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  • Kopftuch am Arbeitsplatz: Was die Leser davon halten

    Damit meinte M Cesna wohl, dass Mohammed Allah sagen lässt: ...alle seine Frauen sollten sich verhüllen...

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  • Auch eine emanzipierte Frau kann Kopftuch tragen

    Editorial und Artikel hinterlassen einen schalen Nachgeschmack. Schuld an der mangelnden Integration und Gleichstellung der beiden Frauen ist nicht etwa deren Religionsverständnis oder die muslimischen Männer. Nein, es sind die Schweizer (Männer und Frauen?)..? Der Titel der Tageswoche sagt es richtig: Es liegt ein Fluch auf dem Tuch. Das religiöse Kopftuch eignet sich schlicht nicht, um die Gleichstellung der Frau ernsthaft zu thematisieren. Auf die Schweiz bezogen ist es denkbar, dass das Kopftuch immer öfters mit grosser Reserve betrachtet wird. Aber niemand wird deswegen geschlagen, verhaftet, ausgepeitscht oder gar vergewaltigt und getötet. Das Gegenteil hingegen gilt nicht nur als verbale Drohung für Abertausende von Frauen in verschiedensten muslimischen Ländern. Frei zu wählen, was sie anziehen dürfen oder gar eine Gleichstellung mit dem Mann? Das übersteigt dort sogar das eigene Vorstellungsvermögen. Die beiden sympathischen Frauen sind kaum „versteckte“ Speerspitzen der Islamisierung, aber letztlich Opfer ihrer religiösen Erziehung. Verletzte Gefühle und empfundene Zurücksetzungen sind jedoch der Dünger, der den Keil zwischen Einheimischen und Eingewanderten fördert und auf dem der Islamismus wächst. Wichtig wäre es deshalb nicht ins vermeintliche Horn Diskriminierung zu blasen, sondern die Frauen auf ihre Freiheiten hinzuweisen, dass sie ihr Kopftuch bei uns ja in der Öffentlichkeit tragen dürfen, etc. Nur: Sie können nicht von uns verlangen, dass wir es überall und immer bei uns ertragen, solange es Abertausende von Frauen gezwungenermassen immer und überall tragen müssen.

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  • Der Zwang fängt erst mit der Jobsuche an

    Die Jobsuche der beiden jungen Frauen spiegelt eine Realität in unserer Gesellschaft ab: Wer sich ausserhalb anerkannter Normen und Geisteshaltungen bewegt, erfährt gewisse Beeinträchtigungen im Alltag. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich der Normbruch im Verhalten oder nur in der Kleidung widerspiegelt. Behinderten Menschen gegenüber wäre und ist dies diskriminierend, weil sie die Ausgangslage nicht verändern können. Im vorliegenden Fall ist die Ausgrenzung selbst verschuldet. Auch Gothicfans oder früher die Langhaarigen stehen oder standen im Gegensatz zu den üblichen „Kleidungsgepflogenheiten“ und nehmen und nahmen dafür gewisse Reaktionen in Kauf. Diese Bereitschaft geht den jungen Musliminnen ab. Sie legen sich bei der Integration selber Steine in den Weg, geben aber den Schweizern die Schuld, indem sie klagen: „…wenn wir uns integrieren wollen, legen sie uns Steine in den Weg.“ Wer in einer säkularen Gesellschaft mit einem umstrittenen religiösen Symbol spazieren geht, muss auch bereit sein, die Folgen zu tragen. Ansonsten zeigt sich, dass er geistig noch nicht ganz in unserer Welt angekommen ist.

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  • Das beste Verhütungsmittel ist Bildung

    Wichtig ist beides: in Frauenbildung investieren und den Frauen den Zugang zu freiwilligen Familienplanung und Information ermöglichen. Ich sehe da den Widerspruch nicht, wie wenn das Zweite das Erste ausschliessen würde: am wirkungsvollsten ist beides in Kombination. Vor allem dort , wo heute den Frauen beides verweigert wird...

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