• Die TagesWoche stellt ihren Betrieb ein

    Höchst bedauerlich.

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  • Mutter und Feministin – Franziska Schutzbach über die Zerreissprobe vieler Frauen

    Ohne Schmerz keine Entwicklung. Wenn Frau Schutzbach aufwühlt, austeilt, soll sie doch. Wer nicht mehr dazu bereit ist, seine Positionen zu überprüfen, ist alt geworden. Das werden wir jeden Tag. Darum: Jeden Tag aufräumen. Ob ich mit allem einverstanden bin? Weiss ich nicht. Fällt mir schwer, alle meine Gedanken und Wahrnehmungen, die in meinen Orbit fliegen, so zack auf eins zu landen. Zudem bestehe auch ich aus Reflexen, anerzogenem, zugelegtem. Aber, meine Mitherren, da müssen wir durch, das ist jetzt der Tarif. Lieber mit entspannter Stirn und klarem Kopf als mit rotgeschwollenem Wutbeutel auf dem Hals. Anders können wir auch nicht ernsthaft widersprechen, wenn wir mal nicht einverstanden sind.

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  • Kostenexplosion bei der Joggelihalle diskret bewilligt

    "Wie sich die Zusatzkosten im Detail verteilen, kann das Hochbauamt nicht sagen."

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  • Ein Abschied in Schimpf und Schande

    Sieber zu links? Und dann stellt man Marcolli an? Das ist wie wenn ich sage: Honig hat zu viel Zucker, ich trinke nur noch Coca-Cola. Ist Wanner der Constantin der Verlegerszene?

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  • Neuer Chef für die «bz Basel»: Sieber geht, Marcolli kommt

    Ein Schock. Auch Drechsler geht (oder muss gehen). Wird das Blatt mit Marcolli besser? Wir haben ja seinen BaZ-Regionalteil noch in bester Erinnerung. Wo er beispielsweise fand, die Hausbesitzer sollen sich mal nur nicht so anstellen wegen der paar Sprayereien. Die entsprächen doch einer modernen Stadt. Ich denke, das war die Zeit als der BaZ nachgesagt wurde, sie sei das SP-Parteiorgan. Eine SVP-freie Zone. Das änderte dann später bekanntlich. Aber vielleicht ist ja das der Plan? BZBasel als regierungs- und behördenfreundliche Linksliberalen-Zeitung, die die staatlichen Kampagnen und ganz besonders die Gentrifizierung wohlwollend begleitet, während man Supino auf die andere Seite, für die Intellektuellen und Staatsangestellten weniger attraktive Seite, drängen will? Sieber ist wohl unberechenbarer. Kerniger. Offener. Konkreter. Eigenwilliger. Marcolli wird das einstige Land-Blatt in der Haltung linearer und auch urbaner ausrichten. Jedenfalls - egal, was auch meine Vorlieben sind - wünsche ich dem neuen Team und Marcolli alles Gute.

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  • Die Arroganz der Macht

    Einfach, um der Intelligenz nachzuhelfen. Beck schreibt: Er ist GEGEN den Sparauftrag. GEGEN. GEGEN! Aber Beck schreibt: Es gibt den Sparauftrag des Parlaments, der umgesetzt werden muss. Weil sonst die politische Kultur kaputt geht. Wie die Uni die Situation umsetzt, hat damit NICHTS zu tun. Denn die Uni-Leitung ist keine politische Behörde. Solche Vermischungen zugunsten von "Ist halt meine Meinung" kann ich einfach nicht mehr ab. Darum nenne ich sie nur noch Dummheit. Sorry.

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  • Die Arroganz der Macht

    Beck hat recht. Punkt. Das Vorgehen der Regierung (oder Herzog) ist primitiv.

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  • Podium zur Diskussionskultur: Wir zügeln ins «Sud»

    Da Adrian Plachesi nun dabei ist (war zur Zeit meiner früheren Aussage nicht bekannt), sehe ich eine Chance auf eine Diskussion.

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  • Podium zur Diskussionskultur: Wir zügeln ins «Sud»

    Wenn das die Fragestellung ist, und dies die Teilnehmenden, sind die Grundaussage und die Resultate des Abends bereits festgelegt. Das ist schade. Warum nicht dazu jemand vom Fasnachtscomité? Oder einer bürgerlichen Partei? Will die Tawo ein Gespräch oder einen Monolog?

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  • Liebe Basler Musikszene, warum gibts bei euch so wenig Frauen?

    Kann mir jemand helfen? Ich sehe den Punkt nicht. Wenn es weniger Frauen in der Basler Popmusik hat als Männer, dann machen weniger Frauen in Basel Popmusik als Männer. Punkt und Schluss. Werden Frauen irgendwie behindert, wird ihnen der Zugang erschwert? In der Berichterstattung wird nichts fassbares erwähnt. Gibt es denn weniger Vorbilder, die die Frauen anregen könnten? Allein in Basel: Rossinelli, Bernegger, Aaron, Bleu Roi, Lena Fennell, Luana, Reines prochaines, Vi Pie - sind das keine tollen Vorbilder? Ich finde sie interessanter, als die Basler Männervorbilder. Am Ende ist es doch: Ausser frau tut es. Oder muss da jetzt (staatlich) was gebastelt werden? Ich stelle mir vor, Björk, Laurie Anderson, Lady Gaga, Warpaint, Nina Hagen, Diamanda Galas, Chrissie Hynde, Beth Ditto würden sich wohl die Nackenhaare stellen, wenn sie erführen, dass sie "gefördert" werden müssten. Welche CH-Pop-Grösse wurde von SRF mehr gespielt und besprochen als Sophie Hunger? Was ich nicht verstehe (ich habe auch nicht so gewählt): Von den 10 Wunsch-acts für das ImFluss 2019 wählte das Publikum 9 Männer acts. Beim 10. singt eine Frau. Immerhin. Nix Plattenfirmaheinis oder Festivalmachos. Sondern Publikum. Auch Frauen.

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