MB
  • Das grosse Unbehagen

    Als ich vor den Sommerferien 2013 den Lindan bzw. HCH – Geruch dem AUE melden wollte, wurde mir gesagt, ich solle das beim Lufthygieneamt tun – obwohl die Altlast unter den weissen Zelten als Quelle klar war und Altlasten in die Zuständigkeit des AUE fallen. Ausserdem ist Lufthygieneamt AUE in Liestal, so dass es schwierig wurde, einen Amtsträger den Gestank riechen zu lassen. Das Lufthygieneamt schlug dann vor, ich solle mich an die Novartis wenden, um die Quelle zu identifizieren. Das AUE ist keinen Kilometer von den Zelten entfernt, seine Angestellten fuhren durch den Gestank zur Arbeit – es wäre einfacher und schlicht vernünftig gewesen, es hätte sich von Anfang an um die Angelegenheit gekümmert. Stattdessen wurden die Beschwerden der Bevölkerung kleingeredet. Nachdem der damalige AUE-Chef Hofer in der BaZ vom 5. September von „verschiedene(n) Hinweise(n) aus der Bevölkerung“ sprach, ist am 16. September in der Medienmitteilung des Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt noch von „eine(r) einzelne(n) Geruchsklage aus der Bevölkerung“ zu lesen. Eine andere Strategie ist, schon gar keine Klagen entgegen zu nehmen. So wollte das AUE 2014 nichts von den (separaten) Geruchsmeldungen von einem Nachbarn und mir wissen und forderte uns auf, der Polizei (!) anzurufen. Diese beiden Meldungen tauchen sicher in keiner Statistik auf...

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  • Künftiges Stadtquartier Klybeck plus: Auf einen grossen Schritt folgt die Kritik

    Ein Witz Es kann ja wohl nur als schlechter Witz verstanden werden, dass die Regierung einen Anteil günstiger Wohnungen von nur 15% an der gesamten Fläche von klybeckplus anstreben will. Die Forderung der "Wohnbaugenossenschaften Nordwestschweiz" nach einem Anteil 50% ist mehr als berechtigt angesichts des lachhaft tiefen Anteils der Genossenschaften von 10% am Wohnungsbestand und der beschämenden Untätigkeit der seit 12 Jahren amtierenden angeblich rot-grünen Regierung. Martin Brändle

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  • So könnte das erweiterte Klybeck-Quartier in 30 Jahren aussehen

    19h im Platanenhof Heute Montag um 19h wird Markus Ritter über Denken, Leben und Wirken von Lucius Burckhardt sprechen. Dies im Rahmen der von der WG Klybeck veranstalteten StadtGespräche, die die Bevölkerung für das Ringen um eine möglichst gute Neugestaltung des klybeckplus - Gebietes vorbereiten sollen. Adresse: Klybeckstrasse 241

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  • Abtauchen in die bunte Welt der Flipper

    Mehr als 1.- für drei Kugeln bezahlt man nirgends. Vor 20 Jahren wurde versucht, 2.- für fünf Kugeln zu verlangen, meiner Erinnerung nach mit dem "Attack from Mars"-Kasten mit dem Bildschirm im oberen Teil. Das liess sich aber nicht durchsetzen.

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  • 25 Millionen Franken für den Veloring? Das sind nur 50 Meter Nordtangente

    Es gibt ja auch noch andere Start- und Zielorte für VelofahrerInnen. Z.B. vom Horburgquartier nach Binnigen. Oder vom Bernerring ins Gundeli. Von der Kunsti Margrethen in die Breite - etc. Dass eine Ringstrasse für diametral gegenüberliegende Ziele nicht geeignet ist, ist ja wohl klar und sicher kein taugliches Argument gegen den Veloring.

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  • Doch kein Rekurs gegen Bespielungsplan von Shift Mode

    Die WG Klybeck sprach gegen das Veranstaltungskontingent ein, weil die (ohne jegliche Bewilligung) tatsächlich durchgeführten Anlässe den im Kontingent beantragten Rahmen bei weitem sprengten. Das erduldeten wir, bis es in der Nacht auf Pfingstsonntag wirklich nicht mehr auszuhalten war: Techno dröhnte durchs Quartier bis 6h morgens. Dies war der Höhepunkt dessen, zu dem Katja Reichenstein von Shift Mode in der Tageswoche vom 14.Juli wie folgt Stellung nimmt: „Die Lärmklagen waren ein kalkuliertes Risiko, wie Reichenstein erklärt: «Wir haben in dieser Anfangszeit zugegebenermassen auch ein paar Mal lärmmässig etwas übertrieben, um herauszufinden wie viel es erträgt.» Daraufhin seien Reklamationen eingegangen und die Polizei aufgetaucht.“ Der geleakte Vertrag zwischen der Stadt (vertreten durch die Kantons- und Stadtentwicklung KSTE und Immobilen Basel-Stadt) und Shift Mode sieht vor, dass „Eine fristlose Kündigung (...) über eine zweimalige schriftliche Abmahnung (erfolgt)“ bei „wiederholte(r) Lärmüberschreitungen und Überziehung der Öffnungszeiten.“ Trotzdem lässt der Leiter der KSTE Thomas Kessler gleichentags in der BaZ verlauten: „Man werde den Verein Shift Mode weder schriftlich abmahnen noch kündigen. Dafür müssten die allfälligen Lärmemissionen tatsächlich dem Verursacher zugeordnet werden können.“ Die KSTE, die als Vertreterin der Stadt im Vertragsverhältnis mit Shift Mode die Interessen der Bevölkerung schützen müsste, streitet also in Kindergärtnermanier die Verantwortung von Shift Mode ab – obwohl Reichenstein diese schon übernommen hat. Die anderen beiden involvierten Ämter, das Bau- und Gastgewerbeinspektorat BGI und die Abteilung Lärmschutz des AUE, nahmen ihre Verantwortung nicht wahr, überliessen den Lead der KSTE und schritten nicht ein. Wir wurden also geradezu gezwungen, gegen das Veranstaltungskontingent Einsprache zu erheben, und schrieben darin: „Einleitend möchten wir festhalten, dass wir eine Lärmbelastung wie im Gesuch beantragt bei Einhaltung der in den Eventualanträgen geforderten flankierenden Massnahmen sofort und ohne Zögern in Kauf nehmen würden – wenn denn garantiert wäre, dass es über diesen Zeitrahmen hinaus zu keinen nennenswerten Lärmemissionen auf der von Shift Mode bewirtschafteten Fläche Parzelle Sekt 7/Parz 2453 kommen würde. Das ist aber offensichtlich nicht der Fall, vielmehr wird das Klybeckquartier in absolut unverantwortlicher Weise durch auf der Sekt 7/Parzelle 2453 (Shift Mode) emittierten Lärm belastet. Die jüngsten Lärmnächte waren die vom Samstag, 30. April auf den 1. Mai, als das Quartier am Abschlussabend der „Tour Vagabonde“ bis 4h beschallt wurde und die Nacht vom Pfingstsamstag, 14. Mai, als Techno aus dem „Roten Korsar“ die Menschen bis am Sonntag Morgen um 6h belästigte. (...) Uns gegenüber ist mehrfach argumentiert worden, dass das mit diesem Baugesuch beantragte Veranstaltungskontingent und die chronischen Lärmbelästigungen bis in die Morgenstunden nichts miteinander zu tun hätten. Da aber diese Belästigungen einfach immer weiter gehen, ohne dass etwas (wirksames) dagegen unternommen würde, können wir dem beantragten Veranstaltungskontingent unmöglich zustimmen.“ Es kann also keine Rede davon sein, dass die WG Klybeck einfach alles verhindern will. Auf Rücksichtnahme auf das sowieso benachteiligte Quartier und seine BewohnerInnen aber bestehen wir. Bitte mailen Sie mir, wenn Sie die Hintergrundlagen zu unserer Einsprache haben möchten. Martin Brändle 061 631 21 94 / 078 961 14 94 / velomech1@gmx.ch

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  • Dieses Wochenende wird wild und laut am Rhein

    Und wieder muss das Klybeck dran glauben. Will uns die Stadt gezielt zermürben? Geht es darum, die Gegend derart zu belasten, dass wegzieht, wer es sich irgendwie leisten kann? Damit wir in ein paar Jahren zu einer beliebig absurden Neubebauung ja und Amen sagen, nur damit man in der Nacht wieder schlafen kann? Dieser Plan wird nicht aufgehen - an uns kann und wird man sich die Zähne ausbeissen.

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  • Trotz Lärmklagen: Shift Mode will Konzerte veranstalten

    "Seitdem versuchen wir uns strikte an die Regeln zu halten", wird Katja Reichenstein zitiert. Wenn die JournalistInnen bei der Tageswoche journalistisch arbeiten würden, könnten sie z.B. fragen: - wieso will sich ShiftMode erst jetzt an die Regeln halten? - wann hat das Gespräch wegen der Lärmbelästigungen mit der Polizei etc. stattgefunden? - wieso wurde die Lärmbelästigung so lange toleriert? - wieso hat ShiftMode das Quartier über zwei Jahre hinweg stetig zunehmend mit Lärm verheert - und stellt sich trotzdem andauernd und mit weinerlichem Unterton als Opfer dar?

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  • Trotz Lärmklagen: Shift Mode will Konzerte veranstalten

    Wieder einmal gelingt es der Tageswoche, das Klybeck-Quartier und seine BewohnerInnen als nörgelnden Haufen hinzustellen, indem sie diesen negativ konnotierte "Ressentiments" unterstellt. Auf Wikipedia findet man diese Erläuterung: "Dem Ressentiment liegt regelmässig das Gefühl dauernder Ohnmacht gegenüber erlittener Ungerechtigkeit und Niederlage oder persönlichen Zurückgesetztseins zugrunde." Das trifft es besser, als es sich Herr Oppliger gedacht hat. Persönlich zurückgesetzt ist man, wenn man nicht mehr zu Bett gehen kann, ohne zu befürchten zu müssen, bis am frühen Morgen durch "eins zwei tscha tscha tscha techno, techno, techno" (Zitat aus dem Betriebskonzept von ShiftMode) wachgehalten zu werden.

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  • Basler Regierung unterstützt die von der SP verteufelte Vorlage

    Wes Brot ich ess, des Lied ich sing. Spirgi ist mal wieder tendenziös. Wieso titelt er, die SP "verteufle" die Vorlage? Damit distanziert er sich schon im Titel von deren Haltung. Dabei muss bei dieser Vorlage nach dem unglaublichen Betrug mit der Unternehmenssteuerreform II mit dem schlimmsten gerechnet werden!

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