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  • Organistin Mondry gewinnt vor Gericht gegen reformierte Kirche Basel-Stadt

    Von wirklicher Entlastung von Frau Mondry kann meiner Ansicht nach keine Rede sein, weil es im angeblich so seelsorgeorientierten Raum der Kirche für Mitarbeiter/innen kaum angemessene Seelsorge gibt. Dieser Mangel wird ähnlich wie in Deutschland existieren. Bei Konflikten sind die Mitarbeiter/innen idR auf sich gestellt. Es gibt zwar Mitarbeitervertretungen, aber bei die bloße Sachlage übersteigenden schwierig fassbaren Konflikten wird manchmal schnell nach "Totschlagargumenten" wie "mangelnde Loyalität" und "Vertrauensbruch" gegriffen. Personen, die entgegen dem gepredigten Ideal der christlich-geschwisterlichen Gemeinschaft um sich herum ein hierarchisches Gefälle aufbauen, können zu machtkonservativistischen Mitteln greifen, um Kritiker wegzubeißen oder Mitmenschen, die ihnen nicht beipflichten, aus dem Weg zu räumen. Solche Leute schaden der Kirche immens durch ihre unkollegiale Verhaltensstruktur. Fällt man bei solchen Zeitgenossen in Ungnade, bleibt einem unter Umständen jegliche Würdigung und Anerkennung versagt. In diesem Fall ist die öffentliche Resonanz ein Signal, das aber die Verursacher in ihrem Wesen wohl kaum verändern wird. Bleibt einem als Mitarbeiter nur, sich in Sicherheit zu bringen...

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