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  • Kanada steigt aus Kyoto-Protokoll aus

    Kanada ist potentiell eines der Länder, die am meisten von einem wärmeren Klima profitieren. Längerfristig wird die USA als ganzes Gebiet überleben, da es über einen grossen Zugang zum Meer bis weit in das innere des Kontinentes verfügt: Den Missisippi. Kanada hat bislang nichts vergleichbares, nur Eis und Wald. Die Mitteleren Ebenen werden durch die Wärme u.U. länger fruchtbar und darauf wettet die Elite Kanadas seit kurzer Zeit erst. Die polaren Gebiete des Planeten war früher weit, weit südlich und damit heute erdöl- und kohlereich. Die direkte Verbindung EU+USA->China und retour wird mittelfristig eisfrei sein. Jede Stadt dort oben kann mit einem guten Eisenbahnterminal ausgestattet ein Hafenzentrum werden. Platz ist genug und die kulturelle Homogenität sowie die planbare Zuwanderung in der (jetzt noch) Kälte ermöglichen sozusagen einen thermisch-hermetischen Kapitalismus. Mit Homogenität ist keineswegs die nationale Homogenität gemeint, sondern der Fokus auf eine trikontinentale Ausrichtung: "chinesisch, französisch und englisch". Es ist schwer, andere Länder mit solch guten Startbedingungen fürs nächste Jahrhundert zu finden.

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  • Afghanin erhält den Schweizer Pass doch noch

    Naja. Dem Sozialamt werden sie (hoffentlich) nicht zu 100% zu Last fallen. Mich ärgert eher, dass gerade Menschen aus der globalen Provinz ein Weltbild haben, das einen aufgeklärten Humanisten an die Grenzen seiner Toleranz bringt. Die bringen es doch tatsächlich fertig, ein Natel zu besitzen (globale Kooperation), die Verwandtschaft regelmässig zu besuchen (Ingenieurwissenschaften, Erdölgeologie/Plattentektonik&Evolution) und westliche Medikamente zu benützen (wiss. Medizin) und gleichzeitig die Wissenschaft auszulachen und den Islam/Hinduismus whatever als überragende Wahrheit zu postulieren. Das mit der Wahrheit geht ja noch, aber beim Auslachen von offensichtlichen Vorteilen, die einem durch ein Gedankengebäude beschert werden hört es auf. Der Gipfel ist, dass erst deren Enkel "umgepolt" genug sind und unsere selbstgemachte Welt so akzeptieren, wie sie ist. Eigentlich sollten wir so vorgehen: Wer die Evolution, moderne Medizin und allgemeinwissenschaftliche Belange aus religiösen Gründen zurückweist, sollte nur in der Heimat versorgt werden dürfen. Natürlich nur in chronischen oder "noch gesunden" Fällen. Akute Fälle behandeln wir gerne. Erfahrung lehrt.

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  • Wessels bestellt Stücki-Chef Tanner zum Rapport

    Na-ja. Die restliche Zeit (ca. 350 Tage im Jahr) ist es sehr, sehr Ruhig hier hinten. Und wir haben ein grosses Einkaufszentrum nur für uns. Schade ist einfach, dass diese amerikanische Migros nicht mehr ist. Uns gefiel das einladende Ambiente mit grossen Abständen zwischen den Regalen. Man sollte vielleicht die Anbindung des hinteren Areals noch einmal überdenken. Aber nur vielleicht. Denn erstens sind um uns herum die Diesel- und Benzinpreise schon derart hoch, dass sich eine Familie sogar überlegen muss, wie viele Male sie in ein Einkaufszenter fahren kann. Das wird auch in der Schweiz kommen. Es wird dauern, aber es wird eintreffen. Für die paar Nasen, die dann vereinzelt im Parkhaus ihren Wagen parkieren, sollten wir unseren Strassenverkehr nicht anpassen müssen. Zweitens könnte man sich eine marktwirtschaftliche rsp. monetäre Lösung überlegen. Das Stückicenter überweist einfach für jeden behinderten Kurs der BVB und für jede Staukilometerstunde auf der Autobahn einen bestimmten Betrag an die Stadt, die BVB und den Bund. Damit wären wohl alle zufrieden - ausser die im Stau stehenden. Aber die sind ja selber schuld, der 8er fährt nämlich immer pünktlich.

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  • Calmy-Rey: Plädoyer für Umweltflüchtlinge

    Den Flüchtlingen sollte ein international schnell, ganz schnell einklagbares Recht auf "Wiederherstellung ihrer wirtschaftlichen Mitwirkungskraft" gewährleistet werden. Alles andere - wie z.b. eine blinde Aufnahme und Beherbergung - sind falsche Anreize, so zynisch das klingt. Diese Menschen wollen nicht um den halben Globus reisen/gehen (das ist in Afrika genauso möglich wie nach Europa, denn die Distanzen sind gleich weit), sondern vor Ort sich wieder einbringen könne. Dort sollte das DEZA helfen.

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  • SVP-Zentralvorstand stimmt für Bauspar-Initiative

    Ich finde das interessant. Stehen die SVP nicht für eine konservative und traditionsreiche Schweiz? Gehören enge, gut entwickelte Städte und weite, urchig-schöne Landschaften nicht auch zum zentralen Eidgenossenverständnis der SVP? Wo um Gottes Willen soll sich eine Schweizer Identität in einer noch weiter zersiedelten Agglosuppe bilden können? Ah, und noch etwas: Wie soll dieses gesparte Kapital in energieunsicheren Zeiten zwischengespeichert werden? Wenigstens haben sie Sanierungen mit berücksichtigt. Wie gesagt. "Interessant".

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  • Das Schweizer Fernsehen mischelt weiter mit der IFPI

    und die grossen Medienhäuser versinken weiter in der Unwichtigkeit.

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  • Staatstrojaner: Der kleine Bruder

    So ein Vorhaben untergräbt die staatliche Integrität. Sowas kann nicht verfassungskonform gemacht werden. Es ist wie mit dem Richter"vorbehalt". Ein Richter muss in den DACH-Staaten (und wohl auch anderswo) begründen, wenn er eine Massnahme _nicht_ bewilligen will. Das sollte umgekehrt sein: Wenn die Polizei etwas will, dann muss der Richter vor dem Volk dieses Vorhaben begründen. Kann ja nicht so schwierig sein und es ermutigt auf Seiten der LEA sich genau zu überlegen, mit welchem Instrument am schnellsten zum Ziel gelangt werden kann. Legale Streumunition wie heute ist dann Vergangenheit. Zudem: Wie will Frau Sommaruga jedes OS da draussen mit Bild-, Ton-, und Netzwerkfähigkeiten überwachen lassen? Wie will sie einen Trojaner programmieren lassen, der gleichzeitig auf OpenBSD, FreeBSD, NetBSD, Linux (eines der tausenden), Windows **, MacOS X (auch ein BSD), Haiku OS etc funktioniert? Mit ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) und anderen Schattenabkommen wird versucht, dem Internet der freie Status zu rauben. Freier Zugang zu Wissen, Redundanz der Kapazitäten und globaler Handel waren einmal Priorität seit ARPA, WWW und High Frequency Trading. Heute wird es vom Staat nur als böse und gefährlich dargestellt. Aber auch Konzerne wollen das Internet als freien Verbund abschaffen. Hier eine Liste für die Leser, die sich informationstechnisch weiterbilden wollen, solange das noch geht: http://www.freebsd.org/ http://openbsd.org/ http://netbsd.org/ http://opensource.apple.com/ http://haiku-os.org/ http://www.reactos.org/en/index.html http://lubuntu.net/ Die Swisscom überwacht ihre Kunden jetzt schon. Die Swisscom sperrt Seiten (v.a. aus Japan, weil deren Sexualmoral geographisch gleich weit entfernt ist von uns). Die Swisscom betreibt viele Internet Exchange Points oder hat wichtige Hardware dort. Verbindungsdaten werden jetzt schon aufgezeichnet. Wieso ist es wichtig, dass man mit teuren Spezialisten ein paar wenige Strolche abhört? Zuviel Geld haben wir ja nicht. Mir persönlich sind für einen Informatiker in Bern, der zudem noch im Alleingang tun und lassen kann, was er will, drei Basler Polizisten lieber, die hier aufpassen, bei Einbruch schnell da sind oder bei häuslicher Gewalt kompetent und schnell einschreiten dürfen. DAS hilft. Ein paar Freaks beim NDB helfen niemandem.

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  • ENSI akzeptiert Vorschläge der AKW für Brennstäbe-Lagerung

    DAS wäre mal eine Neuigkeit wert. Mir hat noch kein Poliiker in der "Arena" erzählt, wieviel Uran und zu welchem Preis eigentlich die nächsten 40 Jahre erhältlich sein wird. Aber von neuen Kraftwerken schwafeln und von Wachstum, das können sie hervorragend.

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  • Neue Kontroverse um U-Abo

    Konsequenzen: - Restaurants der Umgebung werden mangels AHV nicht mehr besucht. Entlassungen, Strukturverlust in Randregionen - Die "Grüne Wiese am Passwang" verweist - plötzlich eine verlassene Gegend - nur noch Autofreaks werden dorthin gehen. ÖV-Benutzer sind grosso modo netter gegenüber der Natur und Mitmenschen, da sie sich generell mehr Gedanken "zu allem" machen - Die Jugend wird nicht einmal mehr im Ansatz für die Landwirtschaft sensibilisiert. Folge: Massiver Verlust an Willen zur Subvention. In 10 Jahren schon wird es auch hier politisch möglich sein, die Subventionen für die Landwirtschaft ganz einzustellen. Bis jetzt waren die Kernstädte mit grosser Randreichweite immer Befürworter von ökologisch gesteuerter Subvention - bald nicht mehr. Ich hoffe wenigstens das bewegt die Landschäftler zu einem geschlossenen Nein! - Freizeitangebote auch der stadtnäheren Agglomeration werden sich nicht mehr lohnen, da gewisse Aktivitäten auf ein grosses Einzugsgebiet zurückgreifen müssen. Viele Familien werden nur das "Arbeits- und Schulabo" kaufen - Umstieg vom Auto auf den ÖV wird sich speziell im Laufental noch weiter verzögern. Der TNW und die SBB werden die Stagnation als Begründung zum Status Quo heranziehen und nichts tun. In 20 Jahren (10 Jahre nach endlich evidentem Peak Oil) werden sich die Jüngeren vom Tal und vo hingefüre an den Kopf greifen, wie das so kommen konnte Ich wohne im Kleinbasel und bin begeisterter Monatsabokäufer. Man kauft, wenn es nötig ist, man lässt es diesen Monat bleiben, wenn anderweitig gefahren wird (Fahrrad, Auto). Wenn es den Landgemeinden zu teuer wird, ihre Pendler zu finanzieren, dann sollen sie halt ein Land-UABO einführen. Vergesst aber nie, dass potentiell mehr Städter und Agglobewohner mit verfügbarem Einkommen für Landaktivitäten ausgeben können als Landschäftler Geld in der Stadt liegen lassen. Und Nein, IKEA und an der Fasnacht glotzen zählt nicht! Und wo zieht man eine Grenze? Allschwil wird wohl zur Stadt zählen. Bei einer TNW-Restrukturierung wird wohl auch der 8er plötzlich ganz Zone 10 oder doppelte Zone. Binningen, Bottmingen vielleicht noch, Oberwil schon nicht mehr? Arlesheim, Dornach (Solothurn!) ? Pratteln fällt wohl in die Landzone. Hat sich die Gemeinde das gut überlegt? Das Argument, dass man von Pratteln nicht so lange fährt wie von Langenbruck ist hier genauso gültig. Fazit (ihr macht doch sowieso was ihr wollt): Führt das Land-Abo ein, aber lasst den Städtern die Reichweite. Dann verstopfen sie nämlich nicht die für die Landbevölkerung wichtigen Strassen! (Sind sowieso alle >60, also gefährlich :P )

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  • Tote Hose an der Kasernenstrasse

    zu finden unter: freerangekids.wordpress (punkt com ist heute nicht mehr nötig, ausserdem wird das sicher gefiltert) Dieser Artikel stichelt auch gegen die Feinde jugendlicher Leichtigkeit. Ich war noch nicht an der Mäss und kann es wohl erst nächste Woche, ich werde mir das aber ganz genau ansehen, wie die Baustelle und die Kaserne funktionieren.

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