergasse

    Dass ich das noch erleben darf: Ein intelligenter Vorschlag der Jungliberalen? Unglaublich! Danke, Danke, Danke ... Ich befürchte nur, FDP, SVP und CVP werden als Lobbyisten des Wirteverbandes, der Marktfahrer und von Was-weiss-ich-noch-von-wem im Verborgenen dagegen anstinken und die Liberalisierungsbemühungen jahrelang blockieren.. Und die SP und die Grünen werden natürlich aus ökologischen Gründen dagegen sein, denn schliesslich sind Foodtrucks ja motorisiert und bedeuten Mehrverker im Tempelbezirk, also in Hampe-und-Guys-Ballenberg-Gärtchen, das auch Thomas Kesslers geschützter Werkstatt innerhalb der alten Stadtmauer ist. Möglich, dass auch Frau Horvath noch irgendetwas entdeckt, was ihrnicht dran gefällt: Ladenbesitzer könnten Anstoss nehmen daran, dass Foddtrucks den Zugang zu ihren leeren Ladengeschäften blockieren könnten. Und vergessen wir nicht die Stadtbildkommission: Man darf allüberall die langweiligsten Hochhäuser hinklotzen - gar kein Problem - aber wenn so ein Marktstand oder Foodtruck nicht an drei Seiten offen ist, dann kann der Kantonsarchitekt das Rathaus nicht mehr sehen, was offenbar zu allerschmerzhaftesten geistigen Blähungen führt. All das erinnert natürlich an unsere historisch unübertroffene und schmerzlich vermisste Gute-Geschmacks-Stalinistin, Frau Regierungsrätin Barbara-Stehkragen-Schneider, die unsere Innenstadt vom unzumutbaren Anblick von Plastikstühlen und alle Gaubenfenster im Kanton vor seitlicher Verglasung errettet und uns mit dem Geothermieprojekt die schönsten Erdbeben der jüngeren Gedchichte beschert hat. Ja, DAS war noch ein durchsetzungsstarker Gestaltungswille! Basel ist Schilda, daran besteht kein Zweifel: Der Fortschritt in der Arbeit der Behörden besteht darin, sich selbst Arbeit zu beschaffen und damit Dinge zu regulieren, von denen kein Mensch mit funktionsfähigem Grosshirn je auf die Idee kommen könnte, dass sie überhaupt reguliert werden müssten.

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  • Der steinige Weg zum ersten Basler Kunstmuseum

    Danke Herr Hagenbach!

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  • Der steinige Weg zum ersten Basler Kunstmuseum

    Die Aussage "der Erweiterungsbau, der von Planungsbeginn weg einhellig als grosser Wurf gefeiert wurde" kann man so nicht stehen lassen. Ich zum Beispiel kenne absolut NIEMADEN, der das so sieht, Herr Spirgi und habe mit fast allen meinen Bekannten ausfürhrlich drüber gesprochen. Aber es ist wahr, dass die Presse sich durchwegs positiv zum Neubau geäussert hat und es versteht sich von selbst, dass Behördenvertreter wie Morin, Wessels, der Kantonsarchitekt udn die Crème der heisigen Stararchitekten etc...nur Positives zum Neubau zu sagen hatten. Die Rolle des Journalisten ist in Zeiten, wo es der ganze Berufstand sehr schwer hat, nicht gerade rühmlicher geworden. Kaum einer schreibt mehr bissig oder kritisch. Der Journalist muss fürchten, schon für die leiseste Kritik bestraft zu werden, indem er danach von Behörden- oder Wirtschaftsseite her vom Informationsfluss ausgeschlossen wird. Man liest folglich (auch in der TaWo) fast nur brave Interviews mit den Architekten und den Bauherren, in denen viel Raum für Eigenlob Platz hat und der Journalist verkommt zuweilen zum dienstbaren Steigbügelhalter und Hofberichterstatter der "Macher", Machthaber und des Establishments... Hier ganz konkret einige viel gehörte Kritikpunkte am Erweiterungsbau des Kunstmuseums: - dass die Wändes des grau veputzten Treppenhauses viel zu dunkel seien, ... - dass das verzinkte Stahlblech der Türen und Handläufe einen billigen und hässlichen "Industrie-Charme" verbreite, der nicht zum edlen Marmor passe ... - dass die Gittertore und Fensterläden viel zu wuchtig und brutal wirkten, ... - dass die grauen Betondecken düster und dückend wirkten und weiss sein sollten, ... - dass die Beleuchtung blende, ... - dass die Böden zu aufdringlich bunt seien und somit die Exponate stören würden, ... - dass die viel zu breiten Fugen zwischen den Eichenplatten der Böden und die Art der Verlegung nach Bedezimmer-Plättli aussähen und dass dies kein fachgemäss richtig verlegtes Parkett sei, ... - dass die orange bezogenen Sitzbänke sich farblich mit den Böden beissen würden und ebenfalls zu bunt wären, ... - dass die Massstäblichkeit der Fenster und Türen des Baus nicht zu den umgebenden Bauwerken passe udn sehr grob und brutal wirke, ... Viele dieser Kritikpunkte stammen von Leuten mit gestalterischen Berufen aus meinem Bekanntenkreis. Es sind dies nicht rgendwelche kunstfeindliche Dummproleten, die dem grossen Geld in Basel zwanghaft ans Bein brunzen wollen, sondern Leute, die gelernt haben, in ästhetischen Fragen sehr differenziert zu urteilen. Einhellig gelobt werden nach meiner Erfahrung: - die filigrane Fassade, - dass die Fassade gut zum alten Kunstmuseum passt, - das in die Fassade integrierte LED-System, - der Marmor der Treppen, - der "Schnitt" der Räume - die markante Aussenform des Gebäudes - die Tatsache, dass es diesen Bau überhaupt gibt. Lieber Herr Spirgi, falls Sie diesen Kommetar gelesen haben, würde ich Sie als den TaWo-Spezialisten in Sachen Basler Museen gern erneut fragen, ob Ihnen bekannt ist, was des Präsidialdepartement mit den Gebäude des jetzigen Antikenmuseum vor hat. Dieser preisgekrönte von Herzog und DeMeuron getätigte Umbau zweier benachbarter Liegenschaften galt ja noch vor wenigen Jahren als ganz grosser Wurf (vermutlich auch damals "einhellig"). Nun aber heisst es, das Antikenmuseum solle in den Berri-Bau an der Augustiergasse wechseln. Warum eigentlich? Und eben: Was geschieht dann am jetzigen Standort? Luxuswohnungen für Expats? Ein neues repräsentatives Präsidialdepartement? Vielleicht meinen Sie ja auch, dass dies eine interessante Frage ist ... Oder ist sie schon zu kritisch?

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  • Eintrittskarten zu Fantasiepreisen und Fans ohne Tickets

    @ Georg Das Aufstellen von Grossleinwämden für "Öffentliches Glotzen" (=public viewing) ist eigentlich naheliegend und einen gute Idee. AAAAABER: Man muss davon ausgehen, dass die UEFA dies nicht so einfach gestattet. Erstens wollen die dann ganz sicher Abgaben kassieren für die Vorführ- und Übertragungsrechte, so dass Eintritt verlangt wird und dass die angeblich gemeinnützige UEFA dabei mitverdient, zweitens würde dies den Anlass zu einem Festival der UEFA-Sponsoren machen: Die Security am Public Viewing müsste dann darauf achten, dass niemand das falsche Brier trinkt, nämlich ein heimisches, und dass keiner mit einem T-Shirt auftaucht, das Werbung für irgendeine Konkurrenz-Firma eines offiziellen UEFA-Sponsoren macht. Ist so alles schon da gewesen. Erinnern Sie sich doch an die EURO hier in Basel. Was für ein beschämendes Bild die Basler Politik damals abgab als sie sich in jeder Frage 100%ig dem Monopoldiktat der UEFA unterordnete und in den Fanzonen Beizen mit Zäunen ausgezont wurden, nur weil dort lokal gebrautes Bier angeboten wurde. Damals hatte die Politische Führung der Stadt Basel einen ehemaligen UBS-Direktor namens Hanspeter Weisshaupt zum EURO-Delegierten ernannt, der seine Aufgabe darin sah, auf Kosten der Basler Steuerzahler absolut alles rigoros durch zu setzen, was die UEFA wollte und nichts gelten zu lassen, was sein Arbeitgerber, also die Bevölkerung wollte.Und mit der Rückendeckung der Duckmäuser in unserer Regierung und im Parlament gelang dies auch. Ein Lehrstück in Sachen Demokratie-Demontage war das. Ich schäme mich noch heute für diese charakterlosen Lumpen der Lokalpolitik, von denen einige ja noch im Amt sind. Zum Beispiel der angeblich liberale Sportminister. Also, Georg, es ist doch einfach so: Die lokale Regierung und die höhsten Beamten werden garantiert Freibillette zum Match bekommen. Ausserdem Bonzen wie Leute vom Grossratspräsidium oder auch Vertreter aus Bern udn ausgewählte Führer der lokalen Medien. Diese Leute laden dann auf Kosten der ausgezonten Steuerzahler noch die Vertreter der UEFA und der teilnehmenden Mannachaften zu einem üppigen Galadiner ein. Die Kosten für den Polizeieinsatz übernimmt wiederum der Steuerzahler, der am Fernseher dabei sein darf. Also ist doch alles in Butter, solange Sie die richtigen Connections haben, lieber Georg. Und falls nicht ...tja, ...Eymann denkt vermutlich: Scheiss drauf, die kleinen Leute können nicht alles haben, denn wie heisst es doch so schön bei Orwell: "All animals are equal but some animals are more equal than others." Und das Schöne daran ist, dass diese Aussage stimmt: Denn es spielt nämlich gar keine Rolle, ob diese Animals liberale Bonzen oder links-grüne Bonzen sind. Wenn`s darum geht, auf Kosten der Steuerzahler für sich zu sorgen, dann sind sie alle gleich. aber

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  • Die Unersättlichkeit des FC Basel und das Armutszeugnis für den Rest

    @ Arondon @ Anti Mainstream @ Georg Gut, danke. Ich lasse mich gern belehren, dass das Mäzenatentum von Frau Oeri nicht ganz so selbstlos war, wie ich dachte. Dass Heusler wirklich besonders umsichtig und klug wirtschaftet, habe ich bereits gewusst und ebenfalls schon erwähnt. Es bleibt bezüglich des FCB auf jeden Fall bei der Einschätzung: Wer hat, dem wird gegeben. Empfehle noch einmal den Artikel "Warum ich keinen Champions-League schaue" im MAGAZIN vom letzten Samstag oder hier: http://blog.derbund.ch/zumrundenleder/wp-content/uploads/sites/19/2016/05/tam_20160430_0_0_26.pdf

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