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  • Unruhe im Departement Cramer: Leiter Sportamt muss Posten räumen

    Halten wir fest: Das Sportamt war unter Howald sehr gut geführt, hat heikle Situationen ausgezeichnet gemeistert und der Chef wurde von den Mitarbeitenden geschätzt, und das schon bevor er sie gegenüber dem Abteilungsleiter in Schutz nahm. Wenn der zuständige Regierungsrat vor diesem Hintergrund eine andere Auffassung über die Führung des Sportamtes hat, dann dürfte es sowohl um das Amt als auch um dessen Mitarbeitende in Zukunft schlecht bestellt sein!

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  • Am Gundelitunnel scheiden sich die Geister

    Natürlich spielen beim Pro und Contra zum Gundelitunnel verkehrspolitische Ideologien ein wichtige Rolle. Am wichtigsten aber scheinen mir zwei Tatsachen zu sein: Die erste betrifft den hohen Anteil an Ziel- und Quellverkehr - von daher wird der Tunnel dem Gundeli mit Sicherheit wenig Entlastung bringen, denn dieser Anteil des Verkehrs braucht keinen Tunnel und wird weiterhin anfallen. Die zweite betrifft die Entwicklung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) in den kommenden zwanzig bis fünfzig Jahren - und diesen Planungshorizont müssen wir hier ja zweifellos anlegen. In diesen kommenden Jahrzehnten wird der MIV sich fundamental verändern, das heisst die privaten Benzinschleudern werden mehr und mehr selbstfahrenden Elektrofahrzeugen weichen, welche die Menschen gezielt von einem Punkt zum anderen bringen. Vor diesem Hintergrund ist die Tunnelidee aus den auspuffverliebten Sechzigerjahren für einen denkenden Menschen tatsächlich eine Planungsleiche. Sie reanimieren zu wollen, ist anachronistisch und deutet auf einen Denkverzicht und nicht auf ein Denkverbot hin.

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  • Totalsanierung: Massenkündigung in Kleinhüningen

    Lieber Christoph Merry, eine Erneuerung bestehender Infrastrukturen muss eine seriöse Liegenschaftsbesitzerin aus eigenen Mitteln, sprich Rückstellungen finanzieren können, das heisst, sie dürfen zu keinen untragbaren Mietzinserhöhungen führen. Mietzinsrelevant sind demnach nur Aufwertungen, also zum Beispiel der Einbau von neuen, dreifachverglasten Fenstern, zusätzlichen Isolationen - oder dann eben auch der Einbau von teurem Parkett, luxuriösen Küchen oder Bädern, Liftanlagen etc. Dies nennt man dann eine Luxussaniertung, und dagegen ist meines Erachtens angesichts des akuten Mangels an für tiefe Einkommen bezahlbaren Wohnung Empörung durchaus gerechtfertigt! Natürlich muss der Kanton BS ihre Wohnbaupolitik entsprechend anpassen, aber deshalb private LiegenschaftsbesitzerInnen einfach aus ihrer Mitwirkungspflicht zu dispensieren ist politisch doch ein bisschen gar kurzhösig!

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  • Das bürgerliche Elend in Basel

    C'mon, leiber Georg II. - das mit Frau von Falkenstein und Herrn Furlano auf der Regierungsbank ist doch hoffentlich nicht Dein Ernst!

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  • So ein Mist: Hausmüll in Abfalleimern stellt Stadtreiniger vor grosse Probleme

    Viel Kommentatorenlärm um ein an sich glasklares Problem: Es gibt offenbar immer noch und sogar immer mehr Menschen, die nicht imstande oder zumindest nicht bereit sind, ihren Ghüder anständig entsorgen zu lassen und sich an den dabei entstehenden Kosten angemessen zu beteiligen. Ein eklatantes Zeugnis geistiger Armut, kombiniert mit einer Leckmichamarsch-Stimmung.

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  • Bundesgericht erteilt Auto-Lobby einen Korb

    Manchmal entscheidet das Bundesgericht wegweisend, und das ist dann sicher für viele gewöhnungsbedürftig bis ärgerlich. Manchmal aber bestätigt es - wie in diesem Fall - auch einfach eine Selbstverständlichkeit, und das ist beruhigend!

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  • Nehmt uns bloss nicht zu ernst! Bürgerliche rücken vom eigenen Sparbefehl ab

    Wie ich schon am 7. Februar boshaft schrieb: Bei der SVP und bei der GLP ist die Dummheit in der politischen DNA codiert, die CVP höselet immer irgend jemandem hintendrein (und dann halt auch wieder zurück), und an der politischen Vernunft der FDP und der LDP darf man angesichts dieses Postulats mit Fug wieder einmal zweifeln. Zuweilen schäme ich mich im Nachhinein ein bisschen ob meiner Bosheit, aber manchmal auch nicht ...

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  • Fünf Gründe, warum das Parkieren viel zu billig ist (laut Wessels)

    @Christian Bauen: Jetzt machen sie es sich definitiv zu einfach. Auch ich kritisiere meine/n Parteikollegen dort, wo ich zum Schluss komme, dass er/sie nicht richtig handeln und dafür auch Begründungen und Argumente habe. Aber hier liegt Hanspeter Wessels nach meinem Dafürhalten richtig und darüber hinaus halte ich Ihre Behauptung, er versuche "krampfhaft, Basel zu erledigen und abzuwickeln" für - entschuldigen Sie - dumm!

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  • Fünf Gründe, warum das Parkieren viel zu billig ist (laut Wessels)

    Sorry, ihr lieben Leserbriefschreiber. Aber Wessels hat mit dem, was er sagt nun einfach einmal Recht! Wer danach was in seine Argumente hineininterpretiert, offenbart damit in erster Linie die eigene emotionale Gemengelage und entzieht sich gleichzeitig der Notwendigkeit, Wessels Argumenten eigene Argumente entgegen zu stellen. Glücklicherweise ist ein solch armseliges Verhalten in Basel (noch) nicht mehrheitsfähig, weshalb Wessels auch wiedergewählt wurde, sprich mit seiner Verkehrspolitik auf die Akzeptanz einer Mehrheit stiess und immer noch stösst.

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  • Basler empfangen Ausländer mit offenen Armen

    Monomach, Ihr monomanes Welt- und Menschenbild ist einfach einmalig. Wenn Sie es nicht regelmässig in dieser Spalte ausbreiten würden, müsste das irgend jemand übernehmen - als Erinnerung an die ganz alten Zeiten, als man (d.h. die Mehrheit der Bevölkerung in unserem kleinen Ländchen) noch davon ausging, dass ein Schweizer (sic!) etwas ganz anderes ist als ein Ausländer, ein Linker etwas ganz anderes als ein Konservativer, dass die Geschichte sich im Spannungsfeld dieser bipolaren Welt abspielt und die Schweiz in dieser Geschichte selbstverständlich eine zentrale Rolle spielt.

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