JM
  • Ein Priester in der Grauzone: Der verurteilte Stefan K. soll Pfarrer von Riehen werden

    "Er verfolgte seinen Anlauf, in Riehen Fuss zu fassen..." wer weiss ob er dann nicht auch wieder ein bisschen Füsschen fassen will. Die Kirche hat aber auch gar nichts gelernt aus den bisherigen Vorfällen. Ein Priester, der unangemessen mit Minderjährigen umgegangen ist, und das ist hier ganz klar der Fall, hat an der Front nichts mehr zu suchen. Allenfalls als Seniorenseelsorger oder Gefängnispriester könnte so reiner noch eingesetzt werden. Interessant auch, dass die Sanktionen der Kirche für ein übergriffes Verhalten offensichtlich milder sind, als bei einer Beziehung mit gegenseitigem Einverständnis.

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  • Machen Sie Platz, Madame! Guy Morin schielt auf Sibel Arslans Nationalratssitz

    Alter, weisser Mann verdrängt junge Frau mit Migrationshintergrund.....schon allein die Ankündigung dieses Schrittes durch die Partei zeigt, dass es auch bei den Grünen offenbar nur um Machtpolitik geht und all diese emanzipatorischen Ideale nur leeres Geschwafel sind. Langsam wird es schwierig eine wählbare Partei in Basel zu finden.

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  • Achtung, Baby: So schlimm ist das Basler Betreuungssystem

    Nach einem schönen Tag mit den Kindern bringt der Papi am nächsten Morgen nach einem kurzen gemeinsamen Zmorge mit der ganzen Familie die Kinder in die Krippe. Die Kids freuen sich dort den ganzen Tag mit ihren Freunden und Freundinnen zu spielen und spannende Abenteuer zu erleben, wohlbehütet von liebevollen BetreuerInnen, die über die Jahre in der Kita zu wichtigen Bezugspersonen der Kinder neben den Eltern wurden. Am Abend holt Mami die Kinder nach einem anstrengenden Arbeitstag in einem Job den aber sie liebt ab, und isst mit den Kindern Znacht, während Papi noch ein bisschen länger Arbeiten muss, dafür konnte er am Morgen die Kinder gemütlich in die Krippe bringen. Den Kindern geht es gut, sie haben liebevolle, aufmerksame und (meist) ausgeglichene Eltern, die halt beide neben ihrer Elternrolle auch noch andere Verpflichtungen in Ihrem Erwachsenenleben haben. So oder ähnlich sieht die Realität von vielen Familien aus, wo beide Eltern arbeiten und Verantwortung in der Erziehung wahrnehmen! Und im Gegensatz zu Herr Meier oben weiss ich wovon ich spreche, da ich da mittendrin stecke.

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  • Achtung, Baby: So schlimm ist das Basler Betreuungssystem

    Das scheint irgendwie ein typisches Basler Problem zu sein. Guter Wille der Politik und Verwaltung ist da, reichlich Mittel für die Finanzierung ebenfalls. (Die Subventionen für Krippenplätze sind wirklich grosszügig.) Aber durch möglichst komplizierte Strukturen und viele bürokratische Abläufe wird alles unnötig verteuert und umständlich. Ich bin überzeugt, dass mit den vorhandenen Mittel wesentlich mehr erreicht werden könnte, wenn klare Ziele gesetzt und verfolgt würden und möglichst einfache Strukturen geschaffen würden. Die extrem kurzfristige Kommunikation des ED ist tatsächlich ein Gräuel: "Wir werden ihnen dann am ersten Kindsgitag mitteilen, ob ihr Kind am Montag oder Dienstag Nachmittag Kindergarten hat."... Könnt ihr im Glossar noch den Unterschied zwischen subventionierten und mitfinanzierten Tagesheimen erklären insbesondere den Sinn dahinter? Da bin ich nämlich noch nie schlau geworden daraus, scheint auch so ein bürokratischer alter Zopf zu sein.

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  • Eskalation unter der Dreirosenbrücke – das sagt ein Augenzeuge

    Der Vorwurf des Aufbauschens geht auch weniger an Sie, als an die Tageswoche. Sie haben Ihre Sicht geschildert, es ist offensichtlich, dass sie nicht korrekt behandelt wurden, ich kann aber dafür ein gewisses Verständnis für die Polizisten aufbringen. Die Darstellung hier, die ihre persönlichen Eindrücke und ein paar recht belanglose Fragen und Antworten der Polizei gegenüberstellt ist reisserisch und aufbauschend. 1. wird das keineswegs in die Geschehnisse eingebettet, laut Polizeimeldung wurde ein Polizist geschlagen, so dass er ins Krankenhaus musste (OK, da wird in Polizeimeldungen gerne massiv übertrieben). Aber wann während dem geschilderten Ablauf ist das passiert. Weshalb wurden die zwei Personen verhaftet und war die kontrollierte Person tatsächlich die gesuchte Person? Das wären Fragen, die mich als Leser interessieren würden. 2. werden hier Themen wie Polizeigewalt und Racial Profiling zumindest implizit angesprochen. Das sind wichtige Themen, die die nötige Beachtung finden müssen, insbesondere wenn über Orte wie die Dreirosenanlage berichtet wird. Schade, dass das nicht genutzt wird um etwas Substanzielles zu berichten, sondern ein etwas reisserischer Empörungsartikel daraus gemacht wird.

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  • Eskalation unter der Dreirosenbrücke – das sagt ein Augenzeuge

    Ich kann weder in den Videos noch in der Schilderung ein krasses Fehlverhalten der Polizei erkennen. Die Verhaftung war wohl ruppig, aber ohne die Hintergründe des Verhafteten zu kennen ist es durchaus schwierig hier die Verhältnismässigkeit zu bewerten. Die Klientel der Polizei an der Dreirosenanlage ist schwierig und latent gewaltbereit. Da kann auch bei einem filigran gebauten jungen Mann eine entsprechende Vorgeschichte vorhanden sein, die den Polizisten im Einsatz bekannt war. Wie gesagt, ohne Hintergründe eigentlich nicht zu bewerten. Wenn bei einem potentiell gefährlichen Einsatz noch ein Passant im Nervton seinen Kommentar dazu abgibt (das ist im Video hörbar) und mit Beleidigungen kommt, kann ich ein paar deplatzierte Bemerkungen seitens der Polizei durchaus nachvollziehen. Ist nicht 100% professionell aber einigermassen verständlich. Polizeigewalt kommt tatsächlich vor und es ist wichtig hier wachsam zu sein. Hier wird aber etwas gar aufgebauscht. Eine Verhaftung anzusehen ist für Kinder nie etwas Schönes, gehört aber im Fall der Dreirosenanlage zu den Unannehmlichkeiten, die dieser sozial Hot-Spot mit sich bringt. Ich kann mich erinnern, dass viele Anwohner nach der Ermordung von Georg ein deutlicheres Vorgehen der Polizei gegen die Drogendealer gewünscht haben, ohne die entsprechenden Polizeieinsätze ist das aber nicht zu hab en.

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  • Führungskrise: Im Departement von Conradin Cramer rumort es

    interessant Infos sind eigentlich im Subtext dieses Artikels zu finden. Da wurde offenbar für einen unmöglichen Mitarbeiter eigens eine Stabstelle geschaffen, in der er niemandem schaden kann. Und alle fanden das gut und richtig so. Wenn alle unnützen Stellen, die über die Jahrzehnte in allen Departementen geschaffen wurden, gestrichen würden, wären die "Spar"-vorgaben des Parlaments wohl locker erreicht und die Verwaltung würde nur gewinnen, wenn wenn diese ganzen kleinlichen Tyrannen mit ausgeprägter Beamtenmentalität endlich aus dem betrieb entfernt würden.

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  • Von wegen Sozi-Mief: Genossenschaftlich wohnen geht auch modern

    Haben sie in letzter Zeit mal eine 4.5 Zimmer Wohnung in Basel gesucht? Unter 2300.- kommen sie da in der Regel nicht weg, und das sind dann keine Neubauwohnungen mit entsprechendem Ausbaustandard.

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  • Diese zwei Lehrer schicken ihre Kinder nicht zur Schule

    das waren auch homeschooler...http://www.20min.ch/panorama/news/story/Eltern-fesseln-13-Kinder-an-ihre-Betten-30702452 und dann war da doch noch der Typ aus Biel, Evangelikaler, eine zeitlang Präsident der Homeschooler-Vereinigung, der in seinen Büchern zu Prügel an Kleinskindern aufruft....da mögen schon die einen oder anderen dabei sein, die edle Motive haben. Völlig unkontrolliertes Homeschooling ist von mir aus gesehen aber ein Tummelplatz für Spinner, die ihre Kinder nicht aus ihrer elterlichen GEWALT geben wollen.

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  • Schweizer Digitaltag – eine reine Propaganda-Schau

    Eine Zeitung, die sich als Speerspitze der digitalisierten Medien sieht (online-first etc. waren doch Mal markige Ansagen hier) und ein derart kulturpessimistischer und fortschrittsfeindlicher Artikel passen irgendwie nicht zusammen. Mag sein, dass Digitalswitzerland nicht die durchsichtigste Organisation ist. Dass jegliche Digitalisierung von Daten und Dienstleistungen nur eine Gefahr für die Bürger darstellt und keineswegs eine Chance auf einen effizienten und dienstleistungsorientierten Staat ist doch recht konservativer Quark. Ich wäre froh, wenn ich nicht auf jedem Formular der Verwaltung eine ganze Reihe persönliche Angaben (möglichst auf Papier) machen müsste, die Verwaltung hat diese Angaben schon längst und mit der nötigen Vernetzung könnte viel Aufwand sowohl für die Bürgerin wie auch für die Verwaltung gespart werden. Die nötige Vorsicht mit dem Datenschutz muss im Auge behalten werden, nur deswegen weiterhin auf Papier setzen zu wollen ist illusorisch. Die Digitalisierung ist keine Naturgewalt aber ein technologischer Fortschritt, der schon heute alle Lebensbereiche durchdringt und es zunehmend tun wird. Wenn irgendeine Firma irgendwo eine praktische App programmiert und eine Schweizer Firma dann zugrunde geht ist das Marktwirtschaft, war damals mit den Pferdekutschen ebenso. Der Autor dieses Artikels erinnert an die Gewerkschafter, die in Elektroloks immer noch Kohleschaufler mitfahren lassen wollten

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