• Der Raubkunstfall Becchina lässt Basel nicht in Ruhe

    Sollte man sich in diesem Zusammenhang noch einmal daran erinnern wo die berühmte Himmelsscheibe von Nebra verscherbelt werden sollte?

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  • Die Unmöglichkeit des Möglichen in Katalonien

    "Überwiegende Mehrheit"? Wieviele sind das und wer hat die gezählt? Sie persönlich? Die Wahrheit ist dass es in den letzten drei Jahren drei(!) Abstimmungen gab die alle eine Mehrheit für die Unabhängigkeit ergaben: Die Volksbefragung 2014, die letzte Wahl mit Mehrheit für die Unabhängigkeitsliste und das von der Guardia Civil attackierte Referendum. Nochmals die Frage: Wo ist die von Ihnen behauptete Mehrheit?

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  • Wochenendlich in Istanbul

    Ich finde "unsere" Doppelmoral bezüglich Katalonien schlimmer, aus mehreren Gründen. Aber das ist hier nicht das Thema. Man kann nicht ein Unrecht mit dem Verweis auf ein anderes rechtfertigen.

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  • Wochenendlich in Istanbul

    Was soll das sein, ein bisschen Werbung für einen Besuch in der jüngsten Diktatur Europas, um dem seit Erdogans Machtergreifung darbenden Tourismus dort auf die Sprünge zu helfen?

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  • Der kleine Nationalismus gegen den grossen

    Die spanische Polizei knüppelt friedliche Menschen auf dem Weg zu den Wahlurnen nieder, und Herr Kreis hat tatsächlich die Unverfrohrenheit die Nicht-Teilnehmer am Referendum zum Gegnerlager zu rechnen und zu argumentieren es wäre ja garnicht die Mehrheit für die Unabhängigkeit? Das ist schon ein extrem seltsames Demokratieverständnis. Vielleicht sollte man die Leute einfach mal ganz normal abstimmen lassen, ohne vorher mutmassliche Wahlzettel- Druckereien zu stürmen, massenhaft Server die irgendwie mit dem Referendum zu tun haben (könnten) abzuschalten und alle Organisatoren dieser demokratischen Willensäusserung mit Verhaftung zu bedrohen? So wie in Schottland, oder in Quebec? Oder ist die Idee zu radikal? Am Ende kommt noch einer Auf die Idee das mit dem Volk als Souverän wäre ernstgemeint. PS: Übrigens gab es schon 2014 eine - unverbindliche - Volksbefragung in Katalonien, natürlich auch von Spanien verboten, aber dann trotzdem durchgeführt. Immerhin gab es keine prügelnde Guardia Civil vor den Wahllokalen. Ergebnis: 81% pro Unabhängigkeit.

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  • Wenn die Schweiz elektronisch abstimmt: Lässt sich der Volkswille dann hacken?

    Die angeblich "auf Englisch abgefassten Fachartikel, welche die Verfahren und Protokolle der elektronischen Stimmabgabe wissenschaftlich erläutern" geben nur einen groben Überblick über die grundlegende Art und Weise, wie das System (angeblich) funktioniert. Sie enthalten keinerlei Details zu den verwendeten Algorithmen, so dass auch Experten anhand dieser Papaiere keine validen Aussagen über die Sicherheit des Systems machen können. Ein wesentlicher Knackpunkt wird überhaupt nicht behandelt: Papier (und PDF) ist geduldig und schreiben kann man viel. Aber wie wird sichergestelt dass das System, welches nachher auf den Wahlservern läuft, auch genau alles so tut wie das in den Papieren versprochen wird? Vereinfacht gefragt: Wie wird verhindert dass ein Programmierer, der an dieser Software mitarbeitet, dem Programm beibringt z.B. jede zehnte Stimme automatisch für seine Lieblingspartei zu zählen? Dazu gibt es keinerlei Aussage.

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  • Bald sollen alle Basler online abstimmen können – vielleicht mit Hilfe von Aktienfonds

    "es wurden bereits über 100 Abstimmungen damit durchgeführt" und "wir werden den gesamten Quellcode veröffentlichen". Darf man das so deuten das bereits über 100 Abstimmungen mit einem System duchgeführt wurden, dessen Funktionsweise nur einer Handvoll Programmierer bekannt ist? Für mich klingt das nicht gerade nach voller Transparenz.

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  • Bald sollen alle Basler online abstimmen können – vielleicht mit Hilfe von Aktienfonds

    Ein frommer Wunsch, Herr Kermann, aber einer der der Quadratur des Kreises gleichen düfte. Ein elektronisches Wahlsystem dass alle Anforderungen an eine demokratische Wahl (frei, gleich, geheim, nachvollziehbar) erfüllen will ist zwangsweise so komplex dass es nur mit vertieften Kenntnissen in mehreren Gebieten der IT Sicherheit verstanden werden kann. Für den Anfang: Quellcode ist schön und gut, aber wie kann der Bürger sicherstellen dass der Quellcode, den er irgendwo im Netz zur Ansicht herunterladen kann, auch wirklich der ist, der nachher auf den Wahlservern läuft?

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