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  • Ein Abschied in Schimpf und Schande

    War jetzt Sieber zu links oder kein geeigneter "Gegenspieler" des unsäglichen BaZ-Somm? Wohl beides nicht - und er musste das ja auch nicht unbedingt sein. Die bz hat jedoch unter seiner Leitung ein eigenes, unabhängiges Profil gewonnen, eigene Themen und Beiträge, zwar nicht sonderlich profiliert, sicher aber journalistisch sauber aufgearbeitet und damit die vielbeschworene Medienvielfalt gestärkt. Hoffen wir, dass dies unter Marcolli so weiter geht - das Zeug dazu hat der Neue sicher, und wenn er künftig von Kesslers narzisstischer Aufgeregtheit abgeschirmt wird, ist noch nicht alles verloren.

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  • Hitzige Debatte um Frauengleichstellung in Basler Zünften

    Eine Abschaffung ist nicht nötig -die Zünfte manövrieren sich über kurz oder lang selber in die Bedeutungslosigkeit hinein!

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  • «Wenn jeden Tag 50 Personen zwei Pet-Flaschen voll Wasser bringen…» – Bürgerinitiative will Bäume vor dem Austrocknen retten

    Irgendwie typisch für die Menschen vom Schlag eines Peter Vogt: Man deklariert und behauptet - fern aller Fakten - etwas zum Problem und ergreift dagegen Massnahmen. Trotzdem: Ich hoffe, die armen Baumriesen finden in der Tiefe bald wieder etwas Wasser und können daran genesen.

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  • BastA! will missbräuchliche Zwischennutzungen politisch bekämpfen

    Ja lieber Peter Meier, was wollen die Rot-Grünen und mit ihnen viele tausend andere? Erstens ein ausreichendes Angebot an erschwinglichem Wohnraum, zweitens Mietverhältnisse, die den Mietenden Schutz vor missbräuchlichen Kündigungen und Mieterhöhungen bieten und drittens, dass Zwischennutzungen nicht dazu missbraucht werden, diesen Mieterschutz auszuhebeln. Denn auch ZwischennutzerInnen sind MieterInnen und nicht Vieh, das in einen anderen Stall ans Futter gegeben wird und wofür einst die sogenannte Gebrauchsleihe definiert und im Obligationenrecht festgeschrieben wurde.

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  • Günstig wohnen ohne jede Rechte? Geschäftsmodell von Projekt Interim gerät in Bedrängnis

    Der Gebrauchsleihvertrag gemäss OR Art. 305 ff. verpflichtet den Verleiher (hier: das Projekt Interim), dem Entlehner (hier: Jonas Aebi und Luisa Gehriger) eine Sache (hier: eine Wohnung) zu unentgeltlichem Gebrauche zu überlassen, wobei der Entlehner die gewöhnlichem Kosten für die Erhaltung (hier: die Nebenkosten für Strom, Wasser etc.) zu tragen hat. Für den Gebrauch ist eine bestimmte Dauer zu vereinbaren, wobei der Verleiher die Sache früher zurückfordern kann, wenn der Entlehner sie vertragswidrig gebraucht oder verschlechtert, oder wenn der Verleiher sie wegen eines unvorhergesehenen Falles dringend gebraucht. Vor diesem Hintergrund sind die vom Projekt Interim in die Gebrauchleihverträge eingebrachten Rechtsmittel bzw. Rechtsbeschränkungen problematisch bis potentiell rechtswidrig und von einer juristischen Instanz dringend zu überprüfen. Anzufügen wäre, dass der Gebrauchsleihvertrag eingeführt wurde, um das Verstellen von Viehhabe (Pferde, Kühe, etc.) zu regeln, und nicht, um Wohnraum zu vergeben ...

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  • Eva Herzog ignoriert Sparauftrag und erzürnt damit die Bürgerlichen

    Frau von und zu Falkensteins Selbsterkenntnis in Bezug auf den bürgerlichen Sparauftrag ist prägnant und treffend: Vollidiotisch!

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  • LDP fordert: Kanton soll Land an Reiche abtreten

    Lieber Benjamin, danke für Deine liebe Antwort an die LDP, die sich mit ihrem wohnpolitischen Papier jedoch - sagen wir's doch deutlich - zum Sprachrohr der Bodenspekulation macht. Oder wie sonst soll man den folgenden Satz verstehen? "Der Anreiz für Investoren und Eigentümer besteht durchaus auch in einer möglichen Wertvermehrung des Grundstückes, das auch deshalb erworben werden soll." Ergänzen muss man dabei die Schlussfolgerung, welche die AutorInnen des Papiers natürlich tunlichst wegliessen: "Denn schliesslich möchte man es später mit Gewinn wieder veräussern!"

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  • Ehemaliger BaZ-Lokalchef lanciert ein neues Onlinemagazin

    Nichts gelernt und alles vergessen! Somms ehemaliger Kettenhund wird allem Anschein nach auch als Oberjäger in denselben trüben Gefilden jagen, in denen schon die BaZ in den faktischen Konkurs geschlittert ist. Aber Herr Sterchi ist wenigstens ehrlich: Ein Projekt ohne lange Vorlaufzeit - und ohne reelle Zukunft, kann man mit der nötigen Gelassenheit ergänzen.

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  • Gewerkschaften sind der Sündenbock des Sommers

    Ich glaube, es geht hier nicht um Klassenkampf, sondern schlicht und ergreifend um das Kerngeschäft der Gewerkschaften, nämlich die Verteidigung guter Löhne und Arbeitsbedingungen. Seine diesbezüglich klare Linie hätte der SGB aber zugegebenermassen auch bei den Gesprächen verteidigen können. Von daher wirkt die Gesprächsverweigerung vielleicht ein wenig grob, aber das dummdreiste Vorpreschen des Neobundesrates Cassis in der Frage der flankierenden Massnahmen war ja auch nicht gerade fein ....

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  • Machen Sie Platz, Madame! Guy Morin schielt auf Sibel Arslans Nationalratssitz

    Liebe Freunde und Freundinnen von den Grünen BS. Ich weiss, eine Partei muss sich immer wieder positionieren und, auch gegenüber ihren Verbündeten, profilieren. Ihr habt das zuletzt - m.E. sehr unglücklich - bei den Mieterschutz-Initiativen getan. Die Spätfolgen dieser Fehlspekulation werden sich in Grenzen halten, da Eure Kompetenz betreffend Mieter- und Wohnungspolitik gering ist. Falls Ihr aber versuchen solltet, Sibel Aslan mit Guy Morin zu verdrängen, riskiert Ihr am Wahltag nicht nur einen kleinen Reputation-Kratzer, sondern mit Sicherheit einen folgenschweren Rohrkrepierer. Rohrkrepierer darum, weil die Wahl zwischen einem unpopulären Ex-Regierungsrat und einer populären Nationalrätin natürlich zugunsten von letzterer ausgehen wird, und folgenschwer, weil Euch von da an das Heckenschützen-Image anhaften würde - keine gute Perspektive für das weitere Mitspielen in der rotgrünen Mannschaft.

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