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  • «Lehrer haben mehr Freiheiten, als sie denken»

    Lernforscherin Elsbeth Stern sagt in ihrem Interview einen wahren Satz: "Die (Lern)Inhalte werden im gesellschaftlichen Diskurs festgelegt, wir von der Lernforschung bilden die Lehrkräfte aus, damit diese die Inhalt auch vermitteln können." Leider hält sie sich danach aber nicht an diesen Leitsatz, sondern macht Aussagen, die von pädagogischer Inkompetenz, bildungspolitischer Unbedarftheit und Sozialdarwinismus nur so dampfen. Schade!

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  • Basel-Stadt hebt Mindestlohn samt Kinderzulagen auf 4000 Franken an

    Liebe Basler Regierung, schön, dass du eingesehen hast, dass 3310 Franken monatlich für einen 100prozentigen Einsatz (8.4 Stunden täglich) in einem ungelernten, sprich zumeist harten, körperlich anstrengenden Job beschämend sind und angesichts der heutigen Lebenshaltungskosten unbedingt aufgebessert werden müssen. Schade hingegen, dass du dich mit einem (Zulagen)Tricklein von einem echten Mindestlohn drückst. Aber noch gibt es die Mindestlohninitiative der Gewerkschaften, die dir hoffentlich bald auf die Sprünge hilft!

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  • Pensionskasse und Immobilien Basel-Stadt ziehen Urteil weiter

    Der Entscheid von Pensionskasse BS und Immobilien BS, die Kündigungen der Liegenschaft Wittlingerstrasse 130 ohne weitere Verhandlungen ans Zivilgericht weiterzuziehen, ist dem Ruf der beiden kantonalen Instutionen im höchsten Masse abträglich, denn bei den von der Kündigung betroffenen MieterInnen handelt es sich grösstenteils um ehemalige Kantonsangestellte oder deren Wittfrauen, die während Jahrzehnten für den Kanton arbeiteten, die Pensionskasse mit ihren Beiträgen alimentierten und nun von dieser kantonalen Institution aus ihren Wohnung geworfen werden.

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  • Nationalrat will Sozialhilfe für Asylsuchende streichen

    Schande! Schande! Schande! Schande, weil wir anderen Menschen etwas zumuten, was wir für uns selber nie tolerieren würden. Schande, weil wir vorgeben, dass dies das Problem der Migration lösen kann. Schande, weil die Mehrheit unsere gewählten Volksvertreter so etwas absegnet!

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  • Leichtsinnige Genossen

    In der SP darf in Sachfragen jeder und jede seine eigene, von der jeweiligen Parteihaltung abweichende Meinung haben. Wie und wo er sie äussert, ist eine Stil- und Charakterfrage. Dass die Medien - auch die TagesWoche - beim Referendum gegen die wiederholte Gewinnsteuersenkung diesem Umstand aber derart viel Gewicht beimessen und dabei die finanz- und wirtschaftspolitischen Fakten, die für dieses Referendum sprechen, tunlichst beiseite lassen, ist fahrlässig. Denn diese Fakten zeigen klar, dass es keinen Grund gibt, die Unternehmensgewinnsteuer schon wieder zu senken. Gar keinen. Keinen einzigen! Und das wird am 17. Juni hoffentlich bei der Mehrheit der Stimmberechtigten, die seit Jahren Teuerungsverzicht leisten, Reallohnverlust und häufig gar Jobverlust hinnehmen und gleichzeitig Steuern, Mieten und (steigende) Krankenkassenprämien bezahlen müssen, den Ausschlag geben!

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  • Basel-Stadt entlastet Veranstalter von Events auf Allmend

    Der geplante, abgestufte Gebührenanlass für soziale, gemeinnützige, kulturelle und meinetwegen auch sportliche Anlässe in Basel ist sicher vernünftig. Dass aber auch sogenannt "standortrelevante" Grossanlässe davon profitieren sollen, ist ebenso sicher falsch. Denn erstens generieren solche Grossanlässe in der Regel nicht nur hohe Einnahmen, sondern auch auch erkleckliche Kollaterlkosten (Sicherheit, Reinigung), die nun nach dem Motto "Privatisierung des Profits, Sozialisierung des Aufwands" wieder vermehrt den Steuerzahlenden überwälzt werden sollen. Und dann: Wer entscheidet eigentlich, was standortrelevant ist und was nicht?

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  • Herr Zanetti wird Qualitätsjournalist

    Ich gehöre als Gewerkschaftssekretär zu den Berufslesern der BaZ, habe als solcher eine relativ dicke Haut und werde Herrn Zanettis Elaborate also sicher auch noch ertragen. Ob es die übrigen und übriggebliebenen BaZ-LeserInnen, die das Blatt freiwillig lesen, aber auch tun, wage ich zu bezweifeln.

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  • Der flirtende Felix

    Nichts gegen einen Flirt, aber was dieser Zeitgenosse macht, ist für mich eher ein Herumstreunen. Interessant übrigens, dass er bei der CVP Halt macht - in Basel sind sonst eher die Grünliberalen die Adresse für Wendehälse.

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  • Der flirtende Felix

    Na, na Herr Linder, nun mal ganz ruhig bleiben: Werthemann war liberal, Uhlmann war freisinnig, Bernasconi war POB oder FraP, das sind - zumindest in der Fraktion - doch einiges mehr als 5% Zugezogene!

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  • Der Kanton soll nicht weiter an Boden verlieren

    Boden für alle verfügbar machen 20 Jahre nach der letzten grossen Bodeninitiative auf eidgenössischer Ebene (Stadt-Land Initiative) wird die dringende Debatte über die Verfügbarkeit unseres knappen Gutes Boden in Basel-Stadt mit neuen Argumenten und Erkenntnissen wieder aufgenommen. Herzlichen Dank den InitiantInnen von "Boden behalten - Basel gestalten", die mit ihrem Vorschlag nicht nur mit Worten, sondern mit Taten einen Beitrag zur Überwindung des Kapitalismus leisten wollen.

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