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  • Der Verwaltungsrat zum Ende der TagesWoche

    Es ist wie bei einem Leichenmahl: Zuerst die Tränen, dann die Witze (z.B. von Claudimu) und am Schluss fangen ein paar besoffene Tschamauchen (z.B. füsiater, Rumpelstilzchen und Peter P.) an, in der Trauergemeinde herumzulästern und zu pöbeln - Leute, es ist Zeit zu gehen!

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  • Eine neue Zwei-Zimmer-Wohnung für 600 Franken Miete ist möglich

    Die Leserdebatte zu diesem Beitrag ist etwas vom Verquersten, das mir seit langem unter die Augen gekommen ist. Da präsentiert ein erfahrener Architekt eine Bauidee, die gleichzeitig tiefe Mietkosten und eine raumsparende, weil modulare Nutzung ermöglicht, und die TaWo-Leserschaft echauffiert sich über Sessel auf der Modellzeichnung, Heiz- und Putzpflichten, Hipster auf dem Wohnungsmarkt und das System, das an allem schuld ist. Ich hoffe, die modularen Tiefpreiswohnungen von Architekt Degelo finden bald Verbreitung, vor allem auch bei den gemeinnützigen Bauherrschaften.

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  • Die Grünen kommen

    "Nach den Wahlen ist vor den Wahlen" - dieses politische Prinzip haben die Grünen 2015 begriffen und in den letzten drei Jahren gut umgesetzt. Auch mir als eingefleischtem Sozi ist und war der umwelt- und sozialpolitische Wind aus ihrer Richtung immer willkommen - und um ihre Präsidentin sind sie zudem wirklich zu beneiden! Nun geht es vor allem darum, dass 2019 die rotgrünen Fraktionen im nationalen Parlament - und natürlich auch in den kantonalen - wieder zulegen, und wenn gleichzeitig die FDP der SVP das Wasser abgräbt, dann wäre in diesem Land politisch einiges gewonnen!

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  • Um Mitternacht bleiben verspätete Flugreisende am EuroAirport hängen

    Nanu, Herr Amiet und Herr Auderset, was soll denn die Aufgeregtheit? Much ado about nothing - oder möchten Sie ganz einfach auch noch ein bisschen auf der BVB rumhacken, weil's politisch halt grad so opportun ist!

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  • Der Novartis-Kahlschlag erschüttert die ganze Stadt

    Lieber Pascal Pfister und liebe Genossinnen und Genossen der BS-Grossratsfraktion, ich hoffe, der Stellenabbau bei Novartis ist nicht nur Wasser auf die Mühlen der Gegner des BS-Steuerdeals, sondern auch Wasser, das Eure trüben steuerpolitischen Brillen wieder klarwäscht und Euch daran erinnert, wem Ihr politisch verpflichtet seid!

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  • Ein Abschied in Schimpf und Schande

    War jetzt Sieber zu links oder kein geeigneter "Gegenspieler" des unsäglichen BaZ-Somm? Wohl beides nicht - und er musste das ja auch nicht unbedingt sein. Die bz hat jedoch unter seiner Leitung ein eigenes, unabhängiges Profil gewonnen, eigene Themen und Beiträge, zwar nicht sonderlich profiliert, sicher aber journalistisch sauber aufgearbeitet und damit die vielbeschworene Medienvielfalt gestärkt. Hoffen wir, dass dies unter Marcolli so weiter geht - das Zeug dazu hat der Neue sicher, und wenn er künftig von Kesslers narzisstischer Aufgeregtheit abgeschirmt wird, ist noch nicht alles verloren.

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  • Hitzige Debatte um Frauengleichstellung in Basler Zünften

    Eine Abschaffung ist nicht nötig -die Zünfte manövrieren sich über kurz oder lang selber in die Bedeutungslosigkeit hinein!

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  • «Wenn jeden Tag 50 Personen zwei Pet-Flaschen voll Wasser bringen…» – Bürgerinitiative will Bäume vor dem Austrocknen retten

    Irgendwie typisch für die Menschen vom Schlag eines Peter Vogt: Man deklariert und behauptet - fern aller Fakten - etwas zum Problem und ergreift dagegen Massnahmen. Trotzdem: Ich hoffe, die armen Baumriesen finden in der Tiefe bald wieder etwas Wasser und können daran genesen.

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  • BastA! will missbräuchliche Zwischennutzungen politisch bekämpfen

    Ja lieber Peter Meier, was wollen die Rot-Grünen und mit ihnen viele tausend andere? Erstens ein ausreichendes Angebot an erschwinglichem Wohnraum, zweitens Mietverhältnisse, die den Mietenden Schutz vor missbräuchlichen Kündigungen und Mieterhöhungen bieten und drittens, dass Zwischennutzungen nicht dazu missbraucht werden, diesen Mieterschutz auszuhebeln. Denn auch ZwischennutzerInnen sind MieterInnen und nicht Vieh, das in einen anderen Stall ans Futter gegeben wird und wofür einst die sogenannte Gebrauchsleihe definiert und im Obligationenrecht festgeschrieben wurde.

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  • Günstig wohnen ohne jede Rechte? Geschäftsmodell von Projekt Interim gerät in Bedrängnis

    Der Gebrauchsleihvertrag gemäss OR Art. 305 ff. verpflichtet den Verleiher (hier: das Projekt Interim), dem Entlehner (hier: Jonas Aebi und Luisa Gehriger) eine Sache (hier: eine Wohnung) zu unentgeltlichem Gebrauche zu überlassen, wobei der Entlehner die gewöhnlichem Kosten für die Erhaltung (hier: die Nebenkosten für Strom, Wasser etc.) zu tragen hat. Für den Gebrauch ist eine bestimmte Dauer zu vereinbaren, wobei der Verleiher die Sache früher zurückfordern kann, wenn der Entlehner sie vertragswidrig gebraucht oder verschlechtert, oder wenn der Verleiher sie wegen eines unvorhergesehenen Falles dringend gebraucht. Vor diesem Hintergrund sind die vom Projekt Interim in die Gebrauchleihverträge eingebrachten Rechtsmittel bzw. Rechtsbeschränkungen problematisch bis potentiell rechtswidrig und von einer juristischen Instanz dringend zu überprüfen. Anzufügen wäre, dass der Gebrauchsleihvertrag eingeführt wurde, um das Verstellen von Viehhabe (Pferde, Kühe, etc.) zu regeln, und nicht, um Wohnraum zu vergeben ...

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