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  • Das Kalkül der Kalorien-Dealer

    Nämlich die grausige Inflation unserer Gesellschaft. Wörtlich! Wo sollen all die von Nestlé angestellten Marketingdrohnen, Logistiker und Fabrikanten denn sonst arbeiten? Wenn alle wie ich einfach Kartoffeln mit 50%-Biofleisch (halbe pryys...) und ein wenig Früchte aus der Umgebung dazu essen würden, dann müssten die sich alle eine neue Arbeit suchen. Oder eben nicht. Man könnte ihnen einfach das Essen direkt geben und von ihnen verlangen, dass sie weder in die Ferien fliegen, noch jedes Jahr alle Elektronika neu kaufen. Diesen Entwicklungssprung fordert die Décroissance, doch leider sehe ich ihn erst in drei, vierhundert Jahren "Mainstream" werden :(

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  • Jetzt spart Baselland beim Winterdienst

    Da sieht man doch gleich, dass in der Stadt wohnen einen Vorteil hat: Man fliegt des Winters nicht gleich auf die Schn@#e wegen ein paar cm Schnee. Ich glaube, Baselland hat zu viele Angestellten. Das hat die Stadt auch, aber eine Stadt kann halt eine kleine Truppe Strassenwischer als Schneeräumer auf die Piste schicken und dann kann jeder nach kurzem Stapfen auf einer weissen Quartierstrasse in eine schwarzen Strasse abbiegen und in den Bus oder ins Tram steigen. Décroissance und Verdichtung gehen Hand in Hand. Diese verplemperte Infrastruktur in der Agglo und aufm Land können wir uns einfach nicht mehr leisten.

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  • «Wir sind auf die Hilfe der Polizei angewiesen»

    Sollen sie sich stauen. In ein paar Jahren werden Einkäufe mit dem Auto auch in der Schweiz so teuer sein, dass es sich eine Familie zweimal überlegen muss. Ausserdem: Wer leidet denn wirklich darunter? Der Stau befindet sich in einem fast unbewohnten Gebiet. Die Busbenützer finden sich damit ab, ein, zweimal im Monat den Kurs zu erwischen, der sich vorzeitig terminiert. Die Autofahrer behindern sich - wieder einmal -selber. Was aber hier keiner sieht: Diese beiden EKZ liegen gleich nebeneinander. Das erklärte Ziel der (Finanz)Eliten ist die sichere Verarmung grosser Massen. Im Detailhandel findet man willige Sklaven. Diese Eliten wollten uns am liebsten alle in diese künstliche Tempel einsperren, damit wir ja nicht aufmucken und der Reichtum noch weiter und unaufhaltsam nach "oben" wandert. Aber dass man von Einkaufszentren und bunten Bildchen am Bildschirm nicht leben kann, wird auch unsere Generation nicht checken. Wirklicher Reichtum sind Gerechtigkeit, gute Infrastruktur und das materiell verbriefte Recht, in Ruhe gelassen zu werden. 24/7 Schreikrämpfe am TV für irgendwelchen Mist ist geistige wie materielle Armut.

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  • Kanada steigt aus Kyoto-Protokoll aus

    Kanada ist potentiell eines der Länder, die am meisten von einem wärmeren Klima profitieren. Längerfristig wird die USA als ganzes Gebiet überleben, da es über einen grossen Zugang zum Meer bis weit in das innere des Kontinentes verfügt: Den Missisippi. Kanada hat bislang nichts vergleichbares, nur Eis und Wald. Die Mitteleren Ebenen werden durch die Wärme u.U. länger fruchtbar und darauf wettet die Elite Kanadas seit kurzer Zeit erst. Die polaren Gebiete des Planeten war früher weit, weit südlich und damit heute erdöl- und kohlereich. Die direkte Verbindung EU+USA->China und retour wird mittelfristig eisfrei sein. Jede Stadt dort oben kann mit einem guten Eisenbahnterminal ausgestattet ein Hafenzentrum werden. Platz ist genug und die kulturelle Homogenität sowie die planbare Zuwanderung in der (jetzt noch) Kälte ermöglichen sozusagen einen thermisch-hermetischen Kapitalismus. Mit Homogenität ist keineswegs die nationale Homogenität gemeint, sondern der Fokus auf eine trikontinentale Ausrichtung: "chinesisch, französisch und englisch". Es ist schwer, andere Länder mit solch guten Startbedingungen fürs nächste Jahrhundert zu finden.

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  • Afghanin erhält den Schweizer Pass doch noch

    Naja. Dem Sozialamt werden sie (hoffentlich) nicht zu 100% zu Last fallen. Mich ärgert eher, dass gerade Menschen aus der globalen Provinz ein Weltbild haben, das einen aufgeklärten Humanisten an die Grenzen seiner Toleranz bringt. Die bringen es doch tatsächlich fertig, ein Natel zu besitzen (globale Kooperation), die Verwandtschaft regelmässig zu besuchen (Ingenieurwissenschaften, Erdölgeologie/Plattentektonik&Evolution) und westliche Medikamente zu benützen (wiss. Medizin) und gleichzeitig die Wissenschaft auszulachen und den Islam/Hinduismus whatever als überragende Wahrheit zu postulieren. Das mit der Wahrheit geht ja noch, aber beim Auslachen von offensichtlichen Vorteilen, die einem durch ein Gedankengebäude beschert werden hört es auf. Der Gipfel ist, dass erst deren Enkel "umgepolt" genug sind und unsere selbstgemachte Welt so akzeptieren, wie sie ist. Eigentlich sollten wir so vorgehen: Wer die Evolution, moderne Medizin und allgemeinwissenschaftliche Belange aus religiösen Gründen zurückweist, sollte nur in der Heimat versorgt werden dürfen. Natürlich nur in chronischen oder "noch gesunden" Fällen. Akute Fälle behandeln wir gerne. Erfahrung lehrt.

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  • Wessels bestellt Stücki-Chef Tanner zum Rapport

    Na-ja. Die restliche Zeit (ca. 350 Tage im Jahr) ist es sehr, sehr Ruhig hier hinten. Und wir haben ein grosses Einkaufszentrum nur für uns. Schade ist einfach, dass diese amerikanische Migros nicht mehr ist. Uns gefiel das einladende Ambiente mit grossen Abständen zwischen den Regalen. Man sollte vielleicht die Anbindung des hinteren Areals noch einmal überdenken. Aber nur vielleicht. Denn erstens sind um uns herum die Diesel- und Benzinpreise schon derart hoch, dass sich eine Familie sogar überlegen muss, wie viele Male sie in ein Einkaufszenter fahren kann. Das wird auch in der Schweiz kommen. Es wird dauern, aber es wird eintreffen. Für die paar Nasen, die dann vereinzelt im Parkhaus ihren Wagen parkieren, sollten wir unseren Strassenverkehr nicht anpassen müssen. Zweitens könnte man sich eine marktwirtschaftliche rsp. monetäre Lösung überlegen. Das Stückicenter überweist einfach für jeden behinderten Kurs der BVB und für jede Staukilometerstunde auf der Autobahn einen bestimmten Betrag an die Stadt, die BVB und den Bund. Damit wären wohl alle zufrieden - ausser die im Stau stehenden. Aber die sind ja selber schuld, der 8er fährt nämlich immer pünktlich.

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  • Calmy-Rey: Plädoyer für Umweltflüchtlinge

    Den Flüchtlingen sollte ein international schnell, ganz schnell einklagbares Recht auf "Wiederherstellung ihrer wirtschaftlichen Mitwirkungskraft" gewährleistet werden. Alles andere - wie z.b. eine blinde Aufnahme und Beherbergung - sind falsche Anreize, so zynisch das klingt. Diese Menschen wollen nicht um den halben Globus reisen/gehen (das ist in Afrika genauso möglich wie nach Europa, denn die Distanzen sind gleich weit), sondern vor Ort sich wieder einbringen könne. Dort sollte das DEZA helfen.

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  • SVP-Zentralvorstand stimmt für Bauspar-Initiative

    Ich finde das interessant. Stehen die SVP nicht für eine konservative und traditionsreiche Schweiz? Gehören enge, gut entwickelte Städte und weite, urchig-schöne Landschaften nicht auch zum zentralen Eidgenossenverständnis der SVP? Wo um Gottes Willen soll sich eine Schweizer Identität in einer noch weiter zersiedelten Agglosuppe bilden können? Ah, und noch etwas: Wie soll dieses gesparte Kapital in energieunsicheren Zeiten zwischengespeichert werden? Wenigstens haben sie Sanierungen mit berücksichtigt. Wie gesagt. "Interessant".

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  • Das Schweizer Fernsehen mischelt weiter mit der IFPI

    und die grossen Medienhäuser versinken weiter in der Unwichtigkeit.

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  • Staatstrojaner: Der kleine Bruder

    So ein Vorhaben untergräbt die staatliche Integrität. Sowas kann nicht verfassungskonform gemacht werden. Es ist wie mit dem Richter"vorbehalt". Ein Richter muss in den DACH-Staaten (und wohl auch anderswo) begründen, wenn er eine Massnahme _nicht_ bewilligen will. Das sollte umgekehrt sein: Wenn die Polizei etwas will, dann muss der Richter vor dem Volk dieses Vorhaben begründen. Kann ja nicht so schwierig sein und es ermutigt auf Seiten der LEA sich genau zu überlegen, mit welchem Instrument am schnellsten zum Ziel gelangt werden kann. Legale Streumunition wie heute ist dann Vergangenheit. Zudem: Wie will Frau Sommaruga jedes OS da draussen mit Bild-, Ton-, und Netzwerkfähigkeiten überwachen lassen? Wie will sie einen Trojaner programmieren lassen, der gleichzeitig auf OpenBSD, FreeBSD, NetBSD, Linux (eines der tausenden), Windows **, MacOS X (auch ein BSD), Haiku OS etc funktioniert? Mit ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) und anderen Schattenabkommen wird versucht, dem Internet der freie Status zu rauben. Freier Zugang zu Wissen, Redundanz der Kapazitäten und globaler Handel waren einmal Priorität seit ARPA, WWW und High Frequency Trading. Heute wird es vom Staat nur als böse und gefährlich dargestellt. Aber auch Konzerne wollen das Internet als freien Verbund abschaffen. Hier eine Liste für die Leser, die sich informationstechnisch weiterbilden wollen, solange das noch geht: http://www.freebsd.org/ http://openbsd.org/ http://netbsd.org/ http://opensource.apple.com/ http://haiku-os.org/ http://www.reactos.org/en/index.html http://lubuntu.net/ Die Swisscom überwacht ihre Kunden jetzt schon. Die Swisscom sperrt Seiten (v.a. aus Japan, weil deren Sexualmoral geographisch gleich weit entfernt ist von uns). Die Swisscom betreibt viele Internet Exchange Points oder hat wichtige Hardware dort. Verbindungsdaten werden jetzt schon aufgezeichnet. Wieso ist es wichtig, dass man mit teuren Spezialisten ein paar wenige Strolche abhört? Zuviel Geld haben wir ja nicht. Mir persönlich sind für einen Informatiker in Bern, der zudem noch im Alleingang tun und lassen kann, was er will, drei Basler Polizisten lieber, die hier aufpassen, bei Einbruch schnell da sind oder bei häuslicher Gewalt kompetent und schnell einschreiten dürfen. DAS hilft. Ein paar Freaks beim NDB helfen niemandem.

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