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  • Vandalen toben sich an Bäumen aus

    Oh, während ich meinen sarkastischen Kommentar schrieb, schrieb wohl auch Herr Anders Rabe den seinen. Und siehe: er gibt mir recht! Eine hochpolitische Baumfäll-Aktion also! Eine Reaktion auf das Unrecht, das man den Wagenleuten angetan hat? Womöglich ein Hilferuf? Die böse Regierung, der böse Staat, die bösen "Bullen", die den Teil des Wagenplatzes geräumt haben, den die Wagenplatzleute eigentlich ursprünglich zu räumen versprochen hatten, dann aber doch nicht räumen wollten? Zerstörung von (bösen!) Bäumen aus Allgemeinbesitz, an denen sich Füdlibürger erfreut haben, um für mehr Verständnis für die eigenen Positionen zu werben? Oder eher eine Racheaktion? Ohjesusmariaundjosefnochmal, ich glaube, ich muss mich erschiessen, denn ich bin ehrlich gesagt einfach zu verdammt spiessig, um mich auf sowas einlassen zu wollen.

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  • Vandalen toben sich an Bäumen aus

    Ich bezweifle, ob es richtig ist, diese "Birken-Zerstörungs-Aktion" vorschnell zu verurteilen. Vielleicht ist das alles nur ein Missverständnis und wir sollten einfach mehr Vertrauen in die Jugend haben und ihnen mehr Freiräume gewähren. Wer weiss schon, was in den Menschen vorging, die das gemacht haben? Vielleicht geht es hierbei um eine alternative Kulturformen, die wir alten, saturierten Säcke einfach nicht verstehen in unserer Engstirnigkeit. (Ä ... ja, ganz genau: Ich sehe da eine Parallel zum so genannten Hooligan-Problem und denke, man müsste mal den Fan-Beauftragten fragen...)

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  • Blatter kündigt erneute Kandidatur an

    Da muss man sich doch gar nicht mehr wundern oder empören. Es ist einfach nur köstlich dieses Theater der Eitelkeit mit an zu sehen. Ein Musterbeispiel und klarer Fall für die Couch: Der alte Mann, der ums Verrecken nicht loslassen kann, der gefangen ist im Wahn, nur er allein könne es richtig machen. Der Seppli spürt, dass nach der Fifa-Krone nur noch der Tod auf ihn wartet. Wäre er nicht so ein selbstgerechtes ........., dann könnte er einem fast leid tun. Dass ausgerechnet er seine Kunden mit dem Versprechen über den Tisch ziehen will, ER werde eine neue Fifa errichten, ist dann wirklich ein Grund für schallendes Gelächter. Wenn er es in 4 Legislaturperioden nicht geschafft hat, seinen korrupten Laden sauber zu halten, warum sollte es ihm dann in einem Alter gelingen, wo andere längst in der Urne verstauben oder zahn- und kraftlos im Rollstuhl vor dem Altersheim sitzen? Wenn er nur die Möglichkeit hätte, ehrlich zu sein - zu sich selbst und zum Rest der Welt -, dann würde er natürlich zugeben müssen, dass er eine "neue Fifa" doch gar nie gewollt hat.

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  • Leuchtturm am Hafen: Erkenntnis vertagt

    Vielleicht habe ich da irgendwas nicht mitbekommen, dann tut es mir leid. Aber was ich nicht verstehe ist, wie kann Herr Conzett ein Konzept haben für ein Terrain, das ihm gar nicht gehört? Ich meine ja auch, dass man dort, wo jetzt der Spiegelhof steht, endlich etwas Schönes, vor allem aber etwas Nützliches hin bauen sollte: Ein Hallenbad mit 100-Meter Becken. (Im Garderobentrakt hätte auch ein Waschraum Platz, wo Baschi dann seine Wäsche waschen könnte...). Und dort, wo jetzt das Präsidialdepartement haust, stellen wir eine von Rem Koolhaas entworfene Kinderkrippe hin, dort , wo die Stadtbildkommission grösstenteils unfassbaren Unsinn labert, soll zukünftig Sondermüll verbrannt werden und das Erziehungsdepartement an der Leimenstrasse müsste dringend durch irgend etwas ERNST zu nehmendes ersetzt werden, wo nicht dauernd eine untaugliche Reform nach der anderen statt findet. Einen Friedhof? etc...etc... Kurz: Was ist eigentlich, wenn die Stadt das Gelände am Dreiländereck gar nicht verkaufen will? Warum sollen die ein so tolles, zukunftsträchtiges Areal verscherbeln? Ich bin dagegen. Der Fall erinnert an die Initiative um eine neue Joggeli-Halle, die von irgendwelchen Genies vor ein paar Jahren auf dem Gelände der Firma Beton Christen geplant wurde, obwohl Christen das Land gar nicht verkaufen wollte... Nun also hofft Herr Conzett wohl, dass er einfach genug Cüpli- und Medien-Hype veranstalten müsse um Druck auf die Regierung aus zu üben, dem Verkauf zu zustimmen. Aber Achtung: Katja Reichenstein allein, das it-Girl der Basler Veranstaltungsszene, macht noch keinen Frühling am Hafenbecken. Die steht ja schliesslich für jeden hin: UBS, CS etc...etc... Übrigens: Die Firma Hilton, die Conzett zuletzt noch als mögliche Partnerin genannt hatte, hat kürzlich in der BaZ dementiert ein Interesse zu haben. Ja, ein Hotel da draussen, das ist Guggus. Da müsste erst mal Rheinhattan gebaut werden. Bi nit dr Schorsch vom Haafebeggi zwei doch my dunggt`s dr Conzett sygg allei. Sauglattismus bringt ihn au nit wyyter und die Planigg schynt mr zymmlig schytter. Dä Turm isch au nit bsunders prächtigg: Obe dick und unde schmaal. Ästhetisch isch das Ding ohmächtig und statisch ischs kataschtrophal.

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  • Einen Meter vom Schweizer Rekord entfernt

    Leider haben Sie recht. Ich verstehe das nicht, wo doch die berühmten Architekten von Herzog und de Meuron verantwortlich zeichnen. Im Ausland hoch gerühmt und originell, aber immer wenn sie in Basel bauen, sieht es grässlich aus: Fantastisches Stadion in Peking (dank an die vielen Wanderarbeiter), imposantes Stadion in München,, aber in Basel nur ein unausgegorener Wust aus Plastikbeulen und popeliger Beton-Ornamentik. Oder nehmen wir das Schaulager in Münchenstein: Sowas von brutal und plump ... Oder dieses scheussliche Teil in der Güterstrasse gleich bei der Bahnhofspasserelle, wo man sich einfach nicht entscheiden konnte, welche Form die Fenster kriegen sollten. Sieht aus wie Dadaismus aus Lego, ist jedoch zu gross, um den anarchistischen Charme rüber zu bringen, der den wahren Dadaismus auszeichnet. Was Hochhäuser angeht, hätte sich die Roche lieber an Norman Foster wenden sollen ...man denke nur an seine elegante Swiss-Re-Gurke in London. Klar, auch das ist ein Phallus-Symbol, aber wenigstens ein elegantes. Nein, In Basel gibt es schlicht kein Architekturbüro, das Schönheit und Originalität in einem Gebäude vereinen und sehenswerte Hochhäuser bauen kann.

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  • It’s more than Rock’n’Roll, and we like it!

    Der faule Keef und der fleissige Mick @ David Schönhaus Sie haben vollkommen recht. Ich habe schon oft darüber nachgedacht, warum sich ein Kerl wie Keith "the-living-Riff" Richards nicht ein wenig schämt für das, was er da all abendlich vor so grosser Kulisse abzieht: 1. Spielt der Mann seit mindestens 54 Jahren professionell Gitarre, versemmelt aber dennoch jedes zweite Solo ein wenig und jedes dritte total. Dort, wo er seine Soli nicht versaut, spielt er nur recht Durchschnittliches. Die meisten Amateure über 20 und mit 5 Jahren Bühnenerfahrung können das eigentlich besser. Die bauen ihre Soli dramatisch auf, variieren mehr, wechseln mal die Lage und hampeln nicht fünf Takte lang auf den selben Doublestops herum, als würden sie im Vollsuff Chuck Berry imitieren wollen. So aber spielt Keith. Ich glaube, er ist einfach zu cool, um seine Pentatonik zu üben und natürlich immer zu breit, um sie zu spielen. 2. Haben die Stones mit Ronnie, dem zweiten Gitarristen, einen, der zumeist sauberer, melodiöser und "korrekter" spielt als Keef und obendrein sehr schön sliden kann. Warum also haben die dann noch einen dritten Gitarristen am Start, ich glaube er heisst Blondie Chaplin? Wie gesagt, wäre ich "Keef", ich würde mich schämen, denn zwei altgediente Profigitarristen sollten doch in der Lage sein, die 20 Songs des Abendprogramms verlässlich genug abspulen zu können. Dass man Bläser,Keyboarder und Chorsängerinnnen mit auf Tour nimmt, wenn man es sich leisten kann, das ist doch klar. Aber einen dritten Gitarristen? ... 3. Kriegt Richards immer seinen "Solospot", das steht scheint`s so im Vertrag und dient sicher auch dazu, dass Jagger hinter der Bühne die Klamotten wechseln und ein wenig Sauerstoff inhalieren kann. Dann "singt" er also, der Keith. Wie Herr Krebs ganz richtig andeutet: Das ist immer eine Zumutung für alle, die nicht total taub oder stoned sind. Oder beides zugleich. Aber wie kann es sein, dass sich in 50 Jahren keiner der vielen exzellenten Mitmusiker der Stones mal getraut hat zu sagen, was sicher Millionen Leute schon gedacht haben: "Lass es doch lieber sein, Keith, es ist Tierquälerei!" Das ist doch einfach nur peinlich, oder? Das dünne Stimmchen, die falschen Töne... Ist das Keiths Auffassung von Rock`n`Roll, Rebellion, Anarchie und Provokation, dass er von vielen Idioten im Publikum frenetisch bejubelt wird, selbst dann noch wenn er solchen Schrott abliefert? Nach seinem Solospot in Scorseses film, wo er ein gitarrensolo dermassen verkackt, dass ich mich an seiner Stelle erschiessen würde, sagte er grinsend "Cool, hä?" Ja, der Mann hat wirklich Eier... Für mich ist Richards einfach nur noch ein narzisstischer Poseur der aller übelsten Ausprägung, man siehst es auch an seinen Bewegungen auf der Bühne, und ein trauriges Beispiel dafür, wie zuviel Erfolg einen Typen versauen kann. Wäre ich sein Vater (bevor der in Form von Asche vom Filius gesnifft wurde), dann würde ich ihm in den Hintern treten und sagen: Übe Deine Songs und Tonleitern, Junge, und hör auf zu singen, denn das macht Mick doch hundert mal besser. 4. Ich liebe die Stones und ihre Musik seit ich 5 bin. Aber ich glaube nicht, dass es ein für ihre Identität notweniger Bestandteil ist, dass Keith immer wieder so eine peinliche Flasche ist. Ich stelle mir manchmal vor, wie unglaublich gut der sein könnte, wenn er üben und sich weniger zu dröhnen würde. Seine genialen Riffs und all die tollen Songs hätte er doch trotzdem erfinden können, oder? Und er würde besser zu Mick Jagger passen, der wirklich hart arbeitet und sehr gut beherrscht, was er als Sänger und Frontmann tut. Ein richtig toller Bluesharp-Spieler ist er obendrein.

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  • NSA widerspricht Snowden

    Wenn die Darstellung der Snowden-Affäre unterschiedlich ausfällt, dann sollte man nicht ausser Betracht lassen, dass die NSA möglicherweise, vielleicht und unter Umständen nicht immer ganz die volle und reine und einzige Wahrheit sagen könnte. Ich weiss, das ist schwer vorstellbar und gewiss wäre dies nur auf Grund eines Irrtums der Fall, den ein einzelner NSA-Mitarbeiter unwillentlich begehen könnte. Aber rein theoretisch könnte es doch sein, oder? Im Ernst: John Kerry ist schon ein entsetzlicher Heuchler. Edward Snowden hätte den Friedensnobelpreis verdient. Wer denn sonst? Vielleicht Barak Guantanamo Obama zum zweiten Mal?

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  • Drei Drachen, eine Hommage an die Schweiz und die Hoffnung auf «nicht zu heisses Wetter»

    An dieser Stelle gab es einen Kommentar von mir, den man gelöscht hat. Immerhin findet man ihn noch unter meinem Community Profil, was mich erstaunt, aber auch freut. Vielleicht sollte ich mich aber dafür bedanken, dass es nicht ebenfalls gelöscht worden ist. Sowas soll hier ja vorkommen. Dass hier gelöscht/zensiert wird, ist ja nichts Neues, aber ein Ruhmesblatt für die geistige Beweglichkeit der Tageswoche Redaktion stellt auch diese konkrete Aktion leider nicht dar. Warum hat man denn meinen Kommentar gelöscht und nicht nur die besonders gehässigen Teile daraus entfernt? Faulheit? Überforderung? Erzieherische Massnahme? Der Kommentar enthielt einige Überprüfbare Tatsachen zum martialischen Auftritt der Leibgarde Putins am letzten Tattoo...(auch möglich, dass es auch schon 2012 war) War das schon zuviel Kritik? Für wen schreibt Herr Spirigi eigentlich so einen Artikel, dass es dann wenigstens in der Kommentar-Spalte keinen Spott, keinen Sarkasmus, keine Ironie und keine Kritik am militärischen "Geist" so einer Veranstaltung verträgt? Wen und was peilt die Tageswoche damit an? Beste Einvernehmlichkeit mit Leuten, die sonst den "Blick" und die "Schweizer Familie" lesen und aus dermassen bildungsfernen Schichten stammen, dass man ihnen nicht zutraut, Ironie zu erkennen oder zu vertragen? Was, Herr Spirgi, sollte der Artikel hier oben bewirken? Sie schreiben doch hoffentlich nicht nur, um sachlichen Agenturmeldungen Konkurrenz zu machen, oder? Sie sind doch nicht der Typ für reine und unterwürfige "Hofberichterstattung". Mindestens eine der für`s Tattoo 2014 gemeldeten britischen Einheiten war im Irak und in Afghanistan, was man der Tattoo Website leicht entnehmen kann. Gibt es denn in der Redaktion der Tageswochen KEINEN, der mal Lust hätte, sich vertieft Gedanken zu machen über Sinn und Unsinn von Militärmusik-Veranstaltungen? Ich bin wirklich erschüttert über soviel Unbedarftheit oder Opportunismus. Was ist los bei Ihnen? Erhofft sich die Redaktion möglichst viele Freikarten fürs Tattoo und will Herrn Julliard bloss nicht auf den Schlips treten? Will man gern zum Cüpli eingeladen werden wenn Julliard irgendwann einen Gedenkstein auf dem Spalenberg kriegt? Oder würden Sie mir nun antworten, es sei sinnlos, jedes Jahr wieder gleich gehässig auf die Berichterstattung des Tattoo zu reagieren? Alles sei gesagt? Die Antwort muss lauten: solange das Tattoo immer gleich statt findet und solange es die Journalisten nicht fertig bringen kritisch darüber zu informieren, solange muss ich halt die entsprechenden Kommentare schreiben und riskieren, dass mich die Tageswoche zensiert oder gar gänzlich mundtot macht. - Ganz im Geist einer funktionierenden inneren Landesverteidigung: Rrrrrrrrechts um kehrt! Abtreten! Sie können wirklich stolz sein! http://www.tageswoche.ch/user/profile/Lukas+Leuthold

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  • Trainer, Spieler, Jean-Paul Sartre: 20 Fussball-Weisheiten zur Einstimmung

    Auch wenn man als Fussballer oft belächelt wird, darf man, wie Loddar Maddhäus mal gesagt hat, den Sand nicht in den Kopf stecken! Wichtig ist, dass man vom Feeling her ein gutes Gefühl hat (Andreas Möller) und selbstkritisch bleibt - auch sich selbst gegenüber (wieder Andi Möller). Ich wiederhole hier nicht, dass ich mir den Loddar als Dräner für den FCB wüntsche. Weil ein Loddar Maddhäus ein absoluder Weldglasse-Spieler war, der wo jetzt auch ein indernationaler Subber Dräner wäre und sich persöhndlich um den Nachwuchs kümmern däde, vor allem um den weiblichen. Nein, ich verweise hier nur auf diese Site, die wo all die Fussballerweisheiten endhalten dud: http://www.scientific.at/jokes/joke-35.htm

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  • «Schwarmbecken» und «Offener Ozean»: So soll das Ozeanium aussehen

    Schade, dass dieses neue Wahrzeichen für Basel so dermassen grob und brutal aussieht, als hätte Albert Speer (-fisch) es im Vollsuff entworfen. Was ist nur mit den Architekten los? Was dann innen drin abgeht, mag attraktiv sein für den Besucher, nicht jedoch für den Bewohner. Ein Zoo ist und bleibt nun mal ein Knast für Unschuldige. Und erst noch einer, wo es nur "Lebenslängliche" gibt. (Die BaZ wollte diesen Kommentar gestern nicht veröffentlichen. Da gibt es doch immer irgendwo einen besserwissenden Journalisten, der gern auch ein Zensor ist. Warum auch immer.)

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