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  • Die abenteuerlich anmutende Trainerdebatte

    Es trifft nicht zu, dass Fragen zu U. Fischer erst im Nachgang zum Spiel gegen Arsenal gestellt werden. Es hat auch nichts damit zu tun, dass Siege gegen Topteams aus Europa erwartet werden. Es geht wie Nilving darum, wie der FCB auftritt. Und es geht darum, dass U. Fischer eine andere Wahrnehmung wie seine Spieler hat, wie im Artikel erwähnt wurde. Es geht darum, dass die Bodenständigkeit derart verwurzeln lässt, dass Höhenflüge nicht einmal mehr gedacht werden. Es geht darum, dassdie Auftritte im September mehrheitlich konfus waren, dass keine Spielphilosophie erkennbar ist. Es geht darum, dass es Leute gibt, die die Entwicklung des FCB, trotz der nationalen Vormacht, nicht nur positiv sehen und sich Fragen zur Zukunft stellen. Und da ist Arsenal lediglich ein kleines Teilchen im Puzzle um die Fragen zu U. Fischer. Und es hat rein gar nichts mit einer Generalabrechnung an U. Fischer zu tun. Da liegt Heitz falsch. Die Fragen wurden bereits vorher gestellt, vielleicht hat Heitz sie nicht gehört.

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  • Die Basler Politik hat kapituliert

    Es ist richtig, die Finanzierung zu thematisieren. Die Kopfprämie ist für eine obligatorische Sozialversicherung ein Unding. Dahinter wird ein träger Apparat mit Prämienverbilligungssystemen aufgebaut. Am einfachsten wäre die Finanzierung der Gesundheitskosten.entweder direkt über die Steuer oder separat aufgrund der Steuerdaten, wobei das Vermögen angemessen zu berücksichtigen ist. Und immer mal wieder: Einheitskasse. Es gibt keinen Markt im Gesundheitswesen, die Grundvoraussetzungen für Marktfähigkeit sind nicht gegeben. Die Akteure handeln nie auf Augenhöhe und gleichem Wissensstand. Dass überkantonale Zentrumsspitäler aus einem "Einzugspool" finanziert werden, ist ebenfalls zu diskutieren.

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  • Israelische Erinnerungen und disziplinarische Premieren

    Irgendwie wäre es wohl ratsam, diese Einzelbewertungen wegzulassen. Die Bewertungen sind Woche für Woche ein Ärgernis. Falls nicht, den Bewerter bewerten lassen, was aber bei sensiblen Menschen zu ernsthaften Störungen führen dürfte.

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  • Politisch verrupft, aber unbeirrt am Werben

    Wer ist das politische und mediale Establishment, der die Inititative krud empfindet? Die Befürworter von Finanzwetten in die Zukunft, auch Pensionskassen genannt, oder Grössen wie der Autor des Artikels? Etwas gar lässige Schreibe gegen ein höchst interessantes neues Gesellschaftsmodell, weg von der unbedingten Erwerbsarbeit zu kommen, die ernsthaft niemand mehr als Vollbeschäftigung bewerben kann.

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  • Die Reaktionen auf Lukas Bärfuss «Wut-Essay» zeigen: Seine Analyse trifft zu

    Des Schreibenden Taten sind aber eben seine Worte....

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  • Drachenzähmen schwer gemacht – die Einzelkritiken zum 0:4 des FC Basel in Porto

    Was mich am meisten ärgert am gestrigen Abend ist die undifferenzierte Medienschelte gegen Samuel. SRF, Bligg und Tageswoche, die kollektiv mediale Verblendung? oder gar mediale Wettbewerbsabsprache? Oder noch schlimmer, verklausulierte Bewerbungsschreiben an Bligg oder SRF??? Das verbale Treten gegen Samuel hat meines Erachtens beim Fussballphilosophen Raz auf jeden Fall deutlich vor der 92. Minute die direkte rote Karte verdient.

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  • Bruder des albanischen Premiers soll Drohne geflogen haben

    wenn es beim Fussball um wichtigeres als Leben und Tod geht, dann ist damit wohl kaum nationalistischer Eifer gemeint. So betrachtet stellt sich für den FC Basel als Arbeitgeber von Taulant Xhaka die Frage, wie mit diesem jungen Mann umzugehen ist. Mir ist sein Einsatz im Kampf um die unseelige Flacke doch zu gross. Weil eben, der nationalistische Eifer kann nicht gemeint sein. Und Taulant Xhaka hat sich leider als Eiferer gezeigt. Da mag ich eigentlich nicht mehr zusehen. Schade für den jungen Mann. Aber eine Zeit der Besinnung scheint mir angebracht. Und für den FC Basel ein heikler Entscheid, der aber gefällt werden muss. Worum geht es beim Fussball?

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  • Paulo Sousa und der Prozess: Alles eine Frage des Vertrauens

    Es ist eben der Schritt, den der FCB angekündigt hat und den er mit Sousa einleiten will. Einen eigenen Charakter und einen Stil zu etablieren, den man gewillt ist durchzuziehen. Und mittelfristig wird nur diese Entwicklung zur europäischen Spitze führen. Rückschläge wird es geben, vielleicht wird sich das ganze als Illusion entpuppen. Aber es nicht zu wagen wäre schlimmer als das Scheitern an der Aufgabe. So gesehen ein Lob dem Team, dass es diesen Weg beschreiten will, auch wenn es Prügel einsteckt unterwegs.

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  • Für eine Fusion: Die Kantonsspaltung lähmt unsere Region

    Die finanzielle Seite der Verwaltung ist nur ein Teil der gesamtbetrachtung. Basel-Stadt als eigentlicher Stadtstaat ist dadurch, dass das Gemeindeparlament gleichzeitig Kantonsparlament ist, politisch sehr rasch handlungsfähig. Im Falle der Wiedervereinigung kämen einige Abläufe, die die Stadt betreffen ins stottern, müssten sie doch nach dem Gemeindeparlament zusätzlich im Kantonsparlament behandelt werden. Ob dies für den Standort Basel ein Vorteil ist? Je länger je mehr bin ich mir nicht sicher, ob sich die Stadt mit der Wiedervereinigung einen Gefallen tut. Klein und rasch handlungsfähig ist ein nicht zu unterschätzender Standortvorteil für die Stadt Basel.

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  • Das schlagartige Ende des Schweizer Traums

    Die Schweiz hatte mit Argentienien keine Nachsicht im Rahmen der Umschuldung. Das ist ungleich bitterer. Heute hat Argentinien die Schweiz in die Schranken gewiesen,allerdings nur in einem Spiel. Ich mag es Argentinien gönnen.

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