MB
  • BVB-Knatsch: Mirjam Ballmer wirft ihrer Partei schlechten Stil vor

    Die Gesamtentschädigung des VR kann im öffentlichen Finanzbericht nachgelesen werden.

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  • Paragrafen essen Szene auf

    Lieber Andreas Schwald Zuerst muss festgehalten werden, dass sich das angesprochene Komitee Kulturstadt Jetzt seit über einem Jahrzehnt für die Kulturszene in Basel einsetzt. Unsere Aktivitäten und wie erfolgreich sie waren, kannst Du gerne auf der Website nachlesen. Dort stehen auch unsere Grundsätze wie zum Beispiel: «Bürger vor Paragrafen», «Öffnen statt verbarrikadieren» – inklusive Ausführungen. Genau in Deinem Sinne, Zwischennutzungen nicht zu verstaatlichen, haben Tobit Schäfer und ich vor einiger Zeit Vorstösse eingereicht, mit dem Ziel, die Rahmenbedingungen für Zwischennutzungen zu verbessern. Darum geht es nämlich: Nicht um staatliche Unterstützung, sondern um Bedingungen, in denen sich mehr Ideen besser entwickeln könnten. Der Vorwurf, man habe erst nach der Medienberichterstattung reagiert und sich vorher nicht gekümmert, ist völlig unberechtigt. Kulturstadt Jetzt ist seit Jahren die politische Stimme für Kulturschaffende und arbeitet eng mit Kultur&Gastro und vielen anderen zusammen. Vor wenigen Monaten haben wir die erste Basler Nachtung organisiert. Ein Anlass, der Behördenvertreter und Kulturschaffende, bzw. Gastro-Unternehmende zusammengebracht hat und auf ein sehr gutes Echo stiess. Dies geschah abseits der Öffentlichkeit, in konstruktivem, schlagzeilenlosem Rahmen. Beispiele wie die aktuellen bringen wieder Schwung in die öffentliche Diskussion. Wenn es nicht gerade brennt, ist es schwierig, Medien aber auch stark eingebundene Kulturschaffende und Gastrounternehmer für politische Knochenarbeit zu begeistern. Kulturstadt Jetzt hat sich trotzdem nicht dazu verleiten lassen, einen unüberlegten Vorstoss zu erfinden, sondern sich die notwendige Zeit ausbedungen, um in der aktuellen Diskussion weiter zu kommen und dann zu entscheiden, welche Schritte wirklich sinnvoll sind. Wenn ich Folgendes lese: «Es geht nicht darum, Fördermassnahmen für Clubs zu treffen» oder «Es geht darum, Vorschriften abzubauen und den Ermessensspielraum auch zugunsten der Clubs auszulegen.», dann stimme ich dem voll und ganz zu. Genau dafür setzen wir uns ein. Manchmal erfolgreicher, manchmal weniger. Einfach zu sagen, es müsse sich etwas ändern, weil sonst das Nachtleben den Bach runter geht, ist zu einfach. Was soll sich denn ändern? Aus Sicht von Kulturstadt Jetzt braucht es eine Lockerung der Vorschriften, mehr Menschenverstand bei der Auslegung und vor allem auch einen Kulturwandel. Eine Anerkennung des Nachtlebens als Standortfaktor für die Attraktivität Basels muss sich entwickeln. Nur dann, sind Änderungen möglich – welcher Art auch immer. Für Kulturstadt Jetzt Mirjam Ballmer

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  • Noch ein Beitrag zum (unteren) Kleinbasel

    Ja, einfach ein wunderbarer Beitrag! Ich fühle mich im Kleinbasel seit 30 Jahren zu Hause (übrigens nicht nur im Wettsteinquartier, auch im Rosental und so) und bin trotzdem eine kleine Baslerin und nicht nur eine Kleinbaslerin. Da diskutieren wir über die Fusion von zwei Kantonen und machen aus der Mittleren Brück eine neue Hülftenschanze. Absurd...

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  • «Anonymität ist zu einfach und unfair»

    Wir wollen mit unserem Vorschlag niemanden vereinnahmen und keinen Zeigefinger erheben. Wir wollen eine Möglichkeit schaffen, über die Anliegen und wie man sie ohne gewalttägie Konflikte mit der Polizei einfordern kann, zu diskutieren. Die Politik kann diese Frage nicht beantworten. Aber als Politikerin, die diese Anliegen unterstützt, kann ich versuchen einen Beitrag zu leisten. Mich stört das Anonyme ja. Das nt, für das alle einen Ersatz fordern, ist auch nicht einfach so entstanden. Es wurde auch nicht einfach so toleriert. Dort sind Leute hingestanden und haben gesagt, was sie wollen und wie sie es machen wollen. Sie waren hartnäckig aber verhandlungsbereit. Damit exponiert man sich und man muss dranbleiben. Das verlange ich auch heute von denjenigen, die mehr Freiräume fordern. Ob das nun an einem runden Tisch oder anderswie geschieht, ist egal.

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