MC
  • Blocher bestätigt Einfluss bei der BaZ

    Lieber Herr Freiburghaus, Die SP sagt ja explizit, dass es das Recht Blochers ist, eine Zeitung zu besitzen. Die SP fordert den Rücktritt eines Politikers, der Macht seiner Geldrecourcen Medien in seine Abhängigkeit bringt, um damit seinen politischen Kurs zu untermauern. Das allein schon erinnert an Italien und dessen Medientycoon Berlusconi. Der eigentliche Aufhänger aber ist, dass Blocher dies bis jetzt zu vertuschen versuchte. Das zeugt von miserablem Demokratieverständnis. Zur Rücktrittsforderung an Somm: Er hat sich stets auf die Aussage versteift, von den wahren Besitzverhältnissen nichts zu wissen. Nachdem diese nun bekannt sind, putzt er die TagesWoche auf deren Nachfragen hin ab mit einem billigen «no comment»! Als Chef der redaktionellen Ausrichtung darf er seine Meinung sehr wohl auch hier in Basel zu verkaufen versuchen. Aber auch er ist der Offenheit verpflichtet. Wenn er sich aber jetzt versteckt, dann ist er in seiner Funktion nicht tragbar!

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  • Die Trottel-Kampagne

    …oder die Gratwanderung zwischen dem Anspruch auf volle Transparenz und jenem auf «Deeskalation». Es darf durchaus infrage gestellt werden, ob es wirklich nötig war, in dem Artikel die entsprechenden Links zu setzen. Loser deshalb Geschmacklosigkeit vorzuwerfen, halte ich allerdings auch für etwas überspitzt. Liebe Frau Känzig, wenn ich seinen Einwand auf Ihren ersten Text richtig interpretiere, nämlich den Anspruch auf «volle Transparenz», wie dies von der TagesWoche in Anspruch genommen wird, dann hat Philipp Loser nur diesen Bestandteil eines allfälligen Redaktionsstatuts voll erfüllt. Widerlich allerdings ist tatsächlich, was diese Boulevard-Postille aus der Geschichte macht. Die walzen das so lange aus, bis die «geschützte» Identität dieses damals höchst beschränkt agierenden jungen Menschen jedem in seinem Umfeld klar wird. Und wenn es denn mal soweit ist, dann hängt er tatsächlich am Pranger. Das könnte man dann auch im Bereich Lynchjustiz unterbringen. Bedenklich, wenn uns gewisse Medienprodukte soweit bringen.

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  • Freiraum-Demo: Kein Schaden, kein Bericht

    Sei's bei politischen Demonstrationen, sei's im Fussball, sei's in der alternativ-kulturellen Szene: Sie alle schaffen - LEIDER - den Sprung an die Öffentlichkeit nur, wenn sie destruktiv und/oder gewalttätig sind. Was an solchen Veranstaltungen/Kundgebungen andererseits an Kreativität und Ideenreichtum im positiven Sinne entsteht und umgesetzt wird, ist den Medien in der Regel keine Zeile wert; offensichtlich mit Ausnahme der TagesWoche....

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  • Der Cavaliere sagt arrivederci

    Seit einigen Stunden ist bekannt, das «il cavalliere» Silvio Berlusconi bereit ist, abzutreten. Bevor er das tun will, will er aber noch seine Sparpläne durchs Parlament peitschen. Er sucht als nach wie vor nach einer Tür, die er noch nicht entdeckt hat, um den Heerscharen von Staatsanwälten zu entgehen, die ihm ihre ungezählten Vorladungen nun endlich überreichen wollen…! Das Hoffen und das Bangen der Italienischen Bevölkerung sind als noch nicht zu Ende. Denn der Frauenheld sucht bestimmt noch irgend eine Latrinentür, durch die er entkommen kann.

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  • Wenn man an die Utopie glaubt

    Liest man den letzten Abschnitt in diesem Artikel, dann hat «Interimstrainer» Heiko Vogel sein Bewerbungsdossier für eine Beschäftigung über die Fussball-Winterpause hinaus schon mit sehr, sehr guten Argumenten untermauert…!

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  • Basel erhält mehr Buvetten

    Die Dreirosen-Buvette unter Federführung von Dana Poeschel ist gut geführt. Es ist darum nicht einzusehen, weshalb sie sich neu bewerben muss. Es bleibt zu hoffen, dass beim Baudepartement bei der Wertung verschiedener anderer Bewerberinnen und Bewerber die seit Jahren erbrachten Leistungen von Frau Poeschel sehr hoch gewichtet werden.

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  • Der Zorn der Gewerkschaften

    Es ist Eva Herzog gewiss hoch anzurechnen, dass sie sich den Anliegen und Forderungen der Gewerkschaft stellt. Sie hätte es auch bequemer haben und sich fernhalten können. Nichts desto trotz wird das beim Weltkonzern nicht viel ausrichten. Vielleicht hat Herr Vasella dafür nur ein müdes Lächeln übrig. Den aus seiner Warte ist der Standort Basel zwar interessant als Vorzeigestandort. Doch wirklich relevant ist er genau so wenig wie andere Standorte. Die globalisierte Wirtschaft ist nicht mehr von Örtlichkeiten abhängig. Sie kann sich problemlos den Marktmechanismen unterwerfen und Arbeitsplätze nach belieben dahin verlagern, wo die Löhne tief und arbeitsrechtliche Vorgaben gering bis gar nicht vorhanden sind. der Lifesience-Standort Basel kann ohne weiteres zur Disposition stehen - und das für den Konzern ohne mit der Wimper zu zucken.

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  • Baader unter Druck

    Liest man diesen Bericht und nimmt ihn 1:1 dann kann man schon froh sein, dass er auf eine Bundesratskandidatur verzichtet. Derart dünnhäutige Regierungsmitglieder würden die ohnehin schon sehr komplizierte politische Grundstimmung völlig unnötig zusätzlich verschärfen.

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  • Swiss Indoors: Wieder Verdacht auf Lohndumping

    Nötig ist eine Aufstockung der Kontrolleure. Denn mit dem jetzigen Bestand sind Kontrollen nur in Form von Stichproben möglich.

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  • Swiss Indoors: Wieder Verdacht auf Lohndumping

    Nötig ist eine Aufstockung der Kontrolleure. Denn mit dem jetzigen Bestand sind Kontrollen nur in Form von Stichproben möglich.

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