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  • Depot Basel findet Raum

    Ich wohne gegenüber der Wechselstube und habe die gleiche Frage wie Karzan: warum wurde das Haus geleert, wenn es nun offenbar doch noch drei Jahre lang stehenbleiben soll? Warum mussten die Post und die Arztpraxis wegziehen, die Wechselstube gar die Geschäftsaufgabe bekanntgeben? Was ist mit den vielen Wohnungen, die z.T. schon seit Längerem leerstehen? Sollen diese nun drei Jahre lang leer bleiben oder werden sie auch zwischenvermietet? Vielleicht sogar an die vorherigen MieterInnen? (Werden deren Kündigungen rückgängig gemacht??) Wieder einmal fragt man sich, auf welch verschlungen-mysteriösen Wegen die Stadtentwicklung im St. Johann verläuft und wer hier eigentlich was plant und mit welchem Ziel. Und weiter frage ich mich, ob die Geisterstadt-Atmosphäre rund um den Voltaplatz mit leerstehenden Läden an der Voltastrasse, leerstehender Voltahalle und einem Spielplatz im Militärbunkerstil um ein weiteres Element bereichert werden soll, nämlich ein Haus mit vernagelten Fenstern im Erdgeschoss, das schon jetzt nach Pisse stinkt und die nächsten drei Jahre langsam zerbröckeln wird. Liebe StadtplanerInnen, das macht Ihr wirklich super!

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  • Basel klickt anders

    Einfache, aber wirksame Methode zur Erziehung des Morgestraich-Publikums durch den Vortrab: Führen Sie einen gut aufgeladenen Aufsteckblitz in Ihrer Goschdyym-Tasche mit, positionieren Sie sich beim Yyschtoo rechts aussen - und los geht der Spass! Sobald Sie sehen, wie im Publikum jemand die Kamera zückt und das rote Vorblitzlämpchen zu blinken beginnt, bringen Sie Ihren eigenen Blitz ebenfalls in Position, damit Sie im rechten Moment abdrücken können. Sie haben dann die Wahl, durch synchrones Blitzen dem Touristen das Foto zu verderben, oder aber eine Sekunde zu warten, bis er die Kamera vom Auge genommen hat, und ihm dann richtig schön voll ins selbige zu blitzen.

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