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  • Eva Herzog ignoriert Sparauftrag und erzürnt damit die Bürgerlichen

    Frau von und zu Falkensteins Selbsterkenntnis in Bezug auf den bürgerlichen Sparauftrag ist prägnant und treffend: Vollidiotisch!

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  • LDP fordert: Kanton soll Land an Reiche abtreten

    Lieber Benjamin, danke für Deine liebe Antwort an die LDP, die sich mit ihrem wohnpolitischen Papier jedoch - sagen wir's doch deutlich - zum Sprachrohr der Bodenspekulation macht. Oder wie sonst soll man den folgenden Satz verstehen? "Der Anreiz für Investoren und Eigentümer besteht durchaus auch in einer möglichen Wertvermehrung des Grundstückes, das auch deshalb erworben werden soll." Ergänzen muss man dabei die Schlussfolgerung, welche die AutorInnen des Papiers natürlich tunlichst wegliessen: "Denn schliesslich möchte man es später mit Gewinn wieder veräussern!"

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  • Ehemaliger BaZ-Lokalchef lanciert ein neues Onlinemagazin

    Nichts gelernt und alles vergessen! Somms ehemaliger Kettenhund wird allem Anschein nach auch als Oberjäger in denselben trüben Gefilden jagen, in denen schon die BaZ in den faktischen Konkurs geschlittert ist. Aber Herr Sterchi ist wenigstens ehrlich: Ein Projekt ohne lange Vorlaufzeit - und ohne reelle Zukunft, kann man mit der nötigen Gelassenheit ergänzen.

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  • Gewerkschaften sind der Sündenbock des Sommers

    Ich glaube, es geht hier nicht um Klassenkampf, sondern schlicht und ergreifend um das Kerngeschäft der Gewerkschaften, nämlich die Verteidigung guter Löhne und Arbeitsbedingungen. Seine diesbezüglich klare Linie hätte der SGB aber zugegebenermassen auch bei den Gesprächen verteidigen können. Von daher wirkt die Gesprächsverweigerung vielleicht ein wenig grob, aber das dummdreiste Vorpreschen des Neobundesrates Cassis in der Frage der flankierenden Massnahmen war ja auch nicht gerade fein ....

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  • Machen Sie Platz, Madame! Guy Morin schielt auf Sibel Arslans Nationalratssitz

    Liebe Freunde und Freundinnen von den Grünen BS. Ich weiss, eine Partei muss sich immer wieder positionieren und, auch gegenüber ihren Verbündeten, profilieren. Ihr habt das zuletzt - m.E. sehr unglücklich - bei den Mieterschutz-Initiativen getan. Die Spätfolgen dieser Fehlspekulation werden sich in Grenzen halten, da Eure Kompetenz betreffend Mieter- und Wohnungspolitik gering ist. Falls Ihr aber versuchen solltet, Sibel Aslan mit Guy Morin zu verdrängen, riskiert Ihr am Wahltag nicht nur einen kleinen Reputation-Kratzer, sondern mit Sicherheit einen folgenschweren Rohrkrepierer. Rohrkrepierer darum, weil die Wahl zwischen einem unpopulären Ex-Regierungsrat und einer populären Nationalrätin natürlich zugunsten von letzterer ausgehen wird, und folgenschwer, weil Euch von da an das Heckenschützen-Image anhaften würde - keine gute Perspektive für das weitere Mitspielen in der rotgrünen Mannschaft.

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  • So wenig gemeinnützige Wohnungen baut Basel im Vergleich zu Zürich

    Ich denke, es besteht Konsens darüber, dass der gemeinnützige und soziale Wohnungsbau ein politisch linkes Anliegen ist, und vor diesem Hintergrund relativiert sich denn auch wieder einmal sehr deutlich die, von links und rechts natürlich unterschiedlich gepflegte, Selbstwahrnehmung von Basel als "linke", "rotgrüne" Stadt: Basel hinkt nämlich, nicht nur beim gemeinnützigen Wohnungsbau, regelmässig und deutlich hinter den meisten grösseren Schweizer Städten (Zürich, Bern, Lausanne, Genf, manchmal sogar St. Gallen) nach, eine These, die sich mit Blick auf die (städtischen) Abstimmungsresultate einfach und verlässlich verifizieren lässt.

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  • Racial Profiling: Polizei staunt über schlechtes Image im Lonely Planet

    Touristen sind weiss, allenfalls asiatischen Aussehens, gut gekleidet, allenfalls etwas hilflos und wenden sich bei Problemen vorzugsweise an die Polizei oder an die offiziellen Tourismusbüros. Mein Gott, Herr Yerguz, Berger und wie Sie in ihren Büros bei der Polizei und Tourismusorganisationen alle heissen: Revidieren und erweitern Sie bitte möglichst rasch Ihr Bild von Touristen und damit auch die Wahrnehmung Ihres engen beruflichen Umfelds und Ihres Tuns, sonst müssen Sie ernsthaft damit rechnen, nicht nur von mir , sondern auch von einer immer breiteren Öffentlichkeit als krasse Fehlbesetzungen eingeschätzt zu werden!

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  • Hunkeler trifft seinen Nachfolger, oder – Hansjörg Schneider wäscht Basel die Kappe

    Lieber Roland, meine Position ist die eines alten Linken und Gewerkschafters, der einst - wie Du - gegen AKWs und für die GSoA-Initiative gestimmt hat, obwohl dies Arbeitsplätze in den AKWs und in den Zeughäusern kostete, und ich habe - wie Du - das scheinheilige bürgerliche Argument des Arbeitsplatzverlustes auch bei diversen anderen Initiativen (z.B. 1:12-Initiative, Mindestlohninitiative) nicht gelten lassen. Bei der BaZ, auch BLOZ genannt, kommt dazu, dass die Zeitung im Lauf der letzten Jahre unter der Fuchtel eines dezidiert antigewerkschaftlichen Eigentümers die Belegschaft mehr als halbierte und dabei praktisch alle kritischen Journalist*innen systematisch in die Wüste schickte. Darum nochmals: Die Augen vor der Wirklichkeit nicht verschliessen!

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  • Wohninitiativen: «Ein sehr guter Tag für Mieterinnen und Mieter in Basel»

    Falsch! Solche Abstimmungen werden in der erlebten Realität, also ganz klar im Kopf entschieden - das ins Stammbuch all derer, die versuchen sollten, dieses eindeutige Resultat kleinzureden bzw. sich durch irgendein Hintertürchen aus der Verantwortung zu stehlen!

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  • Hunkeler trifft seinen Nachfolger, oder – Hansjörg Schneider wäscht Basel die Kappe

    Lieber Roland, ich verstehe sowohl Dich als auch den alten Schneider, denn Ihr beide habt in der BaZ hie und da etwas Gescheites schreiben dürfen. Aber deswegen sollte man den Blick vor der Wirklichkeit nicht ganz verlieren: Die BaZ war keine eigenständige Zeitung mehr, und zwischen die "Zeitung des Gegners ertragen" und "sich von einer Zeitung systematisch und wahrheitswidrig Anseichen zu lassen" gibt es einen grossen, emotional und rational entscheidenden Unterschied. Wenn ich daran denke, dass Schneider einst aus dem SAC ausgetreten ist, weil das SAC-Blättli ein Gedicht von ihm nicht abgedruckt hat, dann habe ich den leisen Verdacht, dass da einer im Glashaus sitzt und mit Steinen um sich schmeisst ....

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