• Referendum gegen Basler Deal zur Steuervorlage 17 eingereicht

    Das stimmt in dieser Form nicht ganz, Peter Schuler. Die Ansprüche von aussen kommen aus mehreren Richtungen, die beiden lautstärksten sind da wohl die Europäische Union und die OECD. Die Optik einer OECD ist da wohl etwas globaler gehalten. Das mit den gleich langen Spiessen ist insofern nachvollziehbar, als dass wir in der Schweiz nicht nur unterschiedliche Konzernbesteuerungen zwischen den Kantonen kennen, sondern vor allem deshalb, weil bei uns der Fiskus sich etwas sehr "elastisch" beim Bestimmen des Steuersubstrats zeigt. Wir haben gerade im Kanton Basel-Stadt das Glück eine ausgesprochen sachkundige und fachkundige Finanzministerin zu haben, wohlbemerkt, eine Sozialdemokratin. Sie versteht es in ausgezeichneter Art und Weise den Balanceakt zwischen lokaler und globaler Besteuerung zu halten. Es ist dabei ja nicht unbedingt so, dass wir Schweizer die billigsten Unternehmenssteuern bieten müssen. Das dürfen wir ruhig Emerging Markets with einer Slowakei, Mazedonien und Singapur überlassen, um nur einige zu erwähnen. Roche und Novartis haben nicht nur Milliarden in den Standort Basel investiert, sondern sind heute auch dabei, ihre Investitionen aufzustocken. Bei der Roche werden am Campus Grenzacherstrasse mehr als 4 Milliarden Franken in Verwaltungs- und Forschungsgebäude und Infrastruktur investiert. Der Novartis Campus ist ein einzigartiges Commitment zu Basel und gleich über der Grenze, auf dem Boden der Gemeinden Saint-Louis und Huningue verfügt Novartis noch über viele freie Flächen für weiteres Wachsen. Gleich über dem Rhein ist die Novartis am PPP-Projekt KlybeckPlus engagiert, zusammen mit der BASF und dem Kanton Basel-Stadt. Kein Mensch hat je mit Abwanderung aus Basel gedroht. Im Gegenteil, Basel wächst konsequent sowohl bei der Bevölkerung als auch bei den Arbeitsplätzen. Und das ist alles gut so. Ich kann also dem Referendung der BaStA! überhaupt nichts abgewinnen, da diese Partei noch nie etwas konstruktives für die Stadt oder den Kanton geboten hat.

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  • Anti-Terror-Aufrüstung der Polizei spaltet Grossratskommission

    Es geht nichts über unseren ganz eigenen, lokalkoloriten Provinzialismus. Herr/Frau "MatBS" (nomen est omen?) zeigt uns hier seine Ignoranz in Bestform auf. Ich kann gar nicht so stark Schielen wie ich die Augen rollen möchte.

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  • Baselland geht bei der Wahl des Hochschulrats erneut leer aus

    Es ist ja nun nicht gerade so, als ob BL sich als besonders Universitäts-freundlich manifestiert. Unsere Universität - die Universität Basel - leidet unter dem schlechten Management des Kantons Basel-Landschaft in Sachen Bildung im Generellen und in Sachen Universität im Besonderen. Unsere Universität braucht eine vorwärtsgerichtete und bildungsfreundliche Politik und sprudelnde Geldquellen aus öffentlicher und privater Hand. Persönlich finde ich auch, dass die Universität Basel einen Hauptcampus dringend braucht. Die Uni ist heute völlig fragmentiert und belegt wunderschöne Räumlichkeiten in ganz Basel verstreut. Diese könnten für bessere Zwecke - von Wohnraum über Büroräumlichkeiten - freigemacht werden. Der Campus der Uni Basel könnte auch am Rande der Stadt in einem BS und BL übergreifenden Gelände beheimatet werden. Zu guter letzt bleibe erwähnte, dass RR Monica Gschwind weder über den Sachverstand, noch über einen geistigen Horizont mit Weitblick verfügt, um der Universät Basel Gutes anzutun. Die Hülftenschanze lässt wieder mal grüssen. Kanton Basel!

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  • Mitgegangen, mitgefangen? Der «Saubannerzug»-Prozess verhandelt unsere Grundrechte

    "Der «Saubannerzug»-Prozess verhandelt unsere Grundrechte." Wenn schon die Ueberschrift auf einer falschen Prämisse beruht, dann kann wohl der darauffolgende Bericht von Catherine Weyer nur am Ziel vorbeischiessen. Der Saubannerzug hat unsere Grundrechte verletzt und war nicht ein Ausdruck dessen. Wenn man dann die Uebertretungen in der Modalform auflistet (...sollen gemacht haben...) dann wird hier vollends klar, dass es sich beim Bericht nicht um eine neutrale, beobachtende Gerichtsberichterstattung handelt, sondern hier klar transparente Sympathien für die Delinquenten zum Vorschein kommen. Eigentlich dachte ich, dass solcher Journalismus eher im Hause BaZ betrieben würde, aber es scheint ganz so, als ob die TagesWoche auf der selben Klaviatur spielt.

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  • Münchenstein wird neuer Uni-Standort

    Sowohl Münchenstein als auch Gundeldingen liegen beide im Kanton Basel und in der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Einfach der guten Ordnung halber und weil dies bereits seit 1501 so ist.

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  • Dieser Forscher hat für ein Ozeanium gearbeitet und bekämpft heute das Basler Projekt

    Wir erleben hier Verhinderungspolitik der Oekopaxen auf Basler Niveau.

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  • Flughafen-Zug bekommt grünen Gegenwind

    Natürlich braucht der EuroAirport einen Bahnanschluss. Nicht nur von Basel, sondern auch von Mulhouse aus um so von der ganzen Agglomeration schnell und einfach erreichbar zu sein. Das mit dem Tramanschluss halte ich für einen schlechten Witz.

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  • Die Uni Basel schaut ihrem Niedergang schweigend zu

    Hier geht es nicht um irgend einen Mangel an differenziertem oder ausgewogenem Journalismus. Es ist ungenügend ihrerseits, "PietroB." irgenwelche Zahlen von der Homepage der Uni Basel dazu zu benutzen, der Uni vorzuwerfen, sie wirtschafte nicht gut. Wo sind ihre Vergleichszahlen zu anderen Unis in der Schweiz? Wo sind ihre Vergleichszahlen zu anderen Unis in Europa oder Uebersee? Wie die Uni Rektorin mit Recht festgehalten hatte, sieht sie die Uni Basel - ganz im Unterschied zu den bürgerlichen Verhinderern in Liestal - nicht als Spar Uni. Der Uni Basel fehlt es an vielem: Ein zentraler Campus à la FHNW in Muttenz. Geldmittel mit einem Public Private Partnership Ansatz. Ein Universitätsrat mit Weitblick und Sachverstand und ohne irgendwelche unerfahrenen Politiker aus BS oder BL. Und schliesslich auch Zugewandte Orte welche der Uni ein qualitatives und quantitatives Gedeihen in die Zukunft ermöglichen.

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  • Wem die Stunde schlägt: Vom Sterben und Überleben der Lädeli rund um den Spalenberg

    Wenn eine angehende "Unternehmerin" allen Ernstes solchen Unsinn glaubt, wie «...seit das 8er-Tram nach Weil fährt und die Leute nicht mehr mit dem Auto bis vor den Laden fahren können, geht es mit unseren Verkäufen bergab», überrascht es nicht, dass sie nicht vom Fleck kommt.

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  • Tausend Blätter und kein Ende: Die Hysterie um das Lehrmittel «Mille feuilles»

    Touché, Thomas Boss. Sie sprechen mir und Tausenden von anderen Baslern aus der Seele. Zeit, diesen Vollpfosten aus Birsfelden auf den Misthaufen der Geschichte zu schmeissen.

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