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  • Wie Basler Frauen in Bosnien einen Unterschied machen

    Ich würde aber nicht in eine Redaktion gehen und fragen ob ich über die 3200 serbischen Opfer in Srebrenica berichten darf, weil es nicht soviele waren. Woher haben Sie diese Zahl denn wieder her? Dodiks Propagandamedien? Sie versuchen einen Genozid zu relativieren, indem sie die Zahl der serbischen Opfer hochrechnen. Was die Zusammenarbeit von der ARBiH und dschihadisischen Gruppen angeht - ja, davon habe ich gehört. Ich habe sogar meine Abschlussarbeit darüber geschrieben. Und stellen Sie sich vor: Ich habe auch Beiträge zu dem Thema veröffentlicht und mir hat niemand einen Maulkorb verpasst. Krass, oder?

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  • Wie Basler Frauen in Bosnien einen Unterschied machen

    Da sie sich so ausführlich mit dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag befasst haben, dürfte ihnen auch bekannt sein, dass systematische Vergewaltigungen auf allen Seiten stattgefunden haben. In der Qualität und Quantität der Kriegsverbrechen hebt sich eine Gruppe aber klar ab und das ist die der Armee der Republika Srpska. Und nein, es war nicht nur ein Journalist der das untersucht hat. Das ist Unsinn. In Srebrenica wurden innerhalb weniger Tage mehr bosniakische Zivilisten ermordet, als serbische Zivilisten im gesamten Bosnienkrieg. Die Zahl 4970 höre ich zum ersten mal. Ich werde mich auf keine Diskussion darüber einlassen, in welcher der Genozid in Srebrenica relativiert wird. Noch weiß ich woher sie ihe falschen Zahlen beziehen, die sie in der Relativierung des schlimmsten Massakers auf europäischem Boden seit Ende des zweiten Weltkriegs bestärken. Am beindruckendsten finde ich aber, dass sie nicht nur die Schuld der bosnischen Serben nicht reflektieren wollen, sondern dass sie sogar ein Problem damit haben, wenn Frauen mit Kriegstraumata in Tuzla geholfen wird. Eine Stadt in der Bosniaken, Kroaten und Serben heute friedlich zusammenleben. Vielleicht sollten Sie die Stadt mal besuchen. Könnte ihnen gut tun.

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  • Hotel Belgrad

    Nein. Die "Hinterlassenschaften" kann man 500 Meter Luflinie entfernt betrachten. Hierbei handelt es sich um alte Lagerhallen die nicht mehr genutzt werden, weil der Güterverkehr mit der Bahn nachgelassen hat und der Belgrader Hauptbahnhof bald umzieht.

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  • Karadžić: «Nicht ich stehe vor Gericht, sondern das serbische Volk»

    Ich kann ihren Unmut gut nachvollziehen. Allerdings, der Mann ist heute 40 Jahre alt. Also auch wenn er lebenslänglich verdient hat - In der Praxis macht es doch keinen Unterschied, oder?

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  • Republika Srpska feiert Unabhängigkeit: «Teile das Land und herrsche»

    Lieber Herr Westdijk, Das Kantonsmodell in der Föderation (der anderen Entität) ist ja an der Schweiz angelehnt. Dummerweiße wurde im Friedensvertrag von Dayton die Position der Kriegstreiber nicht angetastet und sie waren dann diejenigen, die Bosnien und Herzegowina unter sich aufgeteilt haben. Im Alltag kommen die meisten Menschen ganz gut miteinander aus. Aber politisch zusammenwachsen... das sehe ich leider nicht.

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  • Republika Srpska feiert Unabhängigkeit: «Teile das Land und herrsche»

    Danke für das Kommentar. Leider kann ich ihre Argumentation nicht ganz nachvollziehen. Warum nennen sie mich einen Nazi?

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  • Warum in Mazedonien noch niemand den EU-Deal wirklich feiert

    Komm, in dem Artikel steht ja zu genüge drin, dass Gruevski nicht für immer zurücktritt. Die Arbeit der Premiers kann mal wohl unterschiedlich bewerten.... Aber eine Frage habe ich noch: Wenn hat den Vladimir Peshesvski da umgeboxt?

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