MG
  • Der Kampf für das Recht auf Party ist politisch

    Danke, Herr Winter! Es gibt doch noch Zeitungen in Basel, welche es schaffen, Dinge aus zwei Sichtpunkten zu beleuchten. Ich hoffe dass Sie noch weitere Ihrer Kollegen damit anstecken können, wieder richtigen Journalismus anstelle der Bedienung eines ausgewähten Publikums zu betreiben!

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  • Eine Stadt braucht das Recht auf Lärm

    Lustige Tatsache: Die sog. Jungen einer Spassgesellschaft vertreten das politische Anliegen, solche Parties legal und ohne kommerziellen Trieb auf Geländen veranstalten zu können, bei denen keine Anwohner in ihren persönlichen Rechten verletzt werden. Da die Basler Stadtentwicklung jedoch jegliche solche Gebiete an den meistbietenden verkauft, um so viel Profit wie möglich aus basler Boden schlagen zu können, ist dies nicht möglich. Nach vielen Versuchen auf weniger aggressive Weise auf diese Problematik hinzuweisen, kündigte die Basler Polizei, als Reaktion auf solche friedlich motivierten Protestaktionen, den Beginn einer Null-Toleranz-Politik an. Die gestörten Anwohner sollten sich also fragen, ob es sich hier um einen Haufen gesetzloser ohne sozialen Anstand handelt, oder ob es wohl noch andere Faktoren gibt, die Aktionen provozieren, welche Aufmerksamkeit sichern. Ich bezweifle, dass die Stadt Basel in den finanziellen Ruin getrieben würde, würde sie zumindest ein einziges Areal, von ernsthafter Grösse und angemessenem Abstand zu Anwohnern, zur Verfügung stellen. Und zwar ohne wiederum Profitorientierte Geschäftsideen auf diesem zuzulassen.

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