• Nationalrat ist gegen Verschärfung des Rauchverbots

    Daniel Lüscher. Das stimmt, dass das Bundesrecht über dem Kantonsrecht steht. Aller dings darf das Kantonsrecht nur nicht larger sein, als das Bundesrecht, strenger hingegen schon. Das haben ja auch schon ein paar Kantone. Also rate ich Ihnen, sich nicht zu früh zu freuen.

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  • Studie warnt vor giftigen Zigaretten-Zusatzstoffen

    Es gibt noch einen weiteren Zusatzstoff, der es auch in sich haben soll. Das ist Brandbeschleuniger. Und davon hat es viel mehr als früher. Früher konnte man sich mindestens 10 Minuten an einer Zigarette erfreuen. Heute brennt die in 5 Minuten runter, ob man daran zieht oder nicht. Das gibt schon zu denken: Je schneller die runterbrennen, desto eher hat man das Bedürfnis, wieder eine anzuzünden. /-/ Dass die Zusatzstoffe z.T. noch weit gefährlicher sind, als der Tabakinhalt höre ich nicht zum ersten Mal. Dass Philipp Morris da zu anderen Ergebnissen kommt, als ein unabhängiges Gremium muss nicht verwundern. /-/ Es gibt sie die Zigaretten und Tabak zum selber drehen ohne Zusatzstoffe. Ich kenne zwei Marken. Seit ich umgestiegen bin, geht es mir wesentlich besser. /-/ Nun gibt es sicher welche, die sich fragen, warum ich denn nicht gleich ganz aufgehört habe. Ich wollte nie rauchen, hätte es auch nie getan. Ich hatte sehr schwere Depressionen und begann auf Empfehlung einer Arbeitskollegin zu rauchen. Und siehe da, mit diesem "Antidepressiva" konnte ich mich im ersten Arbeitsmarkt halten. Ich lernte auch andere kennen mit ähnlich starken Depressionen. Das half mir, mich mit den Zigaretten zu versöhnen, weil die Nebenwirkungen von starken Antidepressiva um ein Vielfaches stärker sind, als die der Zigaretten. Jetzt kann vielleicht der/die eine oder andere nachvollziehen, warum ich schmunzeln musste, bei der Raucherdebatte.

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  • Forum Gesundheit plädiert für freie Wahl, Effizienz und Qualität

    In der Grundversicherung ist der Wettbewerb schon lange abgeschafft worden und zwar dann als den KK genau vorgeschrieben wurde, was bezahlt werden darf und was nicht. Dann haben die KK eine andere Quelle gefunden, die Wettbewerb vortäuscht - die Jagd nach gesunden Mitgliedern. Den Wettbewerb kann man noch finden in der Zusatzversicherung. Da sind die KK frei, was sie da zu welchem Preis anbieten wollen. Das, was da an Wettbewerb vorschlagen, sind eigentlich nur Pflästerli, um den fehlenden Wettbewerb zu verdecken. Dass der Wettbewerb, wer am effizientesten arbeitet, nun auch auf Spitäler (und Aerzte) ausgedehnt wird, finde ich bedenklich. Im Gesundheitswesen hat der Patient im Mittelpunkt zu sein. Es geht um den Patienten und um nichts anderes. Und dem spricht nun mal die Patientenpauschale diametral entgegen. Es braucht da sehr viel Selbsthinterfragung, ein hochstehend entwickeltes Gewissen jedes Einzelnen und Selbstüberwindung, dass da nicht zugunsten der Marktwirtschaft, der Patient ins Hintertreffen gerät.

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  • Die BaZ in der Hand von Blocher-Vertrauten

    Was ist eigentlich mit den beiden Namen "Stiftung für Medienvielfalt" und MedienVielfalt Holding"? Geht das durch oder ist das ein Klau? /-/ Ansonsten sollten wir uns jetzt hier mit der Kritik zurückhalten. Zuerst sollten wir ihnen die Gelegenheit geben, zu zeigen, auf welche Art sie die Medienvielfalt in Basel bereichern wollen. Wenn wir nämllich so mit Urteilen kommen, bevor sie angefangen haben, sind das Vorurteile. Und das macht die andere Seite schon genug. Und gerade so wollen wir ja nicht handeln. Lassen wir ihnen Zeit sich zu etablieren. Das ist auch aus dem Grunde nicht nötig, weil der Zeiten Lauf die Sache aus sich selbst schon regeln wird.

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  • Alain Berset will sich für soziale Gerechtigkeit engagieren

    Das tönt gut. Ich bin gespannt, was er denn genau darunter versteht und wie er das bewerkstelligen will. Er hat sich da was ganz Grosses vorgenommen. Einfach ist das gar nicht.

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  • Wahrheit — oder eigener Standpunkt?

    Peter Sennhauser - Dazu kann ich auch noch etwas beitragen, um der Sache näher zu kommen. Dazu ein Bild: Vier Menschen sehen einen Baum an - der eine von Norden, der zweite von Süden, der dritte von Osten und der vierte endlich von Westen. Jeder schaut den Baum an und beschreibt den anderen dreien, was er sieht. Keiner beschreibt das gleiche, weil jeder seinen Standpunkt hat, nämlich dort wo er steht. Und doch sagt jeder die Wahrheit, aus der Sicht, wie er es sehen kann. Es gibt zwei Möglichkeiten. Sie können sich streiten und in die Haare geraten, wer nun recht hat oder jeder hört dem anderen zu und stellt erstaunt fest, dass es neben seiner Wahrheit noch andere gibt. Die Menschen da in dem Bericht, den sie schreiben, haben da noch ihre Eigeninteressen hineinvermengt. Deren eigener Standpunkt ist getrübt durch die Eigeninteressen, mit denen sie etwas erreichen wollen. Dazu verschleiern sie ihre Sicht, mit der Absicht, andere zu manipulieren. Der Wahrheit kann man sich immer mehr nähern, indem man Eigeninteressen, zu Allgemeininteressen macht. Die Instanz dazu ist das Gewissen. Schade ich damit meinem Gegenüber oder der Allgemeinheit und geht es nur um meine persönliche Bereicherung. Oder kann ich mit dem, was ich denke oder tue etwas für die Allgemeinheit tun.

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  • «Arrogant? Das ist doch nur die Wahrheit»

    Ein paar Stunden später kam ein weiterer Beitrag, der eng mit diesem verquickt ist: Der Blog, "Ein Wagenplatz an der Sonne". Und ein weiteres Ereignis, das noch nicht lange her ist: Die Kravalle am Voltaplatz. /-/ Herr Herzog ist Architekt und nicht irgendeiner, ein welbekannter Stararchitekt. Er entwirft seine Gebäude und die Menschen, für die es vorgesehen war, gehen da dann auch rein. Es stimmt auch, dass sich eine Stadt entwickeln muss, sich den immer neuen Anforderungen anpassen muss. Er macht sehr gute Arbeit für die besser Betuchten. Insofern ist er ehrlich und autentisch. Er ist weder Stadtentwickler noch Sozialarbeiter. /-/ Die Stadt wollte bessere Steuerzahler, dann später auch ein Wohnangebot für die Expats. Für die Expats dachten sie, dass die Voltastrasse ein ideales Gebiet für sie sei. Ich kenne ein wenig die Voltastrasse, wie sie vorher war. Meine Tochter wohnte da in einem der Häuser, nahe bei der Einer-Tramlinie. Sie war nicht auf eine so billige Miette angewiesen. Was ihr dort so gefiel, war die Lebendigkeit, die dort herrschte. Die billigen Wohnungen dort sind nun alle weg, und nicht nur dort. Offenbar hat es die Stadt unterlassen für Ersatz zu sorgen. Einige Gruppen sind aufgefallen, wie die Wagenburger und die Hütte auf dem Voltaplatz. Man kann das alles nachlesen, wenn man bei Google eingibt: "D'Made im Daig.", wenn man sich interessiert, wie das aus der Sicht der Betroffenen aussieht. Es sind nun nicht alle Menschen auf der finanziellen Sonnenseite des Lebens. Offenbar ist da noch kein erquicklicher Dialog zwischen Behörde und den Betroffenen entstanden. Ich denke, da wäre gar kein Kravall entstanden, wenn jemand von der Behörte mal vorher vorbeigegangen wäre und sich mit ihnen ernsthaft auseinandergesetzt haben und nach ernsthaften Lösungen gesucht hätte. Und das ist richtig: Wenn die Polizei da erschienen wäre, wären die Kravalle erst richtig losgegangen. Sie suchen eine Lösung und gekommen wäre - eine Mauer! Diese Menschen können auch nicht in den Speckgürtel ausweichen. Dort ist es noch schwieriger und ennet der Grenze hätten sie auch keine Chance. Und das ist nur die Spitze des Eisberges. Die meisten schweigen und wohnen in immer prekäreren Situationen, das heisst zu teuren Wohnungen im Verhältnis zu ihren finanziellen Möglichkeiten. Das ist politischer Zündstoff. In einem demokratischen Land kann man doch nicht, durch die Baupolitik einfach angestammte Bevölkerungsschichten, das Leben dort zum Verleiden bringen. Sie sind, auf ihre Art, auch eine Bereicherung für die Bevölkerung, wie alle anderen auch.

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  • Codierte Patientendaten gehen an Krankenkassen

    Wo genau liegt die Grenze zwischen Demokratie und Diktatur? Ich hab keine Lust auf eine solche Krankenkasse die ausserdem noch sehr teuer ist! Weiss jemand etwas von einer alternativen Bewegung?

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  • Swiss-Life-Präsident erwartet allgemeine Rente mit 70 oder später

    Ich habe schwer in Verdacht, dass da wieder einmal jemand etwas aus seinem Blickwinkel angeschaut hat und die Realität aussen vor gelassen hat. Sind doch heute schon viele bei Rentenalter 64/65 ab einem gewissen Alter ohne Arbeit und haben kaum noch Chancen wieder reinzukommen. Es ist gut möglich, wenn das wirklich Realität wird, dass es dann einfach mehr Menschen arbeitslos sind, und wenn das ausgeschöpft ist, von der Substanz zehren müssen und nicht Wenige am Schluss bei der Fürsorge landen. Also einfach ein Verschieben der Problematik aber keine Lösung.

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  • Santi Pizza

    In den Teig mache ich meist noch einen Gusch Olivenöl. Einmal fehlten mir die Zutaten für den Belag. Der Kühlschrank gab folgendes her: Feta, Crème fraîche und Paprika und das Zwiebelkörbli war auch nicht leer. Auf den Teig kommt eine dünne Schicht Crème fraîche, dann der Feta, dünn geraffelt. Das geht einigermassen, wenn der genug kalt ist. Dann Zwiebeln, fein geschnitten oder in Ringen und als Krönung oben drauf die Paprika in kleine Würfeli geschnitten. Wenn man genug Musse hat, kann man mit verschiedenfarbigen Paprika eine schöne Zeichnung kreieren. Am besten wird sie in einem Feuerraum aus Holz. Wie man aus den Zutaten ersehen kann, ist die Pizza eher nach Griechenland gerutscht. Wie ist wohl dort das entsprechende Wort für Pizza? Das hat mich dann auch motiviert allgemein viel mehr mit Belagszutaten zu experimentieren. Ae Guete!

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