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  • Der kleine Nationalismus gegen den grossen

    Darum ging es mir nicht, obwohl der ganze Artikel eigentlich darauf fusst. Es ist das Beigemüse und die unweigerliche Kontextualisierung von oben herab und die Wertungen im Allgemeinen.

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  • Der kleine Nationalismus gegen den grossen

    Ihre Kritik an meiner Grundhaltung schiesst am beabsichtigten Erkenntnisgewinn vorbei, dennoch. Wessen Mehrheit meinen sie? Ich habe grundsätzlich Mühe damit, wenn sich eine Gruppe Menschen in eine andere einmischt, v.a. wenn da noch zwei (!) Gebirgsketten dazwischen sind. Welche Mehrheit? Die Spaniens? Der Separatisten? Oder der EU, worin sich ganz bequem ein paar Dutzend Autokraten - Entschuldigung, Bürokraten - treffen können und unter sich eine "Lösung" finden? Den Artikel habe ich so verstanden, das Nationalismus nicht durch Regionalismus ersetzt werden soll, auch wenn das sogar natürlicher dem Alltagsmenschen entspricht. Ich für meinen Teil werde mir den Kontext dieses Artikels um "Und wie lange muss man schon ansässig sein, um über das Schicksal eines Volkes mitbestimmen zu können?" von Herrn Kreis merken und bei der unvermeidlichen Verteidigung des Ausländerwahl- und Stimmrechtes demnächst genüsslich zitieren. Jaja, waren ja nur Fragen und so.

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  • Der kleine Nationalismus gegen den grossen

    Auch der Herr Kreis leidet an der psychotischen Annahme dass Fortschritt und Geschichte eine Richtung und einen vorbestimmten Weg haben soll. D.h. die Auflösung vom verhassten Kleinen im undefinierbar Grossen. Wenn sich eine Gruppe neu einfindet und sich neu orientieren möchte, dann darf sie das nicht, auch wenn es keine Konsequenzen für andere hat. Ein Katalonien hätte ausser einer neuen Botschaft in der Schweiz, dem Bedarf neuer Länderkürzel im Gedächtnis und ein wenig Bürokratie um die Einwohnertabellen zu ändern für uns keine weiteren Konsequenzen. Dieselben Leute, die sich ängstlich gegen Unabhängigkeitsbestrebungen in Europa stellen - die Arme EU & wie soll das nur gut gehen! - haben gegen Libyen und andere Länder agitiert bis dort alles kaputt gegangen ist.

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  • Der bürgerliche Traum von der Eroberung der Städte

    Wollte schreiben "diese Art Southern Strategy", sonst ist es ja unsinnig.

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  • Der bürgerliche Traum von der Eroberung der Städte

    Jahrelang hat die europäische Linke ähnlich den Democrats in den USA sich ihr Wahlsubstrat herangeholt, von aussen, wenn nötig von ganz, ganz weit draussen, irgendwo her. Manchmal hat man auch den Leuten vor Ort erzählt, dass sie eigentlich gar nicht hierher gehören und von weit draussen sind und so isoliert und mit Ideologie gefangen genommen. Diese Southern Strategy hat die SVP teilweise in den 90ern kopiert und das ganze Land gefangen genommen. Das alles geht heute nicht mehr. Die in die Städte zurückfindenden Gutverdiener und "natürlich links wählenden Migranten" (So ein Bünzli-Pundit im SRF vor ein paar Jahren) haben Kinder. Und die sehen die Welt anders. So utopisch ist eine bürgerliche Reconquista nicht. Sie kann nur verschoben werden, wenn der Zufluss der "natürlich links wählenden" Stimmbürger grösser ist als die natürliche Änderung der Sicht auf die Dinge... und das versuchen die linken Kernstädte in Europa mit aller Kraft durchzudrücken. Das Problem ist, dass sich dieser Effort gegen die natürliche Hin- und Herbewegung in der Gesellschaft wie der irrationale Glaube an ein ewig wachsendes Zinseszinssubstrat in gewaltigem Krach normalisieren und entladen wird.

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  • Ob der «Mohrenkopf» mal rassistisch gemeint war oder nicht, ist heute völlig schnurz!

    Und der Tête de moine (natürlich AOP) ist völlig durchsichtig antichristlich. Sofort muss der in Jurassierbetonkopfabschaber umbenannt werden.

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  • Ob der «Mohrenkopf» mal rassistisch gemeint war oder nicht, ist heute völlig schnurz!

    > Fühlen Sie sich wohl, wenn Sie, sagen wir, neben Breel Embolo am Kiosk stehen und einen «Mohrenkopf» bestellen? Wie, was? Natürlich! Ich kriege ja einen Moment später e Moorechopf zu essen und frage den daneben vielleicht sogar, ob er auch einen verschnabulieren möchte und dann reden wir zwei vielleicht über Fussball. Der Typ spielt doch Fussball, oder? Sonst vielleicht über die Abstimmungen und dass dieser Moorechopf garantiert nicht Bio ist aber saugut.

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  • Wartezeiten von über einem Monat: Die medizinische Poliklinik ist am Anschlag

    Komisch, dass ein grosses Haus mit hunderten Menschen drin mehr kostet als eine umgebaute Wohnung. Der Artikel beschreibt ein Symptom: Dahinter steckt die sogenannte demographische Entwicklung, wenn man das heute noch so formulieren darf. Ich habe etwas, also gehe ich ins Spital. Interessanterweise wissen Handwerker, auch von weit weg, genau wo Notfälle und Kliniken ausserhalb der grossen Kästen liegen. Mit einer "Schnette im Finger" oder Draht durch den Arm geht man in die kleinen. Manchmal sogar nach 20 Minuten wieder hinaus. Aus eigener Erfahrung weiss ich von Faktor 5 zum Notfall in den Kosten im Vergleich zu etwas ähnlichem, das einem anderen passiert ist. Wir konnten dann weiterarbeiten, der andere war bis am Abend dort. Im Nachgang war klar wieso: Weil so viele, die nicht arbeiten, auf dem Notfall waren und nichts blutete oder zuckte. Die warteten einfach dort am Eingang...

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  • Die Post am Claraplatz benachteiligt Angestellte mit Kindern

    Aus Erzählungen weiss ich, dass es schon viel früher (seit den 90ern) extrem auf die Filialleitung und später Gebietsleitung ankam, wie gut der Betrieb geplant wurde. Die Post, rsp. die Abteilung, wo Schalter involviert sind, es gibt ja noch andere Abteilungen, hat sich genau dann tief ins eigene Fleisch geschnitten, als sie keine Studenten und Leute mit einem anstehenden Wechsel im Leben mehr aufnehmen wollten. Die haben früher quasi Abruf gearbeitet, z.T. mit massiven Verstössen gegen geltende Gesetze. Aber da sowohl der Filialleiter als auch die Studenten auf extrem flexible Bedingungen angewiesen waren, störte sich berechtigt auch niemand daran. Diese Art Larifari-Wirtschaft wird nun auf die Keimzelle des Staates losgelassen - von einem Unternehmen, welches verfassungsgemässe und gesetzliche Aufträge erfüllt, wohlverstanden. Was der Autor nicht versteht: Feminismus war schon immer für die oberen 20% der Frauen. Die unteren 80% sind doch egal. Eine TW kann das halt nicht nachvollziehen. Die Post _ist_ für Familie und Beruf und blabla, einfach nicht für den Pöbel. Gehässiger Zusatz: Die nun vernachlässigten Kinder dürfen ihren Grossmüttern für den Verpfuschten Alltag danken. Die haben damals abgestimmt, oder auch nicht. Abstimmen ist kein Recht, sondern Pflicht aus Verantwortung. Dumm nur, dass die Hausfrauen ihren Kindern (nein: Mädchen) kein besseres Staatsverständnis beibringen können. Dumm auch, dass fast alles weg ist, PTT, BVB, IWB... bis SBB. Das Elend pflanzt sich fort. Gut gemacht, Eliten, bis zum nächsten Eklat à la Brexit. Falls das Couvert noch verschickt werden kann.

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  • Stoppt die Stau- und Parkplatz-Ideologen! Eine Polemik

    Niemand zwingt die Elsässer in der Schweiz zu arbeiten. Also niemand hier in der Schweiz.

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