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  • «Suspiria»: Als Hexen ihre Krallen am Goetheanum wetzten

    Oder halt einfach nicht kommentieren, das stimmt. War mir aber ein Anliegen. Und wenn niemand anderes was dazu zu sagen hat ists auch gut, kann man gerne stehen lassen und alles läuft ganz gut. Oder man kommentiert noch schnell mit „Mimimi“, weil Manns kann, oder für nötig hält...

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  • «Suspiria»: Als Hexen ihre Krallen am Goetheanum wetzten

    War das wirklich nötig diesen Vergleich mit der „opulenten Architektur“ des Dornacher „Bluthügels“ in Verbindung mit der anthroposophischen Weltsicht, die ja wie erwähnt gar nicht Thema des Filmes ist zu ziehen? Will der Autor über etwas (ihm möglicherweise Fremdes oder ‚widernatürlich‘ wirkendes) herziehen und damit eine Gemeinschaft, die sich weder negativ auffällig zeigt, noch der Allgemeinheit Schaden zufügt, noch gross in Erscheinung tritt, in schlechtes, ‚geisterbeschwörendes‘ Grusellicht stellen? Und dann wozu? Wem dient der Beitrag, ausser dass er ein ums andere mal versucht zu zeigen, wie komisch oder weltfremd denn Autor die „Anthroposophen“ sind? Sind wir nicht langsam darüber hinweg, andere zu beurteilen aufgrund ihrer Einstellung zur Welt und der eigenen Lebenshaltung, sofern sie nicht missionierend oder schädigend daher kommt (was ja gerade nicht der Fall ist, im Artikel aber doch so transportiert wird)...? Widmen wir uns doch wieder dem wichtigen.

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  • Fehlalarm löste Grosseinsatz in Basler Schule aus

    Jetzt wäre der Tageswoche dann nur noch zu empfehlen, die Fotos auf denen Schüler*innen klar erkennbar sind (Bilder 3, 6) zu löschen. Das Recht am eigenen Bild muss doch trotz ddm Informationsbedürfnis noch gewahrr werden, insbesondere bei Kindern! Zudem, der Fotograf hat sich bewusst weit entfernt vom Geschehen aufgehalten und ohne das Wissen der Schüler*innen Fotos von ihnen gemacht. Bitte nehmen Sie diese Pflicht doch etwas ernster, es ist niemandem gedient, wenn Kinder erkenntlich sind auf den Bildern. mfg ds

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  • Polierter Lack und altes Blech

    Nun, alte Metallkutschen, die Umwelt umso mehr belastend, je mehr sie fahren, sind wohl Geschmackssache... Aber zu dem netten Zusatz, dass diese Autos "wohl kaum jemanden gestört" haben: die Autos nicht. Aber der Umstand, dass der Anlass gestern den einzig freien Durchgang zwischen Grünpfahlgasse und Marktplatz (insbesondere für Velos) versperrt hat, und die Polizei, unfreundlich wie meistens, Velofahrer am liebsten gebüsst hätte, stören dann halt, trotz metallener Retro-Träumen vergangener Zeiten, gewaltig.

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  • „Das Glück der Unerreichbarkeit“

    Ich denke, wenn man das Buch gelesen hat, wird einem durchaus bewusst, was man gegen die eigene Kommunikationsfalle tun kann. Das Buch ist kein Ratgeber à la "man nehme...", aber dennoch wird nach der Schilderung der Tatsachen eine mögliche andere Position bezogen. Insofern ist dieses Buch nicht nur eine Aufzählung mehr oder weniger bekannter Tatsachen. Im medienwissenschaftlichen Sinn ist dieses Buch insofern wertvoll, als dass Frau Meckel aus einer medienwissenschaftlichen Position heraus dieses Buch geschrieben hat, jedoch für den Nicht-Medienwissenschaftler aufbereitet hat. Ausserdem sei hier auf den organologischen Zirkel hingewiesen, mit dem Beispiel Facebook: Eigentlich wollen wir Facebook nicht mehr, weil dort nicht das gemacht wird, "was wir wollen" - wir wollen Facebook ohne Zuckerberg - aber Facbook ohne Zuckerberg geht nicht und deshalb können wir nur ohne Facbook leben – aber das geht (schon lange) nicht mehr. Hierzu noch empfehlenswert: http://www.tageswoche.ch/api/articles/item?article_id=491395 Wir schaffen uns also unsere eigene Kommunikationsfalle. Und aus diesem Grund, und unter diesem Aspekt, auf den das Buch mehrfach eingeht, ist es aus medienwissenschaftlicher Sinn durchaus sinnvoll darüber (für "alle Leser") zu schreiben.

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  • „Google Inside“- Eine Selbstdarstellung?

    Warum auch nicht.. Es darf doch auch einmal einen positiven Bericht über Google geben. Schlussendlich ist es genauso wichtig, neben der ganzen sehr wohl berechtigten Kritik an Google, auch die "eigene" Sicht des Unternehmens zu kennen. In diesem Buch wird sicher nicht ein zentrales Geschäftsgeheimnis Googles preisgegeben, aber dennoch ist es sicher ein guter Einblick in das Unternehmen aus dessen eigener Mitarbeiter-Ansicht. Die Frage die sich stellt: wäre es nicht langsam an der Zeit anders an Google heran zu gehen als über relativ positive Mitarbeiterberichte? Ist es nicht sinnvoller zu überlegen oder heraus zu finden wie man Google sinnvoll nutzen kann, ohne deren Datensammlung zu erweitern...?

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  • Visaprobleme hinderten FCB an Heimkehr

    Kann ich auch einfach beim EDA anrufen und mich diplomatisch durch alle Visabestimmungen durchwinden, wenn ich vergessen hab ein Visum zu beantragen?

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  • Stiller Krieg der Zukunft

    Hier ein interessanter aktueller Link zum Thema: http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/viren-und-hacker-gefahr-fuer-das-auto-a-872453.html Es ist wohl so dass Gayckens Annahmen oder Beschreibungen etwas dran haben und man sich ernsthaft Gednaken machen sollte, ob die Vernetzung des Autos mit dem Netz und allem was dazugehört, wirklich sinnvoll ist.

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  • Der politische Biber oder: Was machst du gerade?

    @ R. Simanowski Es stellt sich dann bei angeführtem Experiment von Ringelmann die Frage nach dem heutigen Nutzen eines solchen. Ich nehme an Ringelmann hat versucht die physikalisch messbare körperliche Effizienz von Menschen und Pferden asuzuwerten. Es ist auch sicher erklärbar, warum das Experiment so ausgegangen ist und nicht wie erwartet. Dennoch ein interessanter Gedanke, das Ringelmann-Experiment, zumindest stellt sich mir die Frage, ob Gruppen/Schwärme, und dann vorallem beim Online-Menschen, wirklich effektiver sind als Einzelindividuen. Heute aber geht es ja nicht unbedingt um die körperliche Kraft (Leistung gemessen in PS), sondern um eine "gemeinsame Intelligenz", die, wie @Emre Ayaydin schon erwähnte, in sozialen Netzwerken eine wohl immer grössere Rolle spielen wird. Der online-soziale Einzelgänger wird nicht erfolgreich sein (oder eben einen tieferen Klout-Score haben), jeder wird auf die Masse, den Schwarm angewiesen sein um Erfolg zu haben. Zumindest wenn man den Schwarm auch wieder als "Kollektiv ohne (hierarchisches) Zentrum" in Betracht zieht. Der Aspekt der Bieber (und Ameisen und Bienen) liesse sich noch weiter überlegen, ob diese Tiere nicht eine genialere Form des Schwarms gefunden haben, nämlich die individuelle Leistung für die Gruppe (nicht versteckt in der Gruppe, und mit voller Zufriedenheit und Effizienz geleistet) und der Leistung des Schwarms für den Einzelnen (Schutz/Nahrung/Anerkennung). Weiter geführt würde das bedeuten, dass wir uns nicht zu einem grossen Schwarm zusammenschliessen sollten, und jeder lieber für sich etwas leistet, damit aber dem grossen Ganzen etwas beifügt. Das verhindert eine Gleichschaltung des Schwarms (die im übrigen nicht unbedingt wünschenswert wäre).

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  • Vom digitalen Schatten zur Persönlichkeit

    Ich denke auch, das die "Empörung" über das Sammeln der Daten in gewisser Weise übertrieben ist. Schlussendlich ist es zweierlei, die vorhandene Empörung ist immer dieselbe (zu viele Daten werden gesammelt, gläserner User etc.) andererseits ist es kein echter Aufstand. Wenn wir wirklich wollten, dass unsere Daten nicht gesammelt werden, dann könnten wir, ganz salopp gesagt, auch mal etwas dagegen tun (und nicht nur eine Datenschutzbehörde regelmässig bei Google Beschwerde einlegen). Ich kann jetzt keinen grossen Bezug auf das Buch nehmen (da ichs nicht gelesen habe), aber ich denke, dass es nicht wirklich sinnvoll ist, zu schreiben, "wie Internetfirmen sich unsere persönlichen Daten einverleiben" und vorallem nicht "wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen". Wichtiger wäre doch eigentlich, von vornherein zu informieren, wie man umgehen kann, dass sämtliche Daten - so man das nicht will - gesammelt werden. Kontrolle über einmal abgegebenes erlangen wir sowieso nicht mehr zurück, denn wer würde schon sein einmal erlangtes Wissen wieder hergeben wollen? Wir nicht, und Google oder Facebook erst recht nicht.

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