• Die FDP-Parole für den weiteren Wahlkampf? Durchhalten

    Luca Urgese erweist sich als Totengräber des einst so stolzen Basler Freisinns. Wer allen Ernstes nicht verstehen will, dass die unheilige Allianz mit der SVP falsch war, sollte am besten zurücktreten. Nägelin dann auch noch in den Löwenzorn an eine FDP Veranstaltung einzuladen ist wohl der Gipfel der Geschmacklosigkeit. Der Wähler hat der Partei am letzten Sonntag die Quittung serviert und die Verantwortung liegt primär bei Urgese. Dürrs Nichtwahl im ersten Wahlgang geht auf sein persönliches Konto und muss auch von ihm selbst gelöst werden. Ich habe echte Mühe beim zweiten Wahlgang in den Regierungsrat. Heidi Mück? Over my dead body! Lorenz Nägelin? Never! Baschi Dürr? Er hat noch ein paar Wochen Zeit seine Glaubwürdigkeit herzustellen. Ein Zeichen wäre eine glasklare Distanzierung zur SVP - ob nun explizit oder implizit. Zeichen setzen!

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  • Baschi Dürr macht aus dem Viererticket eine One-Man-Show

    Ja, Frau Martinez, und nein. Unglaubwürdig war Dürr, dass er sich erst darauf eingelassen hat in dieses unsägliche 4er Bubiticket einzustigen. Die Verantwortung bei der FDP BS liegt dafür schnurgerade bei Luca Urgese. Dürrs Kehrwende in Ehrenn, aber es ist zu wenig, zu spät. Seine Glaubwürdigkeit hat er ja nicht nur durch sein Mitwirken am 4er Ticket verspielt sondern auch durch seine handwerklichen Fehler im Management seines Departements und vor allem bei der Polizei. Wenn ich mich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis so rumhöre so will niemand einem Dürr eine zweite Chance geben.

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  • Baschi Dürr macht aus dem Viererticket eine One-Man-Show

    Natürlich hat die SVP ihre Berechtigung. Sie ist dadurch legitimisiert, dass sie 15 Vertreter im nächsten Grossen Rat des Kantons Basel-Stadt stellen wird, die genau gleiche Anzahl wie in der letzten Legislaturperiod. Irgend einen Zusammenhang zwischen einer Vertretung in der Leigslative mit einem Platz in der Exekutive herzustellen hiesse, diesen unsäglichen Unsinn der "Konkordanz" umzusetzen. Das Wort Konkordanz werden Sie weder in unserer Bundesverfassung noch in der Kantonsverfassung finden. Gut, dass die Wahlen zur Legislative und zur Exekutive getrennt stattfinden. Das ist von den Verfassungsvätern (und Müttern...) so gewollt und ist absolut richtig.

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  • Der zweite Wahlgang nagt am bürgerlichen Nervenkostüm

    Christoph Meury hat den Nagel völlig auf den Kopf getroffen. Natürlich herrscht in der unheiligen bürgerlichen Allianz pure Panik. Bei der FDP ist Luca Urgese persönlich und direkt für das Desaster dieser ehemals grossen und mächtigen bürgerlichen Partei verantwortlich. Bis heute schwafelt er sich aus der politischen Verantwortung. Baschi Dürrs Rückzug aus der Wahl um das Regierungspräsidium ist ein - nachvollziehbarer - Verzweiflungsakt. Ihm geht es um die Macht. Er sprach bei diesem Entscheid nicht zum Wähler, sondern zu "seinen Mitarbeitern". Der Mann ist heute politisch eine lahme Ente - unabhängig davon, ob er wiedergewählt werden sollte, oder abgewählt wird. Dass eine Patricia von Falkenstein nach Optionen sondiert ist nachvollziehbar. Ich habe diesen Unsinn des bürgerlichen Bubitickets nie unterstützt und mit mir die grosse Masse den anderen Wählen auch so. Ein Lorenz Nägelin hat null Anspruch darauf in Basel zu regieren. Der Mann hat den Charme einer durchnässten Kartonschachtel und die Präsenz eines Furiers. Hans-Peter Wessels wird problemlos wiederbestätigt werden, auch von mir. Eine Heidi Mück hat eine überraschend grosse Gefolgschaft, aber ich sehe mich einfach ausserstande für diese rückwärtsgerichtete Altstalinistin zu stimmen. Die Frau ist zwar Marxistin, hat aber weder Marx noch Engels gelesen (und auch nicht verstanden) und das Tragen eines Che Guevara T-Shirts ist für mich inhaltlich zu dümm um dieser ver(w)irrten Linken einen Platz in unserer Regierung einzuräumen. Ein wahres Dilemma.

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  • Baschi Dürr zum Wahlkampf: «Es war heftig»

    Heftig stimmt. Dürr hat heftig schlecht regiert und dafür die Quittung erhalten. Ich habe als alter FDP-Wähler nicht für ihm im ersten Wahlgang gestimmt und werde es im zweiten Wahlgang auch nicht tun.

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  • Eva Herzog: Trotz fettem Plus Zurückhaltung beim Thema Steuersenkung

    Etwas happig, Herr "Meier1" schon morgens dieses Unsinnskonzentrat zu Gemüte zu führen. Suchen Sie ärztliche Hilfe - dringend.

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  • Eva Herzog: «Ich kann auch freundlich schauen, wenn Sie wollen»

    Was die nördliche Hälfte des Kantons Basel betrifft, Basel-Stadt, so kann ihnen RR Herzog die Frage nach den Auswirkungen des USRIII auf unser Budget bestimmt darlegen. Interessanter aber wäre es zu erfahren, wie die anderen Kantone damit umgehen. Sie südliche Hälfte des Kantons Basel, Basel-Landschaft, zum Beispiel? Hier wirkt ein Team von bürgerlichen Dilettanten. Die USRIII ist ja das Ergebnis aus: 1 Druck von Aussen, dass die Schweiz die kontroverse Praktik aufgibt, ausländischen Unternehmen steuerliche Vorteile einzuräumen in deren Genuss ein Schweizer Unternehmen nie käme. Eine Variation dieser Praktik sehen wir in Irland und der quasi Nullbesteuerung des Apple "Hauptsitzes" in der Republik Irland. 2 Druck von Seiten der Kantone eine Harmonisierung der Unternehmenssteuer in unserem Land zu erreichen.

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  • Lorenz Nägelin: Der Wiederholungs-Kandidat der SVP im Boot der Bürgerlichen

    «Die EWR-Abstimmung hat mich zur SVP gebracht», sagt er. «Heute ist man doch froh, dass die Abstimmung so ausgegangen ist», ergänzt er. Falsch, Herr Nägelin. Die EWR-Abstimmung hat unserem Land geschadet. Als Ergebnis dieses Resultats musste die Schweiz mühsam eine ganze Serie von bilateralen Verträgen mit der EU aushandeln. Die Zeit und das Geld stehen in keinem Verhältnis zum Ergebnis. Die Abstimmung wurde wie oft bei uns von einer Mehrheit einer Minderheit bestimmt. 52% der Stimmen ist eine Zufallsmehrheit - ob die nun vom Volk stammen oder in einem Parlament erfolgen. Ausserdem möchte ich nicht die SVP in unserer Kantonsregierung haben und auch nicht von Ihnen, Herr Nägelin, regiert werden. Schön, dass Sie nicht an den links/rechts Unsinn glauben - ich nämlich auch nicht. Aber da Sie nun mal in der SVP sind, erachte ich sie als "guilty by association".

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