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  • Frontenwechsel: LDP-Präsidentin will Manser-Film nicht im Regen stehen lassen

    Dem Film wäre das nötige zusätzliche Geld sicher zu gönnen, ob es nun - zumindest zum Teil - vom Basler Regierungsrat oder von anderswoher kommt. Frau von F. wäre es zu gönnen, dass sie die Fähigkeit entwickeln könnte, die Folgen ihres politischen Tuns langfristig besser abzuschätzen und dabei zu erkennen, dass der Staat in der Tat da ist, um Gutes zu ermöglichen. Und falls - was wir befürchten müssen - letzteres ein frommer Wunsch bleibt, wäre uns allen sehr zu gönnen, dass Politiker*innen vom Schlage einer Frau von F. in unserem Kanton auch künftig in der Minderheit bleiben.

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  • Zwei Stunden Streit um zwei Stunden längere Öffnungszeiten

    Lieber Herr Dinu Straussenkopf, sie haben auch schon Gescheitertes geschrieben - irgendwie steckt Ihr Gehirn in dieser Sache offenbar im Sand.

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  • Wir müssen nicht mit Faschos reden!

    Lieber Knackeboul, ich teile Ihren Zorn (ich schreibe hier absichtlich nicht Wut) über das Erstarken der braunen Rechten. Aber wir sollten deswegen nicht zu Gegen-Wutbürgern werden, sondern auch mit heissem Herz einen kühlen Kopf bewahren, denn zum einen gehört diese Rechte zur modernen Gesellschaft, ob es uns nun passt oder nicht, und zum anderen beinhaltet die Bewahrung des Friedens die Debatte, auch mit Leuten, die uns nicht sympathisch sind und aus irgendwelchen Gründen eine ganz andere Meinung haben als wir und unter denen es viele gibt, die (noch) nicht Faschos sind, sprich imstande sind, ihre Meinung zu ändern. Zudem schlage ich vor, nicht bei jeder Gelegenheit Vergleiche und Parallelen zur Entwicklung im Deutschland der Dreissigerjahre herzustellen, denn bei allen vordergründigen Ähnlichkeiten der Gedankengänge der heutigen Rechten sind die demokratischen Strukturen und Gegenkräfte heute unvergleichlich stärker und resistenter und die Distanz vom hasserfüllten Geschrei zum totalitären Stimmungsumschwung unvergleichlich grösser als damals. Trotzdem: Ich danke Ihnen für Ihren Mut, Widerliches widerlich zu nennen und hoffe, Sie bleiben weiterhin ein Mutbürger und werden nicht zum Gegen-Wutbürger.

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  • Ist das euer Ernst? Fetz und Jans versuchen, den bizarren Steuerdeal zu erklären

    Liebe Genossinnen und Genossen. So kommt's nicht gut! Es gibt keinen Zwang zum parlamentarischen Konsens. Lasst Euch deshalb nicht in die Lage manövrieren, den Leuten etwas verklickern zu wollen/zu müssen, das den Grundprinzipien der sozialen Gerechtigkeit und Fairness widerspricht.

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  • «Ich bin kein Haudrauf» – Stadtentwickler Lukas Ott über sein Amtsverständnis

    Nach Thomas Kessler ist Lukas Ott ein wohltuender und hoffnungsvoller Neubeginn: Reflektiert, uneitel und - hoffentlich auch in seinem Umfeld spürbar - teamorientiert. Persönlich wünsche ich ihm und uns: 1. Dass er eine Stadtentwicklung im Auge behält, von der auch sozial weniger privilegierte und steuerlich weniger attraktive Menschen in Basel etwas spüren und haben. 2. Dass er bei Widerständen innerhalb der Verwaltung Zähne zeigt und seine nach aussen praktizierte Bescheidenheit ablegt. 3. Dass er realisiert, dass bei Alt- und Neubauvorhaben 15% für Wenigverdienende erschwingliche Wohnungen grundsätzlich nicht ausreichen und er sich in dieser Frage auch nicht hinter dem genossenschaftlichen Wohnungsbau ("die werden's schon richten") verstecken darf. 4. Dass er darauf beharrt, dass auch Immo-Basel die Strategie für erschwinglichen Wohnraum mitträgt, ja dabei sogar eine Vorbildrolle einzunehmen hat. Zu hohe Erwartungen? Ich glaube nicht - also alles Gute, Lukas Ott!

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  • Machtkampf in der SVP: Frehners Fixer

    In der heute real existierenden Politik zwar kein Kriterium, für mich aber trotzdem: Eine grusige Geschichte über grusige Personen einer grusigen Partei ....

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  • Herzogs Tafelrunde – so lief der geheime Steuerdeal ab

    Verhandeln über eine Vorlage - meinetwegen sogar mal hinter verschlossenen Türen - ist das eine und stört mich eigentlich nicht. Dass sich ParteipräsidentInnen dabei aber verpflichten, einen vorgelegten Deal dann nach aussen zu vertreten bzw. zu verteidigen, zeigt ein Demokratie- bzw. Führungsverständnis, das m. E. in Volksparteien (dort, wo eben das Parteivolk das letzte Wort hat) keinen Platz hat - I'm not amused, um nicht zu sagen angepisst!

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  • Warum wollen Sie bei den Ärmsten sparen, Landrat Riebli?

    Lieber Wahrsager, Sie meinen wohl das RAV und nicht die RAF - Herr Nordmann hätte sonst keine Freude an Ihrem Dank!

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  • Sechs Monate Sommerferien für Kantonsangestellte?

    Schon etwas peinlich für eine Zeitung, wenn der Eindruck entsteht, die Sauregurkezeit beginne bereits im Mai ...

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  • Samira Marti soll VPOD-Präsidentin werden

    Na ja, Herr Zedermann, so unbedarft und top down gesteuert, wie Sie den VPOD hier darstellen ist er denn doch nicht. Der Findungskommission muss man zugestehen, dass sie einen interessanten Vorschlag macht: Es sind zwei junge Kandidierende, der eine seit Jahren gewerkschaftlich aktiv und kommt aus dem bzw. steckt mitten im Berufsleben, die andere auf der politischen Bühne präsent und bekannt mit gewerkschaftlichen Anliegen. Und dass in einem Präsidium beide Geschlechter - und beim vpod region basel auch beide Kantone - vertreten sind, ist zwar tatsächlich Mainstream, aber dieser hat bisher alle kritischen, verbandsinternen Diskussionen überstanden. Er entspricht also der Mehrheitsmeinung, und das ist in einem demokratisch strukturierten Verband essentiell. Fazit: Der Wahlvorschlag wird weder mit Grummeln noch mit Kopfnicken, sondern vermutlich mit einem freudigen Applaus und/oder einer Mehrheit der Stimmen genehmigt werden - und falls Sie mit einem solchen demokratischen Entscheid Probleme haben, sind Sie vielleicht tatsächlich ein Zyniker, was ich bedauern würde!

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