• «Es geht nicht darum, Lebensmittel zu verbieten» – Maya Graf über ihre Fair-Food-Initiative

    Marsupilamibasiliensis Es scheint bei Bio-Landwirtschaft um mehr zu gehen als"ich ess gesund und alles andere ist mir egal". Fest steht inzwischen, dass aufgrund gewinnorientierter Landwirtschaft die Humusschicht schwindet, die Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen sich drastisch verringert und dass die Böden durch die schweren Geräte/Traktoren so verdichtet sind, dass sie den ohnehin spärlich gewordenen Regen kaum mehr aufnehmen können. Von den Pestiziden und Insektiziden, die wegen Resistenzen wirkungslos geworden sind, ganz zu schweigen. Wie teuer werde die Lebensmittel dann, wenn die Böden nichts mehr hergeben? Und kann ich wirklich ruhig weiter z.B. billige (!), hippe Avocados aus Peru in meinen Schlund werfen wenn ich sehe, dass die riesigen Plantagen den Kleinbauern das Wasser abzapfen sodass die Kleinen nicht einmal mehr ihr Gärtchen zur Selbstversorgung begiessen können?

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