• Mohrenköpfe, Marschmusik und Pöbeleien

    War da, kann eigentlich alles so unterschreiben.

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  • Des einen Rassismus ist des andern Tradition

    Die Qualität dieser und vergleichbarer Diskussionen ist zum kotzen. Natürlich ist diese Figur rassistisch, sie entspringt einem Gedankengut welches man bestenfalls als historischer Zeitgeist, auf jeden fall aber als menschenverachtend und xenophob bezeichnen sollte. Soviel mal dazu. Der ausschlaggebende Punkt ist aber Intention die hinter einer Darstellung steht. Wenn die SVP Ausländer als schwarze Schafe oder Terroristen darstellt, dann weil sie ein aktives Interesse daran hat, diesen Menschen zu schaden. Dann geht es um eine beleidigende, verletzende Verunglimpfung. Das geht nicht. Die Fasnacht, genau wie viele Arten von Kunst, Kultur und Brauchtum stehen in einer Tradition der Narrenfreiheit, der Unkorrektheit und der Unbequemheit. Dies birgt eine wichtige Qualität in sich. Figuren wie der „Waggis“ welcher die Elsässer karikiert oder der „Zwarte Piet“ in Holland sind Beispiele für an sich problematische Figuren, die sich aber im Brauchtum von ihrer Herkunft gelöst haben und auch nicht mehr mit dieser Intention benutzt werden. Wer denkt denn heute beim Waggis noch an die „doofen Elsässer“? Narrenfreiheit verlangt den Akteuren aber auch eine Auseinandersetzung mit ihrem Ausdruck ab. Wenn am Ilmtaler Karneval ein Nazipanzer mit der Aufschrift „Asylabwehr“ mitfährt dann ist dies in keinster Weise reflektiert und auch nicht intelligent überhöht sondern einfach nur Scheisse. Wenn Pegida sich Mülleimer über den Kopf stülpt und am Cortege mitläuft, dann missbrauchen sie die Narrenfreiheit für ihre schäbige Politik, dann wird der eigenen Agenda das Deckmäntelchen der Kunstfreiheit aufgelegt. Die Fasnacht soll und darf alles und jeden kritisieren, aber sie ist kein Transportmittel für eine politische Agenda. Wer sich exponiert sollte um seinen Ausdruck wissen. Provokation und künstlerischer Ausdruck verpflichtet. Und immer wieder stehen da Leute wie begossene Pudel im Regen und wundern sich dass gewisse Leute nicht toll finden was sie machen. Ich halte es grundsätzlich für völlig legitim wenn die Negro-Rhygass als Traditionsverein ihr Wappen weiterträgt. Zur gleichen Zeit muss sie aber ihre Geschichte dazu (die mit Herrn Mittelholzer und seiner Weltanschauung nicht umbedingt ganz sauber ist) reflektieren und Position beziehen können (Was sie inzwischen ja auch tun, wenn auch leider erst nachdem es mal geknallt hat). Wenn ich Kacke auf eine Leinwand schmiere dann muss ich ja auch erklären können warum ich das gerade wichtig und richtig finde. Die Mitglieder der Negro-Rhygass werden auch kein Stück weniger rassistisch wenn man ihnen verbietet ihren Namen zu tragen. Was für eine hirnrissige anmassende Vorstellung. Wir leben in einer turbulenten Zeit in der sich vieles wandelt. Die LGTB-Bewegung erkämpft sich ihre Rechte, der latent konservative Muff wird wieder und wieder in Frage gestellt, der Kapitalismus bröckelt, die Welt vernetzt sich, Menschen auf allen Kontinenten versuchen sich ihre Freiheit zu erstreiten. Das schafft auch Unsicherheit. Und eine Reaktion die ich vielmals beobachte ist, dass man sich geradezu zwanghaft vergewissern muss, zu den „Guten“ zu gehören. Dass man sich und allen anderen beweisen muss wie korrekt man doch ist, dass man gerade zu missionarisch für die Interessen derer kämpft von denen man denkt dass sie es nötig haben, ohne vorher einen Gedanken daran zu verschwenden ob genau das jetzt der wichtigste Kampf ist den man führen sollte. Und so verstricken sie sich in Grabenkämpfe für jeden Schnickschnack und machen am Schluss nichts anderes wie genau die Scheisse zu reproduzieren die sie eigentlich ausmisten wollen. Zur Blockierung der Facebook-Seite kann ich nur sagen, dass Facebook ein privater Anbieter ist und entscheidet welche Inhalte er zulässt. Die digitalen Kontrollorgane des Silicon Valley Giganten können sich auch unmöglich mit den hiesigen kulturellen Eigenschaften und Brauchtümern auseinandersetzen und eine differenzierte Entscheidung treffen. Klingt Scheisse, is aber so… Und etwas dass man nun mal in Kauf nehmen muss. Ich wurde auch schon für das posten einer zu feminin erscheinenden Brustwarze gesperrt, letzten Endes ist es unsere Entscheidung hier zu sein. Und dass Facebook ein Saustall ist das dürfte allen hier versammelten klar sein. Mit einer Hysterie werden jetzt „je suis negro“ Posts geteilt und geklagt. Was für ein Hohn gegenüber diesen Menschen die ihr Leben lassen mussten in der Redaktion des Satiremagazins. Ich finds auch doof dass man nach 10 Uhr im Pronto kein Bier mehr bekommt -> #Jesuisunterhopft oder dass ich mir auf dem Weg ins Bad den Fuss angestossen habe -> #Jesuiskleinerzeh Das einzige was sich mir mit diesem Verhalten zeigt ist, dass die Gegenseite genauso unreflektiert in ihren Mustern hängt wie die oder derjenige der in vorauseilendem Gehorsam gegenüber ihrer/seiner politisch korrekten Erziehung gleich sämtliche Register gezogen hat. Ich denke dass Rassismus ein effektives Problem in unserer Gesellschaft darstellt. Aber der problematische Rassismus ist nicht das völlig Inhaltsleere Überbleibsel einer Tradition, der problematische Rassismus ist für mich derjenige der dazu führt, dass Menschen mit exotisch klingendem Nachnamen keine Wohnung finden, dass Menschen aufgrund ihrer Herkunft in Camps am Stadtrand interniert werden, Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe kontrolliert und verdächtigt werden, dass Ängste und Ressentiments geschürt und Menschen für die Rettung von Ertrinkenden bestraft werden. Und da sollte geschrien werden! So laut dass es alle hören! Wenn wir alle diese Probleme gelöst haben, eine aufmerksame und humanistische Grundhaltung der gesellschaftliche Konsens ist, dann, aber erst dann können wir uns mal über kleine schwarze Männchen unterhalten und werden merken, dass sich dieses Problem inzwischen schon längst von selbst gelöst hat.

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  • Basel steckt auch Jugendliche in Ausschaffungshaft – Baselland tut das nicht

    Und die die man nicht schnell genug ausschaffen kann bringen sich halt noch in der Zelle um....

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  • Basel steckt auch Jugendliche in Ausschaffungshaft – Baselland tut das nicht

    Und die die man nicht schnell genug ausschaffen kann bringen sich halt noch in der Zelle um...

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  • Basler Gefängnis-Angestellter kassiert Rüge wegen rechtsextremem Kleber am Spind

    Immer nur Einzelfälle...

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  • Eskalation unter der Dreirosenbrücke – das sagt ein Augenzeuge

    Wer die Macht hat ist auf Respekt nicht angewiesen...

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  • Eskalation unter der Dreirosenbrücke – das sagt ein Augenzeuge

    Falls sie Zweifel daran haben, was für ein Schlag von Menschen bei der Polizei arbeitet, empfehle ich an einem warmen Sommertag einen Spaziergang am Waaghof vorbei, dann stehen da manchmal die Fenster der Umkleidekabinen offen. Da reihen sich „Islam not Welcome“ Sticker neben einschlägig bekannten Totenköpfen und „dicken Titten“ ein… Und diejenigen die dieses Gedankengut nicht vertreten decken ihre Kollegen zumindest. Überall Polizei, nirgendwo Sicherheit. Props an den jungen Mann für sein beherztes Zulangen und an Herren Gfeller fürs Einschreiten und aufarbeiten!! Man sollte sich die Schikanen dieser besserbezahlten Schläger nicht so einfach gefallen lassen. Sichere Quartiere sind Quartiere wo die Nachbarn zueinander schauen, nicht solche in denen die Schlümpfe Jugendliche und Ausländer zusammenschlagen.

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  • Eskalation unter der Dreirosenbrücke – das sagt ein Augenzeuge

    Falls sie Zweifel daran haben, was für ein Schlag von Menschen bei der Polizei arbeitet, empfehle ich an einem warmen Sommertag einen Spaziergang am Waaghof vorbei, dann stehen da manchmal die Fenster der Umkleidekabinen offen. Da reihen sich "Islam not Welcome" Sticker neben einschlägig bekannten Totenköpfen und "dicken Titten" ein... Und diejenigen die dieses Gedankengut nicht vertreten decken ihre Kollegen zumindest. Überall Polizei, nirgendwo Sicherheit. Props an den jungen Mann für sein beherztes Zulangen und an Herren Gfeller fürs Einschreiten und aufarbeiten!! Man sollte sich die Schikanen dieser besserbezahlten Schläger nicht so einfach gefallen lassen. Teeren, Federn und aus dem Quartier jagen! Sichere Quartiere sind Quartiere wo die Nachbarn zueinander schauen, nicht solche in denen die Schlümpfe Jugendliche und Ausländer zusammenschlagen.

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  • Ein schöner Trost: 7 unvergessliche Sketches von Monty Python

    Nicht zu vergessen den Penguin-Sketch!

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  • Die Erlenmatt – neues Leben auf alten Gleisen

    Ich fände es schon notwendig gleich in Stückinähe noch ein schlechtbesuchtes Einkaufszentrum hin zu pflanzen...

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