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  • Also doch: Handys können dumm machen

    (Nur falls es stimmt, muss man da vorher sagen). Wieder ein Nagel mehr in die Hegemonie der Aufklärung und wider dem Primat des Materialismus. Oder auch nicht, mir egal. Jahrzehntelang haben uns die Ärzte und WissenschaftlerInnen alle möglichen Hypothesen als Chabis abgetan und jetzt stellt sich u.a. sogar heraus, dass Entzündungen mit Backpulver gehemmt werden. Oder im Schlaf nichtionisierende Strahlung wirkt. Oder und und und Diese frühere Überheblichkeit wird uns in Zukunft jegliche Innovationskraft als Gesellschaft verbauen. Vielen Dank deshalb an die Gemeinde der Auslacher von ausgefallenen Ideen!

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  • Nachts auf dem Lysbüchel ist Basel wie Belgrad oder Berlin

    "Hier fühlt sich Basel nicht wie Basel an, wir könnten auch in Belgrad oder Berlin sein. " Das stimmt nicht ganz. Jede Generation hatte ihre post-industrielle Unwirtlichkeit - je nachdem wie bürgerlich vor allem am Wochenende - und somit verbinde ich persönlich solche Orte sehr wohl mit Basel. Es wird sie aber bald nicht mehr geben, nirgendwo in der Schweiz. Es wird nur noch vier bis fünfstöckige Quader mit extrem teuren Wohnungen an "naturgeschüzten" Ufern eines nahen Flüssleins oder Seeleins geben, gesäumt mit Denner, Migros und Coop, hie und da eine Kindertagesstätte oder ein gummierter Spielplatz, darum herum Autobahnen und dichter Wald, weil niemand mehr im Wald sein darf. Die Beschreibung erinnert ganz zufällig an das nt-areal, denn es könnte auch in Zürich oder Lausanne sein. Ein wenig traurig das alles.

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  • Echte Bildung fordert denken statt wissen

    Genau. "Trotzdem" muss man wissen und zwar sehr vieles. Wer nicht weiss, wie z.B. absolutistische, von der Lebenswirklichkeit der Menschen weit entfernte Konzepte richtigen Schaden an Leib und Leben verursachen können, der möchte "es gerne noch einmal probieren", es wurde ja noch nie richtig gemacht und mir erscheint doch freilich alles ganz einfach und logisch. Man möchte alles herunterfahren und eindampfen, aber das ist längerfristig wertlos. Siehe auch https://www.npr.org/2018/06/30/624373367/more-states-opting-to-robo-grade-student-essays-by-computer Was soll das?! Immer noch sollte man Tausende Wörter lernen, wissen und blitzschnell anwenden können. Ich finde es äusserst sinnvoll, neben Englisch und Französisch noch weitere Sprachen zu lernen. Sei das Latein und Altgriechisch oder neuere Sprachen mit total anderer Wesenslogik wie Chinesisch oder peinlich-folternde wie Russisch oder Arabisch. Bei fast allen Schülern reicht es durchzuprobieren, welche Lernmethode denn funktioniert, meistens läuft es aber auf Karteikärtchen oder abdecken hinaus. Oder gleich auswendig lernen für die einfachen Seelen. Das muss man halt. Da hilft kein "Denken" und kein Blabla, das muss einfach sein. Leider ist den heutigen Schülern qua social media genau bewusst, dass eine richtige Bildung und ein informiertes Leben gerade mit den erwähnten Sprachen nur dazu führt, dass man vom Meinungskanon abweicht. Wer vor ein paar Jahren Russisch lernte und heute natürlicherweise eine andere Meinung zum Thema panasiatischer Kulturexpansionen hat z.B. wird im besten Fall nur ignoriert, im Normalfall wird man als "Rechter" und schlimmeres weit aussen abgestempelt. Wer die Machtpolitik Chinas versteht (aber niemals gut findet!) und zum Thema Tibet differenziert wird automatisch als ganz ganz böser angeschaut. Zum Thema Arabisch verkneife ich mir Kommentare. Nein doch, wenn man lesen kann, was die über uns schreiben, ist man kein Kosmopolit mehr. Genau dieses Problem hat auch die linkslastige Lehrerschaft verbrochen und sollte sich schleunigst daran machen, das zu korrigieren. Falls nämlich tatsächlich "Bildung" wieder gewinnt, dann werden sich europafremde Gedankenwelten blitzartig ausbreiten, denn unsere eigenen wurden von eben dieser Lehrerschaft die letzten 80 Jahre komplett unterminiert. Die warten mit recht bequemen (sprich: korrupten) modi operandi für die nächsten Generationen auf, ein weiterer Sargnagel in die selbstbehauptete Meritokratie und garantiert kein Ansporn, etwas zu wissen und zu können. Zusammen mit dem ausufernden Vierten Sektor (Diversität, Regulation, "Bullshitjobs") wird es für einen Schüler immer schwerer zu glauben, dass Wissen an sich ein wertvolles Gut ist. Heute reicht es eigentlich zu wissen, was man sagen darf und was nicht - und das bringt einem die Zensurbrigade von facebook bei. Zuletzt möchte ich aus eigener Erfahrung sagen: Gerade die Secondos in der Schweiz, die sich redlich in einer Lehre bemühen, haben alle diese Probleme nicht. Die möchten lernen und wissen. Aber wehe, wir bezahlen und schätzen die nicht richtig, wenn sie dereinst im Arbeitsmarkt teilnehmen. Dann ist Trump Kindergeburtstag.

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  • «Gymischüler sind oft planlos nach der Matura» – der oberste Basler Berufsberater im Interview

    > Fachmann Gesundheit (früher: Krankenpfleger) Ach hört doch endlich auf damit.

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  • Polizeieinsatz vor Kurden-Demo hat ein politisches Nachspiel

    Wenn... endlich mal auf Deutsch protestiert würde, dann wäre die Solidarität da. Oder mindestens die üblichen Gründe, jemanden zu unterstützen. Wir verstehen sie nicht. Wieso sollte man dann...?

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  • Ein Zentimeter Schnee und Basel versinkt im Chaos

    Das Problem ist heute Abend, wo es eigentlich warm sein sollte und der angeschmolzene Schnee unter sternenklarem Himmel sich weigert und zu einer durchgehenden Eisbahn gefriert. Schnee ist nie ein Problem, sondern wechselhaftes Tauwetter. Übrigens, bei «Nein. Aber die Davoser fahren bei Schnee nicht mit dem Rennvelo ins Büro. Oder mit Sommerreifen.» dachte ich gleich "Schyss-Hipster, pfft."

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  • Telebasel zieht die «Basler Zeitung» vor Gericht

    Eigentlich sollten die TW und ein paar kleinere Zeitungen diese drei gleich zusammen vor Gericht ziehen - denn sie verstopfen mit ihrem Gebaren die Nachrichtenkanäle, (ver)stören und lenken ab. Altercatio statt Regio - Nein, Danke!

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  • «Nicht akzeptabel»: Arslan will Lösung für Flüchtlinge am Badischen Bahnhof

    Gemäss derselben Logik vom SBB über den Bad.Bhf. zum z.B. Messeplatz fahrend müsste ich auch auf Ausweise und Kontrollen verzichten dürfen, weil Schweizer. Trotzdem werden wir regelmäßig vom Schweizer Zoll kontrolliert. Weil da per Gesetz und uraltem Staatsvertrag eine Grenze ist. Sie kann ja mal anfragen, ob die Deutsche Regierung Zeit für eine Vertragsnovelle hat.

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  • Diese zwei Lehrer schicken ihre Kinder nicht zur Schule

    Hat er ja geschrieben!

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  • Zigi aus! Am 1. Februar tritt das Rauchverbot am Bahnhof SBB in Kraft

    Unglaublich, aber das kann passieren. Die BVB übrigens wird in ihrem Bereich dafür mehr Stümmeli wegwischen lassen müssen. Sei's drum.

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