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  • Abhängig von der Wehrpflicht

    Ich bin kein Jurist, aber für mich ist die ganze Sache mit Wehrpflicht, Schutzfplicht oder dann der Ersatzdienst oder die Ersatzabgabe grundsätzlich Verfassungswidrig. Artikel 8 der Bundesverfassung schreibt vor, dass alle! Menschen vor dem Gesetz gleich sind (siehe unten). Daher ist für mich klar, dass solange dieser Artikel existiert ist die Wehrpflicht, etc. für Schweizer Männer nicht rechtens. Ich weiss, Art. 59 der Bundesverfassung besagt dass jeder männliche Schweizer Dienst leisten muss. Diese zwei Artikel sind ganz klar nicht miteinander vereinbar und da Art. 8 sicherlich wichtiger ist als Art. 59 sollte eigentlich der zweite Gestrichen werden. Bin ich denn alleine mit dieser Ansicht? Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft. (http://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19995395/index.html) Art. 8 Rechtsgleichheit 1 Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. 2 Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung. 3 Mann und Frau sind gleichberechtigt. Das Gesetz sorgt für ihre rechtliche und tatsächliche Gleichstellung, vor allem in Familie, Ausbildung und Arbeit. Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit. 4 Das Gesetz sieht Massnahmen zur Beseitigung von Benachteiligungen der Behinderten vor. ... Art. 59 Militär- und Ersatzdienst 1 Jeder Schweizer ist verpflichtet, Militärdienst zu leisten. Das Gesetz sieht einen zivilen Ersatzdienst vor. 2 Für Schweizerinnen ist der Militärdienst freiwillig. 3 Schweizer, die weder Militär- noch Ersatzdienst leisten, schulden eine Abgabe. Diese wird vom Bund erhoben und von den Kantonen veranlagt und eingezogen. ...

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  • Vater Dürr, der feine Anarchist

    Ich gebe den Leuten Recht, die sagen, dass es Querdenker wie David Dürr in unserem System braucht. Jedoch nützen uns Querdenker, die nur sagen der Staat sei böse und der freie Markt gut, nichts. Ich erwarte daher von David Dürr, dass er aufzeigen würde, wie es funktionieren würde ohne staatliche Justiz.

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  • «Wir müssen den Beitritt zur EU verhandeln. Jetzt»

    Wieso ist das schlimm? Meiner Meinung nach ist der momentane Zustand wirklich alles andere als gut: Die EU gibt vor und die Schweiz macht nach. Keine Demokratie. Kein Föderalismus. Nichts mit der hochheiligen Selbstbestimmung der Schweizer Bürger. Aber ich denke, dass die im Interview vorgeschlagene Strategie den Schweizern tatsächlich eine Auswahl bietet und daher finde ich die Idee sehr interessant.

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  • WHO warnt vor Coronavirus – Gefahr für ganze Welt

    @ Peter Robles Maceo: Ich kenne Sie nicht und ich will Ihnen auch auf keinen Fall zu Nahe treten, aber dennoch Frage ich mich, ob Sie wirklich die Gefahr dieses Virus besser einschätzen können, als Wissenschaftler und Ärzte, die sich damit auseinandersetzen? Ganz allgemein ist die WHO in einer sicherlich nicht beneidenswerten Lage, Wenn die WHO keine Warnungen herausgibt und etwas passiert, dann ist sie Schuld an der ganzen Misere. Wenn die WHO aber eine Warnung herausgibt aufgrund dessen Massnahmen ergriffen werden die einer Ausbreitung des Virus engegenwirkt, was dann? Natürlich, die WHO ist eine Mafia, die alle Menschen bloss Angst einjagt. Zusammengefasst kann es die WHO also nur falsch machen, aber wie es ohne eine Organisation wie die WHO aussehen würde überlegt sich niemand. @ Maya Eldorado: Es wäre sicherlich interessant zu sehen, wie die WHO mit Pharmaindustrie verbandelt ist und ich bin sicher, dass es Verbindungen geben wird. Aber ich bin überzeugt, dass es nicht ohne gewisse Verbindungen, z.B. Informationsaustausch, geht.

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  • Jeder Franken zählt

    Das Argument der Gegener eines Mindestlohnes ist ja unter anderem, dass es zu einem (massiven) Jobverlust kommt. Die Betroffenen sollten besser 100% Arbeiten und trotzdem auf Sozialhilfe angewiesen sein anstelle von 100% Sozialhilfe und Zeit für eine Weiterbildung. Jedoch habe ich noch keine Erklärung erhalten, wie das Leben in der Schweiz aussehen soll, wenn alle Angestellten mit einem Lohn unter 4000 Franken entlassen werden? Schneiden wir uns dann die Haare alle selbst? Und nähen die Kleider wieder von Hand? Ich bin fest davon Überzeugt, dass man in der ach so tollen und reichen Schweiz von einem Vollzeitjob leben können muss, denn alles andere ist eines Menschen nicht würdig...

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  • Die Schule beginnt am Morgen bald später

    Laut Franziska Reinhard würde ein paar Minuten mehr Schlaf am Morgen einen positiven Einfluss auf die Leistung der Schüler haben. Ich glaube gerne, dass das so stimmt. Jedoch denke ich (auch aus eigener Erfahrung), dass es eine Illusion ist zu glauben ein späterer Schulbeginn führe zu mehr Schlaf bei den Schülern. Ich sehe es als viel wahrscheinlicher, dass ein sehr grosser Teil der Schüler die Chance nutzen würde um Abends später ins Bett zu gehen und dann ist man wieder gleich weit wie zuvor.

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  • Rettet den Jokertag!

    ... auf alle Fälle nicht auf der Stufe Gymnasium. Auf Sekundarstufe denke ich, dass es sehr wohl gut ohne Jokertage gehen würde, aber man kann sicherlich darüber diskutieren. Nun zur Begründung: Währenddem ein Teil der Jugendlichen im Gymnasium ist sind andere an einer Lehre mit einer 42-Stunden Woche und 5 Wochen Ferien und trotzdem mit Hausaufgaben. Dagegen hat man an einem Gymnasium sehr viel Freizeit (12 Wochen Ferien) und relativ (je nach Person) wenig Druck. Wem das jedoch zuviel ist, ist am Gymnasium nicht am richtigen Ort. Daher brauch es meiner Meinung nach keine Jokertage. Um jeglichen Kommentare vorzubeugen, dass ich keine Ahnung hätte: Ich habe selbst das Gymnasium in Liestal besucht und kann nun rückblickend sagen, dass die Zeit dort sehr gemütlich war.

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  • Cologna «Schweizer des Jahres»

    Ich habe absolut nichts gegen Dario Cologna und bin erfreut über seine Leistungen. Jedoch ist es für mich ein klares Armutszeugnis, wenn ein (zugegegeben ein relativ erfolgreicher) Sportler als überragendste schweizer Persönlichkeit des vergangenen Jahres ist. Gibt es denn niemanden, der in Forschung, Kultur, Friedensförderung, Bekämfung von Armut, ... herausragende Leistungen erbringt in diesem Land?

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  • Genügend Unterschriften für Erbschaftssteuer-Initiative

    Ich befürworte eine "hohe" Erbschaftssteuer klar da man durch eine Erbschaft zu (viel) Geld kommt für das man selbst nichts gemacht hat. Natürlich gibt es wahrscheinlich Möglichkeiten diese Steuer zu Umgehen, aber dass damit der Staatsapparat aufgebläht wird bezweifle ich stark. Als positiver Nebeneffekt sehe ich dafür den Druck das Geld vor seinem Tod auszugeben und so wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückzuführen was in Zeiten einer schwächelnden Konjunktur sicherlich nicht schlecht ist. @ Wüst: Ich wundere mich auch immer wieder. Aber wahrscheinlich ist das Verlangen reich zu werden sehr tief in den Köpfen der Schweizer verankert. Das führt zu einer Angst, dass man viel Steuern zahlen muss wenn man vielleicht, eventuell mal zu viel Geld kommt. @ Peter Widmer: Was wären eigentlich Ihrer Meinung nach ein Ideales Steuersystem? Eine pro-Kopf-Abgabe vielleicht oder sogar degressive Steuern?

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  • «Die FDP darf sich nicht an die Macht klammern»

    Dass Exekutivmitglieder auch immer mal wieder von der eigenen Partei "angegriffen" werden ist doch ein gutes Zeichen einer funktionierenden Regierung da meines Erachtens die Regierungsarbeit über den Parteispielchen stehen sollte. Des Weiteren haben Sie doch eine like Sparmassnahme aufgelistet: Abschaffung der Armee. Ob die Armee ganz aufgelöst werden sollte oder nicht weiss ich auch nicht. Auf jeden Fall muss sie nochmals stark verkleiner werden da die ganze Armee extrem teuer ist und der Nutzen doch eher fragwürdig. Andere Ideen wie die 1:12 Initiative oder eine Verstaatlichung der Krankenkassen sind ganz einfach nötig um die Auswüchse der neoliberalen Ideologie, welche unter den Bürgerlichen vorherrscht entgegenzuwirken, um ein soziales Miteinander zu ermöglichen und den sozialen Frieden langfristig zu erhalten.

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