• Der Uni-Sparhammer trifft erste Fächer

    Es ist eine Schande, wie Basel es zulässt, dass die geisteswissenschaftlichen Fächer reduziert werden. Das sind ja jene Fächer, die den Menschen zum Menschen machen.

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  • Wir müssen nicht mit Faschos reden!

    Es gibt auch noch Medien, die sich mit solchen Fragen ernsthaft und differenziert auseinandersetzen und den öffentlichen Raum nicht mit den modischen Ergüssen linksgestriegelter Köppels vollstopfen. https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-06/politische-werte-moral-afd-wuerde-menschen-schuld-linke Dazu noch ein Wort Milo Raus in einem aktuellen Aufsatz. "Denn demokratische Kultur ist ein Ort der Debatte, nicht des Konsenses." Genau das will Kackeboul nicht. Details gehören aus seinem Debattenbild weg, rein gehören nur Labels. Hat er nicht gestockt, als er das Wort "Fundamentalisten" schrieb? Wohl kaum, bei soviel Selbstgerechtigkeit.

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  • «Ich bin kein Haudrauf» – Stadtentwickler Lukas Ott über sein Amtsverständnis

    Bei Herrn Ott befürchte ich, wenn ich ihn fragte, ob er mir einen Kaugummi geben würde, einen äusserst langen Vortrag, ohne am Ende zu erfahren, ob er überhaupt einen Kaugummi dabei habe. Dass man ihn innerhalb der Behörde für einen "Gewinn" betrachtet, erhöht mein Vertrauen nicht. Die Aussage, er sei kein Haudrauf ... Wer verlangte denn einen Haudrauf? Mir genügt ein Mensch mit einer eigenen Meinung, der mir mit nachvollziehbaren Argumenten seine Fachlichkeit beweist. Und nicht mit Stillhalte-Gemeinplätzen. Ich fürchte, bald er wird er sagen, er sei nicht dafür bezahlt, Ideen zu haben. Ich weiss nicht, was er arbeitet, das kann ich nicht beurteilen. Aber kommunikativ ist er eine getünchte Mauer. Ist das unsere Stadt 2018, dass die bestimmenden Figuren im Präsidialdepartement pointen-impotent, humor-resistent, esprit-abstinent sein müssen? Dass wir nur noch Personen unsere Zukunftsplanung überlassen, die jeden Nebensatz erstmal auf eine gesetzliche Grundlage überprüfen? Die gar kein Deo mehr brauchen, weil sie ihrem Körper sogar das Stinken abgewöhnt haben?

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  • Wir kämpfen mit: Das Spitzelgesetz muss verhindert werden!

    Mit Kommentar eigene Meinung sagen: Ja. Freche Aktionen, inklusive Haus von Humbel etc. fotografieren: ok. Aber Kampagne mit "Kämpfen-mit"-Ansage? Nein. Ist die Tawo ist ein Sponti-Büro?

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  • Was eine alte Grösse der Basler Musikszene vom Verriss der Jugend hält

    Cool.

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  • Die «braven» Basler Freiraum-Besetzer – von 68 bis heute

    Stadtgärtnerei! Vergesse ich nie: Theateraufführung im Glashaus. OD-Theater (Jendreyko). Calderon, das Leben ein Traum. Als vom Krieg erzählt wurde, loderten rund um das Glashaus Flammen auf. Vergesse ich nie: Auftritt der "Les Reines des Couteaux" mit einem "pränatalen Weihnachtsfest" (oder so ähnlich), (später hiessen sie "Les reines prochaines") oder der Punk-Band "Gnä gnä". Oder der "Trashcats". Oder der bösen Eugen-Buben (die so böse waren, dass sie den "Novembertag" NICHT spielten). Oder die "Lichtfester". Oder die chaotischen Diskussionen. Und vieles mehr. Schad.

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  • Das bürgerliche Elend in Basel

    Danke. Das ist es, was ich an der Tageswoche mag: differenziert und treffend formulierte Recherchen und Kommentare, die mit Genauigkeit und Sachkenntnis überzeugen. Und nicht die modischen Hipster-Populisten-Kommentärli von Knackeboul.

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  • Jetzt bist du dran, Mann!

    Wie unfein. Während ich gewillt bin, meine Fehler einzugestehen, spucken Sie mir aus dem Hinterhalt auf den Scheitel. Sicher sind Sie ein Mann. Eine Frau verhielte sich nie so blöd wie Sie.

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  • Jetzt bist du dran, Mann!

    Alleinstehend, Mann, über 50 (also voll der Täter!). Und als ich in einer Beziehung lebte, war ich ein Macker, was mir heute sehr leid tut. Irgendwie, weil ich auch in einer solcherart gestalteten Elternbeziehung aufwuchs, setzte ich unbewusst meine damalige Freundin herab. Ich hielt automatisch letztlich sie für Putzen etc. zuständig, und ich leistete meine (kleineren) Beiträge. Ich nahm mir arrogant das Recht heraus, über Staub, volle Waschtröge und ähnliche Kleinigkeiten hinweg zu sehen. Abends hatte sich ja das Problem "von selbst" gelöst. Jetzt muss ich es alleine machen, und ich lerne dabei, und finde es gut, und hoffe, dass sich mein Patriarch dabei langsam wandelt. Wichtig hierbei ist aber, dass die Frau bei der Negativ-Story nicht Co-Autorin spielt.

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  • Jetzt bist du dran, Mann!

    Hach, wie schön, dass nun auch die Bart-und-T-Shirt-Generation ihre Macker-Ränzchen bloss legen muss. Zweitens: Wenn die Stories immer denselben Dreh haben (Männer sind Schweine und Frauen deren Opfer und jetzt gibt es wieder mal mit dem Holzhammer), wird der Diskurs langweilig. Ich meine, wenn selbst bei der Generation der 30-jährigen (oder 35-jährigen) Linken die Sache mit dem Haushalt nicht klappt (He! Ihr seid mit der grossen Feminismus-Welle der bewegten 80er aufgewachsen!), dann kann es auch und schon und sicher, aber doch nicht ganz nur allein am blöden Mann liegen. Dann, wenn es nicht nur um Schuldzuweisung und Verurteilung und Bekräftigung der Verurteilung und der Schuldzuweisung gehen soll, sondern auch um Ursachen und Mechaniken, könnte doch vielleicht mal auch eine kritische Frage in die andere Richtung hilfreich sein.

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