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  • Van Wolfswinkel unterschreibt bis 2020 – Boëtius hofft auf Freigabe

    Van Wolfswinkel ist 5 Jahre jünger und ein ganz anderer Stürmertyp, Monsieur Filou.

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  • Die Liga schaut dem neuen FCB-Eigentümer auf die Finger

    Mich würde insbesondere interessieren, woher die von Burgener am Freitag erwähnten Gelder weiterer Investoren kommen. Warum wurde übrigens zuvor nie erwähnt, dass noch weitere Investoren beteiligt sind? Im Übrigen hier ein kritischer Gedankengang unseres allseits geschätzten Herrn Raz: http://joggeli.ch/presseschau?id=37037-Das_kann_noch_heiter_werden_mit_dem_neuen_FCB

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  • Bernhard Burgener: «Eigentlich hat Brigger ja gewonnen»

    Es erstaunen doch einige Dinge. 1. Dass Herr Burgener, obwohl er sich anschickte, sich zum Präsidenten des Vereins wählen zu lassen, offensichtlich dessen Statuten nicht gelesen hat und folglich die Wahlregulatorien nicht kennt. Ein Verein ist keine AG. (Auch wenn dem Verein eine AG aus finanziellen Gründen zur Seite steht. Die Ansicht, eine Enthaltung sei keine Stimmabgabe, ist kompletter Humbug, soviel zum Vereinsrechtlichen.) 2. Der Mangel an Sensorium (ganz generell) in Bezug auf die beantragte Wahl einer Person in den Vereinsvorstand, die noch 24 Stunden zuvor keinerlei den Mitgliedern bekannten Bezug zum Verein hatte und an der Versammlung nicht einmal anwesend ist. Was in keinem Hasenzuchtverein und in keiner Fasnachtscliqué auch nur in Erwägung gezogen würde, soll im FCB mir nichts, dir nichts über die Bühne gehen. 3. Der Mangel an Sensorium (nun spezifisch) in Bezug auf die Person von Jean-Paul Brigger. Nein, Herrn Brigger ist persönlich nichts vorzuwerfen. Es ist aber keine Vorverurteilung, wenn Fragen gestellt werden. Ohne Zweifel hat Herr Brigger vom System (wie so viele andere auch, ihn trifft hier kein ausschliesslicher Vorwurf) profitiert, das sein Mentor Sepp Blatter bei der Fifa installiert hat. Als engste Vertrauensperson des Paten wird er - alles andere wäre kurios - aber auch zu den Mitwissern gehört haben, was die vielen unappetitlichen Vorgänge in der sogenannten "Fussballfamilie" betrifft. Es befremdet mich sehr, dass diese Zusammenhänge für das Führungspersonal des FCB schlicht nicht relevant zu sein scheinen. Und sollte man tatsächlich davon ausgegangen sein, dass Briggers Wahl in die diversen Gremien ohne Widerspruch geschluckt wird: Wie weltfremd ist man eigentlich? Man möge sich mal vorstellen, der engste Vertraute Blatters würde in einem Bundesligaverein in eine vergleichbare Stellung gehievt. Die wichtigsten Medien Deutschlands hätten auf den Sportseiten während einer Woche kaum ein anderes Thema.

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  • Gibt es einen zweiten Ehrenpräsidenten?

    Lieber Herren von der TaWo, ich möchte Ihnen den Wunsch vortragen, einen kritischen Blick auf die Personalpolitik des "neuen" FCB zu werfen. Da Jean-Paul Brigger seine Kaderstelle bei der Fifa aufzugeben zu wünschen scheint, nachdem ihm beim FCB die Stelle des Geschäftsführers (verklausuliert als "Delegierter des Verwaltungsrats") angetragen worden ist, hat die Öffentlichkeit in Basel ein gesteigertes Interesse, etwas über seine Person zu erfahren. Ein paar Informationen, dank Google in Sekundenschnelle abrufbar: Herr Brigger ist der (unter anderem gemäss Selbstdeklaration) "engste Vertraute und beste Freund Sepp Blatters". Die Herren Brigger und Blatter kennen sich (abgesehen davon, dass das Oberwallis überschaubar ist und sich natürlich beide in der Fussballwelt bewegten) aus dem Militärdienst in der Einheit, die Blatter als Oberst befehligte. Blatter holte seinen Walliser Militärkumpel dann zur Fifa und machte ihn später zum Direktor einer sogenannten "Technischen Studien-Gruppe". Brigger ist ausserdem - neben Blatter selbst, dessen Tochter und dem Gemeindepräsidenten von Visp - einer von vier Stiftungsräten der "Sepp Blatter Foundation". Seine Rolle als "bester Freund" hat Herr Brigger beispielsweise in einem Interview nach der Verhaftung mehrerer Fifa-Funktionäre durch die Bundesanwaltschaft im Mai 2015 aufs zuverlässigste gespielt. https://www.blick.ch/sport/fussball/sein-bester-freund-erzaehlt-so-erlebte-blatter-den-morgen-der-verhaftungen-id3803423.html ("Uns reicht ein Blick. Da weiss man, wie der andere denkt. Und wie er fühlt.") Die Hohe Schule der Beweihräucherung hat Herr Brigger jedenfalls intus, sofern das von der neuen FCB-Führung als Qualifikation gefragt ist. Dazu nun ein paar Fragen, frisch von der Leber: Warum genau gibt Herr Brigger seine Stelle bei der Fifa auf? Hat er tatsächlich einfach keine Lust mehr, dauernd um den Globus zu fliegen, wie er sagt? Oder könnte es sein, dass er sich nach neuen Ufern umsehen musste, weil der neue Zampano Infantino den "engsten Vertrauten" des über die Planke gegangenen Ex-Kapitäns Blatter dazu gedrängt hat, auch endlich die Segel zu streichen? Mit der Anstellung Briggers macht der FCB den "engsten Vertrauten" des Grossmeisters der Selbstbedienung und der Fussballkorruption, des Chefs einer am Rand der Kriminalität operierenden Organisation (der Fifa unter Blatters Führung wurde von der amerikanischen Justiz die Einstufung als kriminelle Organisation angedroht; die entsprechenden Verfahren laufen nach wie vor) zu seinem wichtigsten öffentlichen Gesicht neben dem Sportchef und dem Trainer. Ist das im Interesse des FCB? Droht nicht vielmehr ein Reputationsschaden? Wir konnten uns während der letzten zehn Jahre daran erfreuen, dass Integrität und Respektabilität die höchsten Führungsprinzipien im FCB waren. Täuscht der erste Eindruck, dass solche Sensibilitäten nun nicht mehr gross gefragt sind? Ich bin gespannt, was die neue Führung abgesehen von billigen Marketingsprüche ("für immer rotblau") noch in der Schublade hat.

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  • Die Führungscrew des FC Basel steht

    Jean-Paul Brigger? Jetzt wird es interessant. Die Fussballmafia Blatter'scher Prägung schiebt in Basel den Fuss durch die Tür. Den Job bei der Fifa hat Brigger damals von Blatter im Militärdienst unter Walliser Kumpanen persönlich zugeschanzt erhalten.

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  • «Jeder beim FC Basel ist gefangen im Erfolg»

    Liebe Leute, auch von mir herzlichen Dank für das von beiden Seiten mit Witz, Verstand und offenbar gegenseitiger Sympathie geführte Interview.

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  • Und woher haben Sie diesen Gorilla?

    Danke für das schöne Interview. Lieber Herr Janko, sollten Sie den Text hier "gegenlesen" und allenfalls sogar die Einlassungen dazu: Herzlichen Dank dafür, dass Sie uns während zweier Jahre nicht nur als Fussballer, sondern auch mit Ihrem besonderen Esprit beehrt haben. Es war eine Freude. Alles Gute Ihnen und Ihrer Familie mitsamt Gorilla. Und besuchen Sie uns bei Gelegenheit wieder.

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  • Der neueste Transfer des FCB spielt sitzend

    Interessant. Nachdem ich letztes Jahr Mitglied eines Fussballvereins und nicht einer "Fussballmarke" geworden bin, wird sich weisen, ob diese Mitgliedschaft lange währt. Aber der Zuwachs aus der Zielgruppe der Unter-16-Jährigen würde das ja locker auffangen.

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  • Ein Spiel um die goldene Ananas

    "Gratwanderung" nennt die Bergsteigerin das.

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  • Macrons schwierigste Aufgabe

    Zum "gallischen Dorf" Werentzhouse noch, das vor zwei Wochen von der TaWo porträtiert wurde: Während der Rest des Elsass überwiegend im zweiten Wahlgang ziemlich genau dem französischen Landesergebnis pro Macron folgte, hat Werentzhouse sage und schreibe mit einer Zweidrittelmehrheit für Le Pen votiert.

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