MZ
  • Schluss mit Überzeit für Basler Verwaltungskader

    Die neu einheitliche Lösung ist gerade für Staatsangestellte heikel: 1. Entweder der Kadermitarbeitende hat effektiv so viel zu tun und kann dies nicht delegieren, so dass er die Überzeit aus Mangel an Alternativen arbeiten muss. Es liegt dann in der Verantwortung des Departements dafür zu sorgen, dass dieser Mitarbeitende die geleisteten Überzeiten wieder kompensieren kann. Eine Kürzung seiner Arbeitszeit um eine Woche macht dann aber wirklich keinen Sinn und bestraft den verantwortungsvoll arbeitenden Mitarbeiter. 2. Oder der Kadermitarbeiter hat die Regelung der Überzeitenkompensation bzw. -anhäufung zu seinen Gunsten ausgenutzt. Dann besteht aber ein grundsätzliches Problem. Diese Mitarbeitenden werden mit der neuen Regelung mit einer zusätzlichen Ferienwoche belohnt und dadurch nebst ihrem Gehalt zusätzlich gegenüber den anderen Lohnklassen privilegiert. Grundsätzlich ist der Vergleich mit der Privatwirtschaft für staatliche Kaderstellen nicht sinnvoll. Zum Beispiel besteht ein Abhängigkeitsverhältnis des Regierungsrats zu seinen Dienststellenleitenden, da in der Regel ein Erfahrungs- und Wissensvorsprung auf Seiten der Dienststelle liegt. Der meist fachfremde Regierungsrat ist auf Zeit gewählt - der Staatsangestellte auf unbestimmte Zeit und faktisch kaum kündbar. Die Leistung eines Dienststellenleiters kann nicht in einfachen Finanz- oder Produktivitätszahlen bemessen bzw. abgegolten werden. Die Führung von Dienststellenleitenden ist deshalb äusserst anspruchsvoll und erfordert viel Durchsetzungsvermögen auf Ebene der Departementsleitung. Vertrauensarbeitszeit ist da nicht unbedingt das richtige Signal.

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  • Diese Grossratskandidaten tanzen mit ihren Positionen aus der Reihe

    Entgegen einer möglichen Fehlinterpretation meiner Smartvote Resultate, möchte ich betonen, dass ich absolut für einen gut ausgebauten Sozialstaat bin. Ich bin auch für einen sinnvollen Ausbau von Sozialleistungen. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung als Führungsverantwortlicher und Berater bei staatlichen Organisationen bin ich jedoch kritisch gegenüber pauschalen staatlichen Ausbaumassnahmen. Im Sozialbereich einfach nur mehr Geld ausgeben, wie dies die Fragestellungen von Smartvote vorschlagen, ist nicht die Lösung.

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  • Bei den Grünen steht Provokateur Hans «P.M.» Widmer im Wald

    Grün hat nicht Angst vor Verzicht, Grün sagt, dass Verzicht auch zu mehr Lebensqualität, Gesundheit und Genuss beitragen kann.

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  • Elisabeth Ackermann: Zielstrebig zur obersten Sitzungsleiterin

    Ich erlebe Elisabeth Ackermann alles Andere als "knorrig". Sie ist ganz im Gegenteil sehr umgänglich, fröhlich und feinfühlig. Sie hört wahrscheinlich lieber erst einmal jemandem zu, bevor sie lauthals über sich spricht oder eine Meinung kundtut. Das mag sie von anderen Politikern unterscheiden, das ist aber doch wohl eine Qualität - die es gerade für pluralistische Basel braucht. Sie ist integrativ und kann die unterschiedlichsten Interessen abwägen, um richtige Entscheide zu treffen.

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  • Flüsterbelag in der Grenzacherstrasse soll Buslärm reduzieren

    Als Vertreter des Eltern- und Schulrats Theodor bin ich mit dieser Massnahme sehr unglücklich. Wir kämpfen seit mehr als drei Jahren für mehr Sicherheit auf den Schulwegen im Wettsteinquartier und fordern die Einführung einer Tempo 30 Zone in der Grenzacherstrasse zwischen Wettsteinplatz und Peter Rot-Strasse. Da es im Bereich der Roche bereits eine Tempo 30 Zone gibt, bildet dieser meistbewohnte und lebendige Abschnitt der Grenzacherstrasse zurzeit eine Tempo 50-Insel mitten im Herz des Quartiers. Eine Tempo 30 Zone ist wesentlich wirkungsvoller gegen Lärm und wesentlich billiger umzusetzen als ein Flüsterbelag.

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