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  • Die teuerste Sparübung des Baselbiets

    Das staatliche Schulangebot ist meist auch monopolisiert, d.h. man hat kaum Auswahlmöglichkeiten. Auf dem Arbeitsmarkt hat jemand die Auswahl von mehreren Arbeitsstellen, was hier eben eher fehlt. Da kann eine anders strukturierte Schule, die auch auf spezielle Besonderheiten von Schülern eingeht (Ängstlichkeiten, ADHS, Autismus, beschränkte Deutschkenntnisse, etc.), durchaus sinnvoll sein. Solche alternativen Schulen sollten sich aber nicht als "Rosinenpicker" entlarven.

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  • Baustelle Schänzlitunnel: Das Nadelöhr wird selbst fürs Velo zu eng

    Hätte die SBB nicht auch noch eine Brücke dringendst zu sanieren, zum Beispiel, um sie Container-tauglich zu machen, zum Beispiel die Brücke über die Birs? Das brächte doch sicher auch ein halbes Jahr. ... Und der schon lange geplante Einbau von Grünflächen in die Schwarzwaldbrücke, damit deren ölologischer Fussabdruck sich wesentlich verkleinert? Jagut, dazu muss sie dann halt zwei Jahre gesperrt werden. Irgendwie kriegen wir die Stadt platt, egal wie!!!

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  • Die Spitalfusion klammert das Wesentliche aus

    @ Hr. Arnold: Es könnte sein, dass der Bundesrat bei der Neugestaltung des Tarifs ähnlicher Ansicht ist. Schon jetzt werden die Austrittsberichte aus den hiesigen Psychiatrischen Kliniken zuerst von den Psychologen unterschrieben, was bedeutet, dass der hiesige medizinisch-psychiatrische Nachwuchs sich rar macht. Wenn dann die Honorierung noch tiefer geht, wird sich mancher Medizinstudent überlegen, nicht doch sich in Richtung Chirurgie oder Urologie zu spezialisieren, weil er dort weniger Sprüchen ausgesetzt ist und dann noch bei höherem Ansehen deutlich mehr verdient. Naja, vielleicht braucht die Schweiz ja tatsächlich weniger psychiatrisch ausgebildete Ärzte, tat es doch früher der lokale Schnaps ebenso gut. Zur Not gibt es in Appenzell noch den Naturdökti. ...oder in Bern so eigenartige Netze unter den Brücken.

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  • Die Spitalfusion klammert das Wesentliche aus

    Na, was vergessen? Ein wichtiger Hauptgrund, warum die Krankenkassenprämien steigen, ist der Rückzug der Kantone aus der Spitalfinanzierung. Früher wurden dei Spitäler mindestens zur Hälfte onv den Steuern, Kantonen finanziert, aktuell passiert da eine diskrete Umlagerung in vermehrt Krankenkassen. Die Kantone haben bisher nicht gesagt, wofür sie die Einsparungen bei den Spitälern anderweitig nützen wollen. Das andere ist, dass das Unispital eben kein "Nur-Behandlungsspital" ist, sondern vertiefte Leistungen versucht zu erbringen, die eben auch wesentlich teurer sind. Dazu gehört auch ein Stück medizinische Forschung. Billiger heisst hier dann auch Verlust der "Uni-Qualität" des Spitals. Etwas nicht Unwichtiges ist das Vergessen des Psychischen in der Somatik: Der Mensch ist eben kein Auto, bei dem nur die Mechanik und der Kotflügel ausgebeult werden müssen, sondern da gibt es noch eine Psyche. Diskrete hypochondrische Ängste, Befürchtungen, nicht erkannte Depressionen bestimmen wesentlich auch die Prognose und den Verlauf in der Somatik, zum Beispiel auch beim Herzinfarkt.

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  • Rheintalstrecke früher wieder frei als geplant

    Für einen gestandenen Schweizer Patrioten gar nicht gut: So hat man wieder mehr Kontakt mit diesem Europa und der EU, als einem lieb ist. Dann überfallen Deutschland und Italien die arme Schweiz wieder mit ihren Güterzugsarmeen, die wieder massenhaft unpatriotische Dinge ins Land bringen! Kann man diese "Überfremdung der Gegenstände" nicht noch rechtzeitig stoppen?

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  • SP spricht sich gegen Spitalfusion aus

    Wenn Sie zwei streitsüchtige Kinder haben, werden die beiden nur dann friedlich zusammenspielen, wenn beide wissen, dass es da keine Alternative gibt, wirklich KEINE! Solange es doch noch eine klitzekleine Alternative geben könnte, werden sie lustvoll weiter streiten. Daher könnte es tatsächlich sinnvoller sein, dass zuerst die Kantonsregierungen fusionieren, dann haben beide nämlich den gleichen Ansprechpartner zum Klagen über den bösen Anderen. So kann dann auch indirekt die eine oder andere Kantonsregierung diese Geschichte, Zusammenarbeit nicht doch heimlich versuchen zu hintertreiben. Ach, die Fusion der "Kirschler" mit den "Läckerlilern" ist schon länger überfällig. Auch die "Wässerliler" nördlich des Bözberges und die "Nordpasswängler" wären eigentlich fällig zur Fusion. Naja, lieber spielt man halt "Nordkorea gegen Südkorea", statt endlich vernünftig zu werden. Vielleicht ist auch die ganz grosse Fusion mit der EU schon näher, als man glaubt. Dann würden diese Stammtischeleien nämlich definitiv hinfällig. Dieser ganze Separatismus riecht nämlich verflixt schon nach "in der Nähe des Haltbarkeitsdatums", entsprechend einem Auslaufmodell, das den Realitäten der modernen Welt wird Platz machen müssen.

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  • Wer weniger arbeitet, leistet mehr

    Eine tolle wieder einmal schwedische Idee! Das Problem ist, dass die Schweiz vor Jahrhunderten einmal mit Zwingli und Calvin gestraft wurde, die halt auch eine Art "Wohlstandsevangelium" verkündeten: Reichtum als Lohn Gottes für ein gottgefälliges Leben. Dass das Unsinn ist, wissen wir, wurde Jesus doch nicht Millionär, sondern blieb ein armer Mann, bis er am Kreuz hing. Die heutige Realtitä ist eher so, dass, wer mehr schräge Geschichten produzieren kann, eine gewisse kriminelle Ader hat und wenig moralisch ist, zu mehr Geld und Vermögen kommt, besonders, wenn er die geheimen und oft unmoralischen Wünsche der Kunden befriedigt: Wieso eine normale Armbanduhr herstellen, wenn es auch mit einem Fetischmodell geht aus der Schweizer-Uhren-Küche, so ab 100`000.- Fr. etwa? Wieso ein normales kostengünstiges Auto produzieren, wenn ein schweinisch teurer roter Flitzer, der tönt wie ein Rasenmäher, viel mehr Geld bringt? Wieso ehrlich, wenn mit Steuerhinterziehungs-Hilfs-Modellen dem speziellen Kunden viel mehr gedient ist? Diese zwinglianische Moral steckt tief in den Schweizern und paart sich mit ein einem ausgeprägt ökonomischen, aber wenig menschengerechten Denken im Bereich der Arbeitgeber. So wird der neue 6-Stunden-Arbeiter nicht ergänzt durch eine 2-3-Strunden-Arbeitskraft, sondern aus dem "6-Stündler" noch mehr Leistung herausgepresst. Die Ausrede dafür ist üblich, aber eigentlich ist man wenig änderungsbereit, sitzen doch hier just die Arbeitgeber in der Regierung und könnten da etwas dran ändern. Das man sich selber und eigentlich damit schleichend leise das Land, bzw. die Gesundheit der Leute ruiniert, merkt man erst viel später. Wahrscheinlich braucht die Schweiz noch dreihundert Jahre, bis sie auf die schwedische Gedanken-Ebene kommt.

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  • Autofahrer «verrückt» und Messebesucher «komplett verloren»

    Um schonendes Anhalten ver(w)irrter Personen wird gebeten. Sie werden in der neuen Notambulanz am Barfi liebevoll und tröstend betreut, es werden Basler Läckerli, Kamillentee und zur Beruhigung Basler Kirsch gereicht und der Verirrte in geschlossenem Wagen hernach aus der Gefahrenzone gebracht in Richtung nächster Bahnhof. Allfällige aus dem Fenster gefallen Kunstwerke, die nach dem Umkippen die Scheibe durchschlagen haben, sollten unter Angabe der Fundstelle bei der Kunstfundstelle (KufuS) am Aeschenplatz auf der Traminsel am Kiosk abgegeben werden. Es muss darauf hingewiesen werden, dass diese Kunstgegenstände auch in Zusammenhang mit der Basler Rheinschifffahrt aus ihrer Verankerung gerissen worden sein könnten. Um allfällig eingestürzte Hausfassaden sollte ein grosser Bogen gemacht werden, es drohen mit den Nachbeben der Rheinschifffahrt auch Folge-Einstürze. Die Stadt hat schon lange kein Erdbeben mehr erlebt, deshalb wurde eine entsprechende sichere Bauweise etwas vernachlässigt. Die Minibeben seitens der vorbeifahrenden Drämmli und nun der Baumaschinen könnten auch die Ursache sein. Zum eigenen Vorteil halte der Besucher der Stadt sich eher im aktuell verschonten Bereich der Stadt auf, wobei auf den mit der Bauerei verbundenen Mehrverkehr unbedingt zu rechnen ist. Autofahrer werden um umsichtige Fahrweise gebeten, damit die Basler Bevölkerung nicht noch weiter dezimiert wird. Die BVB bemüht sich auch um Einrichtung von Selbsthilfegruppen, umd das Trauma der nun zur Baustelle mutierten Innenstadt für die Bewohner einigermassen erträglich zu machen. Gehörschutze, Staubmasken und baustellengerechte Schutzkleidung können bei der Geschäftsleitung der BVB gratis abgeholt werden gegen Vorlage der entsprechenden Parkkarte. Es wird darauf hingwiesen, dass die in auffälligen gelben Farben gekleideten Leute nicht zur Basle Fasnacht gehören. Entsprechende Geräusche (Drummele) sollten deshalb nicht dementsprechend interpretiert werden. Ende Glosse.

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  • Basler Regierung will keine Polizisten vor der Synagoge

    Etwas verstehe ich nicht: Wieso stehen bei grösseren Spielen des FCB eigentlich immer soviele Polizisten herum? Ist das eine wichtiger, eine Staatsaufgabe? Könnte es bei der jüdischen Gemeinde sich um eine geschichtliche Angelegenheit handeln, ähnlich dem Kulturgüterschutz?

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  • Linke Aussenpolitik versus rechte Wirtschaftspolitik oder: Der Tessiner wird sowieso gewählt

    Ich würde eine Miezekatze wählen: Die kann herzlichst schnurren, jeder findet sie drollig, man möchte ihr sofort übers Fell streicheln, ihr einen Napf Milch hinstellen und sie auf den Schoss nehmen. (Gut, es gibt auch Leute, die schon an die Rheumadecke denken und auch schon kulinarische Gedanken haben oder ärgerlich sind, weil ihr Kanarienvogel so ums Leben kam.) Im Hintergrund, dann, wenn wir Menschen es nicht sehen, macht die Katze dann doch was anderes: Sie streitet mit den anderen Katzen um die Hierarchien, stellt Mäusen, Vögeln und auch Aquarienfischen nach und krallt sich zur Not auch einmal einen Hund. Katze in der Politik? Sie nur kann es allen recht machen, alle vordergründig zufriedenstellen und glücklich machen und im Hintergrund dann doch das tun, was so zu tun ist. Sie kommt nicht auf die Idee, eine Riesen-Hosentaschen-Armee zu produzieren und zu unterhalten, sie ist schlau genug, nicht durch ein eigenes aufgeblasenes Grossmachtgefühl auch sinnvolle Koalitionen mit den Nachbarn in den Wind zu schlagen und plärt auch nicht ständig so laut herum, wie so manche Politiker es halt nicht anders können. Kurz, schlauer, als was so in der hiesigen Politik in den letzten Jahren so lief.

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