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  • Ein Eselchen auf dem Messeplatz

    @ Fabian Müller. Sie als aktiver Raumpionier vom Verein Neubasel und iLand Mitglied, vermieten oder gentrifizieren auch den öffentlichen Raum im Hafen von Kleinhünigen. Mit Ihren Vereinen kuratieren sie auch öffentlichen Raum und üben so ein Hoheitsrechte über Boden aus. Das Landestelle Projekt "Favela" ist ja das ein sehr gutes Beispiel für super dekadente Gentrifizierung. Niedriger Adel verkauft Cüplis und Latte Macciato zu marktunüblichen Konditionen an Hipsters. Das ist nichts anderes als Eventgastronomie verpackt in Slumhütten.

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  • «Das Ozeanium ist nicht als weitere Vergnügungszone gedacht»

    Eine noch nicht diskutierte Frage ist: Wie viel Energie (TWh/a) diese Ozeanium Aquarium pro Jahr verschlingen würde? Sicherlich müsste das Wasser einiger dieser Grossaqurien, auf tropischen Wasser-Temperaturen beheizt werden. Andere Aquarien wiederum müssten auf konstante 11 bis 14 Grad gekühlt werden, damit zum Beispiel japanische Riesenkrabben darin gehalten werden könnten. Da das Wasservolumen des geplanten Ozeaniums angeblich das 15 fache des jetzigen Vivarium aufweisen würde, müsste dem entsprechend mehr Energie aufgebracht werden. Ich finde es ist sehr zynisch, wenn von ökologischen Sensibilisieren der Meeren gesprochen wird, für die zig Terra-Watt-Stunden aufgebracht werden müssten. Eine für mich sehr befremdende und nicht nachhaltige Auslegung von Umweltschutz. Darum stellt sich für mich die Frage: Wie viele Wohnungen könnten im gleichen Zeitraum mit derselben Energie versorgt werden? Ganz abgesehen von der benötigten Energie, könnten die 60 bis 80 Millionen welche für den Bau des Ozeaniums vorgesehen sind, viel nachhaltiger und konkreter für den Schutz der Weltmeere eingesetzt werden. Es grüsst die 2000 Watt Gesellschaft

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  • Rheinhattan muss schneller her

    Die meisten Bewohner von Kleinhüningen, kenne den süssen Duft welcher von der Firma TFL in Huningue mit viel Lärmimmissionen bei Tag und Nacht ausgestossen wird. Die TFL befindet sich genau vis-a-vis von dem geplanten Rheinhattan-Projekt. Das sind nicht gerade attraktive Aussichten für Wohnungen für Hochqualifizierte oder Familienwohnungen. Als Bewohner von Kleinhüningen, möchte ich keine Rheinhattan - Wand vorgesetzt bekommen. Die in der 3Land Infobroschüre skizzierten Hochhäuser wären alle mindestens doppelt so hoch, wie die bestehenden Wohnhäuser von Kleinhüningen !

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  • «Anonymität ist zu einfach und unfair»

    Freiraum ist mitlerweile zu einem Unwort degradiert. Freiraum ist pures Wunschdenken. So was gab es früher nicht und wird es auch in Zukunft nie geben. Ich erinnere mich nur alzu gut an die Kiosk AG, das Bell, Planet E im Stücki etc. Diese von privaten Personen lacierten Zwischennutzungen mussten schon damals auch rendieren oder zumindest kostendeckend funktionieren. Schon damals gab es das Problem mit Egoisten und Profiteuren. Nun, das heutige Problem der IpodGeneration ist, dass sie alles "jetzt und sofort" haben möchten, jedoch nicht bereit sind dafür zu arbeiten oder sich längerfristig zu organisieren. Es ist einfach sich am Wochende Bier reinzukippen, um die "beschissene" Woche zu vergessen, als auf Konsum zu verzichten um sich längerfristiger in irgendeiner Form sich selbst zu verwirklich. Es ist naiv zu glauben, dass auf politischem Weg Zwischennutzungen oder Freiräume für die breite Masse von der Gesellschaft eingefordert werden können. Zwischennutzungen und Freiräume entstanden immer, aus den Bedürfnissen einer Subkultur heraus. Es liegt an der jungen Generation wieder aktiv zu werden, um in den Wohlstand von Freiräumen zu kommen. Das es dabei zu Reibungen mit der Gesellschaft kommt, ist ganz natürlich.

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  • «Wir wollen die Stadt mitgestalten»

    In Spanien und Griechenland wird gegen die soziale, wirtschaftliche und politische Missstände demonstriert. In der Türkei demonstrieren Frauen gegen ein drohendes Abtreibungsgesetz. In Ägypten wird für Gerechtigkeit und Demokratie und gegen Korruption demonstriert. DIE SCHWEIZER JUGEND DEMONSTRIERT FÜR DAS RECHT AUF PARTY. Nirgendwo auf der Welt, geniesst die Jugend mehr Freiheiten und Möglichkeiten als in der Schweiz. Auch das muss gesagt sein !

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  • Region Basel erholt sich langsamer

    Die Arbeitslosigkeit sinkt in den beiden Basel, sicherlich auch wegen Annahme der Arbeitslosenkasse Revision vom letzten September. Wer einmal das Prädikat "Arbeitslos" oder "Sozialhilfebezüger" trägt, weiss wie schwer es ist dieses Stigmata loszuwerden. In der Leistungsgesellschaft der Schweiz, zählt nur ein lückenloser und geradliniger Lebenslauf. Alles andere kann ja kein guter Arbeiternehmer sein.

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  • Grass wehrt sich gegen Kritik

    Sehr geehrter Herr Herzog. Ich beziehe mich auf ihren letzten Post. Bis jetzt ist es nicht bewiesen, dass der Iran an einem Atomwaffenprogramm arbeitet. Jedoch ist klar, dass Israel seit Jahren ein Atomwaffenprogramm zur Abschreckung unterhält. Die im letzten Jahr ausgeübten Anschläge auf iranische Wissenschaftler und israelische Diplomaten sowie die Cyberattacken, illustrieren dass der Nahe Osten in einem neuen kalten Krieg sich befindet. Jegliche Eskalation ist zu verurteilen und dazu gehört nun mal auch die israelischen Drohgebärden gegenüber dem Iran. Meiner Meinung nach geht die von Atomwaffen aus. Ein Präventivschlag Israels hätte unkalkulierbare Folgen nicht nur für den nahen Osten, sonder auch für die bereits angeschlagenen Weltwirtschaft. Und genau das möchte doch Herr Grass uns mitteilen.

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  • Der Wagenpark muss in zehn Tagen weiterziehen

    Ich bin eigentlich ein Sympathisant von alternativen Wohnformen. Jedoch finde ich die Erwartungshaltung dieser Wagenburggemeinde widersprüchlich. Sich aus dem System zu koppeln, heisst auch autonome Lösungen mittels Eigeninitiative zu erarbeiten. Das von der Wagenburggemeinde direkt und indirekt umschriebene Bedürfnis ist auch eine Art Luxus (möglichst idyllisch, billig wenn nicht gratis, nicht zu dunkel, nicht zu laut, urban und doch naturnahe). Dazu möchte ich ein paar Denkanstösse an die Wagenburgbewohner äussern. Entweder wählt man eine Besetzerstrategie d.h. Plätze werden okkupiert und man zeigt sich kämpferisch und ist anonym. Oder man wählt ein Zwischennutzungstrategie und man verhandelt aufrecht. Dazu muss jedoch die Wagenburggemeinde, sich vor und nicht hinter die Wagenburg stellen. Denn ohne sich zu "Outen" oder sich zu artikulieren ist es sehr schwer öffentliche und politische Sympathien zu gewinnen. Je breite eure Forderungen abgestützt sind, um so mehr sind die gewünschten Ziele realisierbar. Nur im offenen und aufrechten Dialog, kann Verständnis entstehen und Ignoranz abgebaut werden. Aus der Anonymität heraus Forderung an die Gesellschaft zu stellen, ist keine gute Voraussetzung für Verhandlungen. Eine Tatsache ist, dass auf dem heutigen NT Areal Pflanzen gibt die eigentlich nur in hochalpinen Gebieten vorkommen. So eine Gebiet ausserhalb der Berge, kann als endemisch angesehen werden. Das ist einzigartig und deshalb schützenwert. Für mich persönlich bleibt der ironischer Eindruck von "zivilisationsmüde" Aussteiger, die ein urbanes naturnahes Leben suchen.

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