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  • SVP und LDP stellen Basler Gelder an Augusta Raurica in Frage

    Alternativ könnte man das Geld auch auf eine Art "Schlichtungskonto" überweisen bis Basel-Landschaft sich wieder anständig um die eigenen Kultur kümmert; da das seit dem stückweisen Verkauf den Ländler-Anteil von 64 % des Basler Münsterschatzes - mögen die geldgeilen Häretiker in der Hölle schmoren ob dieses Frevels oder so, immerhin ist Habsucht und Geldgier auch bei den Katholiken eine Sünde - der Selbstausverkauf im Baselbiet Tradition hat, könnte man mit dem auf dem "Schlichtungskonto" angesparten Geld Baselland einfach Stück für Stück zurückkaufen. Man müsste vielleicht die Beiträge etwa erhöhen, damit es schnell genug geht, bevor die einfältigen Tölpel, die angeblich Ahnung von Wirtschaft haben sollten, den armen Kanton BL gänzlich ruiniert haben.

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  • Basel wird immer reicher und zählt immer mehr Arme

    Wenn man mehr Geld in Lehrpersonen statt in Bildungsreformen, die meist nur nomenklaturische Veränderungen sind, investieren würde, wäre das evtl. ein Anfang, aus dem Pool der jungen Leute mehr rauszuholen. Wenn man nämlich an der OS (Orientierungsschule = Sek. I) in Basel-Stadt für 6 Lektionen netto etwa 1000 SFr. und an der Bez. (Bezirksschule = Sek. I) im Aargau netto etwa 1600 SFr. für 7 Lektionen (6 Lektionen etwa 1370 SFr.) verdient, dann Krankenkassen- und Wohnkostenvergleiche anstellt, muss man nicht lange überlegen, wo man lieber mal unbezahlte Überstunden macht, weil ein/e Schüler/in ein Problem hat, weil man mit KollegInnen etwas besprechen muss etc., weil man evtl. zum Zweitjob muss, zur Weiterbildung etc. Auch der Kanton Basel-Landschaft schafft es, für 7 Lektionen etwa 1400 Sfr. netto auf der Stufe Sek. I zu bezahlen. Aber es ist wohl ein übliches Problem, dass man Bildungsreformen bezahlen kann und die Leute, die sie ausarbeiten, aber die Leute, die mehr Zeit neben dem konkreten Unterricht brauchen, um die Umsetzung zu realisieren, nicht entsprechend entlastet, sprich bezahlt. Wenn der Mensch vom Menschen wieder als investitionswürdig angesehen wird, hat er wirtschaftlich gesehen auch wieder eine Zukunft.

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  • Günstiger Wohnraum: Basler Abrisspolitik gerät in Kritik

    Bald wird es auch wohl auch in der Schanzenstrasse auf der geraden Nummernseite soweit sein, dass abgerissen wird, zumindest verdichten sich die Anzeichen dafür nach diversen Besitzerwechseln und nur noch befristet ausgestellten Mietverträgen und der Beschränkung der Unterhaltsarbeiten seit 8 Jahren unterhalb der gesetzlichen Richtlinien.

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  • Günstiger Wohnraum: Basler Abrisspolitik gerät in Kritik

    Lieber Herr Pfister, blöde Sprüche reissen kann leider jeder, egal ob er von der Materie Ahnung hat oder nicht. Fragen sie doch mal bei der Denkmalpflege nach, oder nutzen Sie den Link zum Geoviewer: http://www.stadtplan.bs.ch/geoviewer/index.php?theme=60&cps=2611350.1,1267075.67,50000&nodefault&layers=stadtplan_grau_osm_50000,orts_denkmalschutz_dv_anl,orts_denkmalschutz_inv_anl,inventar_erarbeitet Da kann man sich anzeigen lassen, was zur Schutzzone gehört und das ist noch das eine oder andere an der Mattenstrasse. Als netter Mensch reiche ich Ihnen hier die Hand sich aus Ihrer selbstverschuldeten Uninformiertheit zu befreien. Viel Vergnügen dabei, so in Sachen denk mal, bevor man in die Tasten haut.

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  • Eine Begegnung mit Danny Lyon, dem «besten lebenden Fotografen der Welt»

    Ich finde das Gespräch in der Wiedergabe zumindest, was hierbei rüberkommt, eigentlich sehr toll, wenn auch ungewollt, und dankenswerterweise keins jener Schawinski-"Wer ist Danny Lyon?"-Wohlfühl-Interviews. Es erinnert mich an ein berühmt-berüchtigtes Kinski-Interview. Die Reaktion ist auch verständlich, also ich würde an der Stelle auch weglaufen, wenn man unter einem Fokus, der mir nicht passt, mit mir über meine Arbeit sprechen will, wenn ich denn die Möglichkeit habe.

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  • Rechtsextreme aus Deutschland ziehen in die Schweiz

    Ich glaube, auch statistisch gesehen ist das, wie es sich für die Schweiz gehört, von Kanton zu Kanton verschieden; in der WB waren mal zwei ganz nette "Glatzen" unterwegs, die sich frei von der Leber weg darüber unterhielten, dass sie in Deutschland SS- und andere Nazi-Abzeichen gekauft haben und damit gutes Business in der Schweiz machen und darüber, was für Karabiner und sonstige Waffen sie besitzen; das macht mir mehr sorgen als ein Haufen unorganisierter Chaoten.

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  • Klares Nein zum Central Park, Ja zum Wohnraumfördergesetz

    Also jetzt mal abgesehen von der Ablehnung der Stadtbegrünung und -verbindung zugunsten weiterer städtebaulicher Phalli ( = latinisierte Version des griechischen Wortes Phallos = Penis, Glied) und anderer Kunstwerke von Herzog und Demeuron, die das Antlitz Basels zieren werden, die sehr zu bedauern ist, muss einfach mal gesagt sein, dass Leute, die nicht in der Stadt wohnen, nicht mit 1000-6000 Franken Lohn auskommen müssen wie der Stadtbasler Normalbewohner, sondern meistens wesentlich mehr haben, nicht soviel Stimmgewicht haben sollten bei Entscheiden, die sie nicht existenziell betreffen. Wieso also nicht Riehen und Bettingen an Deutschland oder Baselland verkaufen und das Geld für etwas Vernünftiges wie Bildung und Schulen, öffentlichen Verkehr, Stadtgärten, Gesundheitssystem oder ähnlich Sinnvolles auszugeben. Das würde zwei Probleme auf einen Schlag lösen.

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  • Das letzte Aufbäumen

    Beiz ist laut der halbwissenschaftlichen Quelle Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Kneipe) gleichbedeutend mit dem Wort Kneipe, also mit einer Gaststätte, die hauptsächlich Bier ausschenkt und durch einen Wirt geleitet wird. Wenn im vorliegenden Artikel steht, dass in den Neubau Beizen hereinkommen, muss man sich bewusst sein, dass das Wort vermutlich vor allem wegen der schönen Alliteration "Büros, Beizen" verwendet wurde, aber eigentlich Life-Style-Inns, Gourmet-Restaurants und After-Work-Meeting-Lounches meint, weil davon auszugehen ist, dass die Quadratmeterpreise so hoch sein werden, dass eine normale Beiz mit menschlichen Bierpreisen die Lokalmiete nicht mehr bezahlen kann. Davon abgesehen wird die moderne Architektur vermutlich keineswegs der Gemütlichkeit einer Beiz mit Holztäfelung, Holztischen und kleinen Fenstern, durch die der vorbeigehende Passant nicht hereinschauen kann, entsprechen. Vielmehr werden vermutlich Menschen-Aquarien entstehen, um zu sehen und gesehen zu werden. Das ist per se nichts Schlechtes; Neues muss entstehen können in einer Weltstadt wie Basel. Aber man muss sich bewusst sein, dass Neues immer den Verlust von Althergebrachtem fordert und dass es das wert sein sollte für die Stadt, die Menschen, die dort tagtäglich leben. Der Abriss ist auf jeden Fall so irreversibel wie der Verkauf der grösseren Hälfte des Basler Münsterschatzes durch den Kanton Baselland.

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  • Döner-Boxen schaffen ein neues Littering-Problem

    Die eigentliche Ursache des inflationären Aufkommens von Döner-Boxen an der angesprochenen Ecke des Bafi ist ökonomischer Natur. Die Döner-Box zum Studententarif kostet 5 Franken im Has-Sofra und ist somit viel günstiger als ein normaler Kebab oder Dürüm für 8-10 CHF. Würden sich wieder der Preis von 8 oder 9 CHF für eine Döner-Box einstellen, würde sich das Littering ziemlich schnell reduzieren...

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